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Erstellt:  Mittwoch, 19. April 2017

Spende der Sickelser Bürgerfastnacht zur Unterstützung von Bildungsangeboten für geflüchtete Kinder

Mit einem Scheck für Flüchtlingskinder erfreuten die Sickelser Kindergutsherrin und ihre Magd Landrat Bernd Woide.

Bei der Fastnacht an die gedacht, denen es nicht so gute geht

FULDA. Ungewohnte Rolle für Landrat Bernd Woide aus einem erfreulichen Anlass: Normalerweise ist er es, der die Förderbescheide übergibt. Diesmal aber erhielt der Landrat einen Scheck mit dem stattlichen Betrag von 1.512 Euro – nicht für sich persönlich, sondern zur Weiterleitung an das Projekt „Bildungskoordination für Neuzugewanderte“. 

Obwohl Fastnacht vorbei ist, hatten die Kindergutsherrin der Sickelser Bürgerfastnacht, Lea VI., und Magd Sonja noch einmal ihre Garderoben angelegt. (Als kleine Erinnerung an die närrische Zeit gab es für Landrat Woide den Kinder-Orden.) Begleitet wurden sie beim Besuch im Kreishaus von den Eltern Anja und Mike Brandt und Elena Kraus sowie der dritten Vorsitzenden der Bürgerfastnacht, Sandra Hahling.

Angeführt von der Kindergutsherrin und ihrer Magd war während der zurückliegenden Kampagne bei Fastnachtsveranstaltungen in Sickels, aber beispielsweise auch in Petersberg, Geld für Kinder aus Flüchtlingsfamilien gesammelt worden. Anja Brandt hatte über eine Arbeitskollegin von dem Projekt „Bildungskoordination für Neuzugewanderte“ erfahren, das beim Bildungsbüro des Landkreises Fulda angesiedelt ist.

In dem Projekt geht es um die Förderung von Bildungsangeboten für zugewanderte Menschen. Diese können von der frühkindlichen Bildung bis zur Erwachsenenbildung reichen. Im frühkindlichen Bereich liegt der Schwerpunkt auf der kulturellen Bildung. Hier soll auch das Spendengeld eingesetzt werden. Denkbar wären ein Bezuschussung eines Medienkompetenztrainings oder eines Tanzworkshop beziehungsweise die Verwendung für Freizeitaktivitäten.

Der Landrat sprach von einer „tollen Idee, bei der Fastnacht auch an diejenigen zu denken, denen es nicht so gut geht“. Die Unterstützung von Bildungsangeboten für geflüchtete Kinder trage, so Woide, leiste einen Beitrag, um Verständigungsprobleme durch mangelnde Deutschkenntnisse zu überwinden und so die Integration  insgesamt zu fördern.

Fulda, 19. April 2017

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