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Sabine Eller betreut als Tagesmutter Kinder - und geht mit ihnen auf Entdeckungstour.

Sabine Eller und "ihre Kinder". Alle Fotos: Katrin Kister

Gemeinsam mit Kindern Welt entdecken

MARBACH. Auf Erkundungstour in der Natur, nah bei Hund und Huhn, matschen in Pfützen und sich einfach wohlfühlen: Bei Kindertagespflegeperson Sabine Eller (39) in Marbach dürfen die betreuten Kinder sich ganz nach ihren Wünschen ausleben. Vor allem halten sie sich häufig draußen in der Natur auf.

Bevor Sabine Eller als Kindertagespflegeperson (auch Tagesmutter genannt) zu arbeiten angefangen hat, studierte sie Sozialpädagogik und arbeitete im Anschluss in einer integrativen Tagesstätte. Aber sie hat nach einer Alternative zu einer Kindertageseinrichtung gesucht und wollte freier arbeiten. „Ich war schließlich bei einer Info-Veranstaltung des Landkreises und habe mich über die Zertifizierung als Kindertagespflegeperson informiert“, berichtet Eller. Seit ihrer Zertifizierung 2012 arbeitet sie als Kindertagespflegeperson in Marbach – und hat es nie bereut. Anfangs betreute sie die Kinder noch in ihrem Wohnhaus, mittlerweile hat sie einen alten Taubenschlag an ihrem Haus für die Kindertagespflege umgebaut. „Es war schön, dass ich endlich eigene Räume für meine Arbeit hatte“, fügt die 39-Jährige an.

Mit der Selbstständigkeit rückte dann auch der Fokus auf einen langersehnten Wunsch: „Mein Mann und ich wollten schon immer gerne einen Hund. Da ich als Tagesmutter von zu Hause arbeite, haben wir Labrador Tomte bei uns aufgenommen.“ Seitdem pflegen auch die Kinder einen sehr engen Kontakt zu den Tieren der Familie. „2017 habe ich erfolgreich meine Weiterbildung zur Fachkraft für Tiergestützte Dienstleistungen an der Uni Gießen absolviert. Mir ist es wichtig, dass die Kinder einen respektvollen Umgang mit Tieren lernen“, erläutert die Tagesmutter. 2016 zogen Hühner und 2019 der gelbe Labrador Rasmus bei der Familie ein. Für Eller ist es immer etwas ganz Besonderes zu sehen, wie die Kinder mit den Tieren umgehen. „Wir füttern jeden Morgen gemeinsam unsere vier Hühner und lassen sie in ihr Freigehege“, so Eller. Dabei werden die Kinder immer mutiger im Umgang mit den Tieren. Manchmal legen sie Körner oder Mehlwürmer auf ihre Füße, sodass die Hühner das Fressen davon wegpicken. „Da ist die Freude immer besonders groß, wenn die Tiere so nah an sie herankommen.“

Die beiden Hunde leben im Wohnhaus der Familie. Wenn die Kinder Lust darauf haben, Zeit mit ihnen zu verbringen, gehen sie gemeinsam raus, bürsten das Fell der Hunde oder streicheln sie ausgiebig. „Im Garten sind die Hunde eigentlich immer dabei. Drauf freuen sich die Kinder immer sehr. Manchmal spielen sie mit den Tieren, manchmal sind sie einfach nur da“, erklärt die 39-Jährige und fügt hinzu, dass die Kinder durch die Tiere so viel ruhiger und gelassener sind.

Aktuell betreut Sabine Eller vier Kinder, ein fünftes kommt demnächst zur Eingewöhnung dazu. An ihrer Arbeit liebt sie vor allem, dass die Kinder ihr so viel zurückgeben. „Wenn ich sehe, dass sie gerne zu mir kommen und glücklich bei mir sind, ist das das Größte für mich“, formuliert Eller. Ein Vorteil ist für sie zudem, dass sie sich ihre Arbeitszeiten komplett flexibel einteilen und in einem Nachbargebäude ihres Hauses arbeiten kann. Dadurch kann sie ihre Arbeit auch gut mit ihrem Familienleben unter einen Hut bringen.

Wichtig ist ihr zudem, dass die Kinder ihre Freiräume bekommen. „Wenn ein Kind müde ist, darf es sich gerne schlafen legen – egal ob gerade Schlafenszeit ist oder nicht“, betont sie. Allgemein dürfen die Kinder entscheiden, was sie gerne machen möchten. „Mir ist wichtig, dass wir bei Wind und Wetter draußen sind und die Kinder sich ausprobieren dürfen. Wenn sie Lust auf Matschen haben, dürfen sie auch barfuß durch die Pfützen springen“, so Eller. „Sie sollen sich bei mir ausleben dürfen und vor allem wohlfühlen.“

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