Allgemeines

Die Sozialarbeiter des Zuwanderungsamtes kümmern sich um die Integration der Flüchtlinge in die deutsche Gesellschaft. Die Mitarbeiter der sozialen Betreuung sind Ansprechpartner für alle Angelegenheiten im sozialpädagogischen Bereich. In Zusammenarbeit mit den freien Trägern organisieren sie  u. a. Sprachkurse und stehen insbesondere Menschen mit einem erhöhten Hilfebedarf beratend zur Seite.

Unmittelbare Beratungs- und Unterstützungsangebote

Ab dem 1. Tag ihrer Ankunft in Fulda erhalten die Flüchtlinge die unmittelbare Unterstützung der Sozialarbeiter des Zuwanderungsamtes und durch die Beauftragten der Freien Sozialhilfeträger. Zu den Sprechzeiten stehen den Flüchtlingen soziale Beratungs- und Unterstützungsangebote im Zuwanderungsamt offen. Außerdem besuchen  die Sozialarbeiter  Flüchtlinge vor Ort in Gemeinschaftsunterkünften.

Einbindung in die soziale Infrastruktur

Die Sozialarbeiter haben für die neu angekommenen Flüchtlinge eine Begrüßungsmappe erstellt. Diese soll Informationen über ihren neuen Wohnort geben und dabei helfen, ihr Leben in der neuen Umgebung zu organisieren. In dieser Zusammenstellung sind eine Vielzahl an Informationen, z. B. Listen über Einkaufsmöglichkeiten, Ärzte oder soziale Beratungsstellen in Fulda und Umgebung zu finden. Weiterhin sind Informationen über einen Deutschkurs enthalten.

Zugang zum Bildungssystem (Schule, KITA)

Da es in Deutschland eine Schulpflicht für Kinder und Jugendliche gibt, müssen sich Kinder der Asylbewerber  mit Hilfe der Sozialarbeiter bei Schule bzw. Kindergarten anmelden. Die unbegleiteten Minderjährigen werden direkt von dem Jugendamt betreut. Die Gebühren für den Kindergarten werden durch das zuständige Jugendamt übernommen.  Im Landkreis Fulda gehen die Schüler möglichst in die Schulen vor Ort. Dort sind Intensivkurse für Kinder der Asylbewerber eingerichtet. Es gibt die folgenden Angebote für Schüler:

-  Intensivklassen und Intensivkurse im Schulamtsbezirk Fulda

-  InteA (Integration und Abschluss): diese Initiative bietet jungen Menschen im Alter von 16 bis 18 Jahren die Möglichkeit als Seiteneinsteiger auch nach der Schulpflicht eine Berechtigung zur Ausbildung zu erlangen. Im Landkreis Fulda engagieren sich dafür die folgenden drei Schulen: Konrad-Zuse- Schule, Eduard-Stieler Schule und Richard-Müller Schule.

Mehr Information zu InteA finden Sie unter.

Unterstützungsangebote bei Schwangerschaft

Im Falle einer Schwangerschaft soll eine Hebamme bestellt werden. Eine Liste aller in Fulda und Umgebung tätigen Hebammen befindet sich bei den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der Zuwanderung, kann jedoch auch über das Internet gefunden werden.

Zudem können sich Schwangere mit ihren Anliegen gerne an die untenstehenden lokalen Beratungsstellen wenden:

donum vitae
Rabanusstraße 31, 36037 Fulda
Tel: (0661) 250 – 67 10
fulda@donumvitae.org
www.fulda.donumvitae.org

pro familia
Heinrichstraße 35 , 36037 Fulda
Tel: (0661) 480 49 69 0
fulda@profamilia.de
www.profamilia.de

Sozialdienst katholischer Frauen
Rittergasse 7, 36037 Fulda
Tel: (0661) 83 94 34
schwangerenberatung@skf-fulda.de
www.skf-fulda.de

Unterstützung bei häuslicher Gewalt

Die Sozialarbeiter des Zuwanderungsamtes unterstützen auch Personen, die von häuslicher Gewalt betroffen sind. Unter häuslicher Gewalt wird Gewalt gegen die Ehegatten und/oder Kinder bezeichnet. Für Unterstützung in diesen Fällen, zögern Sie nicht sich an die folgenden Beratungsstellen zu wenden.

Psychische Erkrankungen, Suchterkrankungen

Im Falle einer Suchterkrankung oder psychischen Auffälligkeiten bei den Bewohnern der Gemeinschaftsunterkunft sollte ebenfalls die Soziale Betreuung des Zuwanderungsamtes kontaktiert werden, um die weitere Vorgehensweise abzustimmen.

