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Impflotsen unterstützen bei Terminvereinbarung und bei Transfer

Foto: Sebastian Mannert

Am Dienstag beginnen Impfungen im Impfzentrum Fulda

LANDKREIS FULDA – Die letzten Vorbereitungen sind getan, die Testläufe beendet und das Personal startbereit: Am 19. Januar beginnen die Corona-Erstimpfungen im Fuldaer Impfzentrum.

Mit drei Ärzten und fünf medizinischen Fachangestellten beginnen am kommenden Dienstag die Impfungen im Impfzentrum Fulda. Im Schichtbetrieb werden dort täglich von Montag bis Sonntag in der Zeit von 9 bis 18 Uhr Impfungen durchgeführt.

„Wir bitten die Bürgerinnen und Bürger nur zum Impfzentrum zu kommen, wenn sie auch einen Termin für den jeweiligen Tag vereinbart haben“, betont Erster Kreisbeigeordneter Frederik Schmitt.

Da in den ersten Wochen die über 80-Jährigen im Impfzentrum Fulda geimpft werden, hat der Landkreis Fulda gemeinsam mit den Gemeinden des Kreises das Projekt Impflotsen für die Impfwilligen im Landkreis Fulda ins Leben gerufen. Die Gemeinden benennen Personen aus ihrer Kommune als Impflotsen, die von den Bürgerinnen und Bürgern kontaktiert werden können, wenn diese Hilfe oder Unterstützung benötigen. Die Impflotsen können zum einen beim Transfer zum Impfzentrum, aber auch bei Fragen rund um die Terminvereinbarung unterstützen. Gerade für Menschen, die selbst nicht mehr Auto fahren können oder nicht mehr mobil sind, aber niemanden haben, der sie fahren könnte, bieten die meisten Gemeinden Unterstützung an. Die betreffenden Bürgerinnen und Bürger erhalten in den nächsten Tagen per Post alle weiteren Informationen zu ihren Impflotsen aus ihrer Gemeinde, insbesondere deren Kontaktdaten. Die Impflotsen unterstützen sie gegebenenfalls auch beim Drucken und Ausfüllen des Anamnese- und Einwilligungsbogens, der zum Impftermin mitgebracht werden muss.

„Es ist uns wichtig, dass jeder der geimpft werden will und noch teilweise mobil ist, auch die Möglichkeit hat, ins Impfzentrum zu gelangen. Wir sind den Gemeinden überaus dankbar, dass sie im Schulterschluss mit dem Landkreis Impflotsen organisieren und die über 80-Jährigen unterstützen, wenn diese Hilfe benötigen“, betont Landrat Bernd Woide.

Um auch den Besuch im Impfzentrum selbst zu erleichtern, stehen vor Ort Rollstühle zur Verfügung. Zudem ist das Impfzentrum komplett barrierefrei. Der Weg vom Parkplatz bis zum Impfzentrum ist ohne Treppen möglich. Der Eingang ist über eine etwa 30 Meter lange Rampe erreichbar, von dort aus gelangt man dann mit einem Aufzug ins Impfzentrum. Der Ausgang befindet sich auf der anderen Seite des Gebäudes neben dem Haupteingang des Esperantohotels, um Begegnungsverkehr im Impfzentrum zu verhindern. Nach der Impfung führt der Fußweg entlang des Zieherser Wegs zur Ochsenwiese zurück. Der gesamte Weg, der zu Fuß vom Eingang bis zurück auf die Ochsenwiese zurückgelegt werden muss, beträgt etwa 550 Meter. Die Rollstühle vor Ort können für den kompletten Weg ausgeliehen werden. Der Landkreis Fulda empfiehlt den Bürgerinnen und Bürgern zur Unterstützung zudem eine Begleitperson mitzubringen. Sie kann während des ganzen Impfprozesses anwesend sein oder im Ruhebereich warten, bis die Impfung durchgeführt wurde.

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