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Erstellt:  Dienstag, 11. September 2018

Nicht als kostenlose Müllsäcke verwenden / Auf sortenreine Befüllung bei Entsorgung von Verpackungsabfällen achten

Bürger verbrauchen zu viele Gelben Säcke

FULDA. Bereits seit 1990 liegt die Zuständigkeit für die Entsorgung von Verpackungsabfällen bei der privaten Entsorgungswirtschaft. Derzeit sind zehn Duale Systeme verantwortlich, die bundesweit die Abfuhr der Gelben Tonnen beziehungsweise Gelben Säcke für Verpackungsabfälle sowie die Leerung der Altglascontainer in Auftrag geben. Die Finanzierung erfolgt über Lizenzentgelte. Das heißt beim Einkauf bezahlt der Verbraucher die Kosten für die Sammlung und Entsorgung der Verpackung mit.

Im Landkreis Fulda haben die Bürger die Wahl, ob sie entweder Gelbe Säcke oder Gelbe Tonnen zur Sammlung ihrer Verpackungsabfälle nutzen wollen. Sollte das Volumen der Gelben Tonnen nicht ausreichen, können ergänzend Gelbe Säcke verwendet und zur Abfuhr bereitgestellt werden. Inzwischen nutzt die weit überwiegende Mehrheit der Haushalte im Landkreis die Gelbe Tonne. Aktuell sind rund 46.000 Gelbe Tonnen im Landkreis und rund 12.000 Tonnen in der Stadt Fulda im Einsatz, die rund eine halbe Million Mal pro Jahr geleert werden.

An Gelben Säcken werden zusätzlich im Landkreis Fulda jährlich über 1,7 Millionen Stück ausgegeben. Ein Großteil davon wird offensichtlich missbräuchlich in Haus und Garten als scheinbar kostenloser Müllsack für andere Zwecke als zur Verpackungsabfallsammlung eingesetzt. Zudem werden Gelbe Säcke oft auch zur internen Sammlung in den Haushalten verwendet und dann in die Gelbe Tonne gegeben, so dass das vorhandene Sammelsystem faktisch doppelt genutzt wird.

Die Verbraucher haben bei der Verpackungsabfallsammlung die Wahl zwischen Gelber Tonne oder Gelbem Sack. Die zusätzliche Verwendung von Gelben Säcken gilt aber nur bedarfsweise für größere Mengen an Verpackungsabfällen, wenn diese nicht mehr in die Gelbe Tonne passen. Claus Blachnik, Fachdienstleiter Abfallwirtschaft beim Landkreis: „Gelbe Säcke sind keine kostenfreien Plastiktüten, die zur haushaltsinternen Sammlung oder für andere Zwecke verwendet werden können. Sack in Tonne entspricht nicht den Vorgaben der Systembetreiber.“

Gelbe Säcke und Gelbe Tonnen seien nur zur Sammlung von Leichtverpackungsabfällen aus Kunststoff, Alu, Weißblech oder Verbundmaterial wie Getränkekartons gedacht, so Blachnik. Auch sollten die Verbraucher auf die sortenreine Befüllung ihrer Gelben Tonnen beziehungsweise Gelben Säcke achten. Detaillierte Informationen hierzu seien auf jeder Gelben Tonne und jedem Gelben Sack aufgedruckt. „Geben Sie bitte keine anderen Abfälle wie Restmüll, Bioabfälle oder Windeln in die Tonnen und Säcke.“

Was kommt in die Gelbe Tonne?

„Leichtverpackungen“ aus Kunststoff, Alu, Weißblech oder Verbundmaterial wie zum Beispiel Wurst-, Käse-, Obst- und Gemüseverpackungen, Konservendosen, pfandfreie Getränkeflaschen, Aluschalen, Milchtüten, Getränkekartons usw. ohne Inhalt

Info
Ausführliche Informationen zum Thema Verpackungsabfall und Recycling sowie viele weitere Informationen und Service-Angebote finden sich auf der Homepage des Fachdienst Abfallwirtschaft unter www.abfallwirtschaft-landkreis-fulda.de.

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