Darüber hinaus empfehlen wir eine Kontaktaufnahme mit dem evangelischen Zentrum für Beratung und Therapie am Weißen Stein  in Frankfurt. Diese Beratungsstelle bietet kostenfreie Therapie und Beratung in den Sprachen Bosnisch/Serbokroatisch, Dari, Persisch und Kurdisch. Die Fahrtkosten werden nach Absprache mit der Krankenhilfe übernommen.

Evangelisches Zentrum für Beratung und Therapie am Weißen Stein
Eschersheimer Landsstr. 5,6,7
60431 Frankfurt am Main
Tel: (069) 5302-222

Caritasverband
Wilhelmstraße 10
36037 Fulda
Tel.: (06 61) 24 28-3 60
suchtunddrogen@rcvfulda.caritas.de
www.Rcvfulda.caritas.de

Diakonisches Werk Fulda
Heinrich-von-Bibra-Platz 14
36037 Fulda
Tel.: (06 61) 83 88-200 
dw@diakonie-fulda.de
www.diakonie-fulda.de

Sprachförderung für Asylbewerber

Das Zuwanderungsamt engagiert sich über seinen Kompetenzbereich hinaus für die sprachliche Förderung der Asylbewerber, die als Schlüssel zur erfolgreichen Integration  angesehen wird. Es werden folgende Kurse angeboten:

  • Alphabetisierungskurse in Einzelfällen
  • Erstorientierungskurse (ab 01.01.2015 in allen GU´s über VHS)
  • Intensiv-Sprachkurse für bleiberechtsnahe Flüchtlinge mit guter Arbeitsmarktprognose (Start in 2015)

Für die Anmeldung zu den Sprachkursen können interessierte Asylbewerber gerne die Sozialarbeiter des Zuwanderungsamtes kontaktieren.

Zudem bietet die Bundesagentur für Arbeit Einstiegskurse für Asylbewerberinnen und Asylbewerber mit guter Bleibeperspektive. Weitere Informationen darüber finden Sie unter

Vermittlung von Dolmetschern

Das Projekt Wortbrücke, ins Leben gerufen vom Caritas Verband Fulda, bietet kostenlose Unterstützung durch ehrenamtliche Mitarbeiter. Die Dolmetscher setzen sich aus Studierenden der Hochschule Fulda zusammen, die fachlich durch Sozialpädagogen und verschiedenen Projektträger betreut werden. Die Übersetzer können die Hilfesuchenden ggf. zu Gesprächen und Terminen begleiten und bieten persönliche Hilfen.

International Office
Gesa Pusch
Marquardstr. 35, 36039 Fulda
Email: dolmetscher@hs-fulda.de
Tel. 0661 / 9640- 918

Derzeit wird an einem Konzept im Landkreis Fulda Übersetzerhelfer Service gearbeitet und in Kürze veröffentlicht.

Kooperation mit Freien Trägern und Ehrenamtlichen

Die Sozialarbeiter kooperieren mit Freien Trägern der LIGA (AWO, DRK Hünfeld, Caritasverband, Grümel). Die Sozialarbeiter der freien Träger betreuen die Asylbewerber in ihren Unterkünften und sind erste Ansprechpartner bei der Eingewöhnung in der neuen Umgebung (Anmeldung bei Bürgerbüro, Kontoeröffnung, Info- Mappen etc.). Im Folgenden finden Sie mehr Informationen über die Freien Träger, die auf vielfältige Weise die Integration der Zuwanderer fördern.

Grümel, DRK Hünfeld, AWO, Caritasverband.

Eine großartige Unterstützungsarbeit für Flüchtlinge leisten auch die Ehrenamtlichen, die in verschiedenen Orten des Landkreises Gruppen gebildet haben. Diese werden durch den Treffpunkt Aktiv (Jugendamt Landkreis Fulda) begleitet.

Falls Sie Interesse an der ehrenamtlichen Arbeit haben, können Sie sich bei Treffpunkt Aktiv melden.

Soziale Beratungsstellen

Die Asylbewerber können bei Bedarf die folgenden Beratungsstellen nutzen.

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Kontakt:

Landkreis Fulda
Zuwanderung
Wörthstraße 15
36037 Fulda

Bürgerservice: 0661 115
Telefon: 0661  6006-0
Fax: 0661  6006-8888
E-Mail: Zuwanderung@landkreis-fulda.de

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