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Erstellt:  Donnerstag, 6. Juni 2019

Informationsveranstaltung zum 11.Welt-MS-Tag im Klinikum Fulda / Begegnungen und Gespräche

Organisationsteam und Ehrengäste waren sich einig, dass Aufklärung über die in der Bevölkerung noch zu wenig bekannte Krankheit Multiple Sklerose Not tut. Foto: Stefan Waldmann

Organisationsteam und Ehrengäste waren sich einig, dass Aufklärung über die in der Bevölkerung noch zu wenig bekannte Krankheit Multiple Sklerose Not tut. Foto: Stefan Waldmann

Multiple Sklerose nicht auf den ersten Blick zu erkennen

FULDA. Unter dem Motto „Keiner sieht’s. Eine(r) spürt’s – vieles ist unsichtbar“ stand der 11. Welt-MS-Tag der Deutschen Multiple Sklerose Gesellschaft (DSMG). Hierzu fand im Foyer des Klinikums Fulda ein Informationstag statt, den das Klinikum, das Gesundheitsamt des Landkreises, die Fuldaer MS-Selbsthilfegruppe und die MS-Beratungsstelle organisiert hatten.

Bei der Begrüßung betonte Vorstandssprecher Privat-Dozent Dr. Thomas Menzel, dass das Klinikum zum wiederholten Mal den Rahmen für eine Veranstaltung biete, die wichtige Aufklärungsarbeit leiste. Erster Kreisbeigeordneter Frederik Schmitt rief dazu auf, offen mit der Krankheit umzugehen, von der in der Bevölkerung noch zu wenig bekannt sei. Laut Professor Dr. Tobias Neumann-Haefelin, Direktor der Klinik für Neurologie, betreffe Multiple Sklerose alle Aspekte des Menschseins. Monika Dettke von der DSMG Hessen wies auf das Motto des diesjährigen Welt-MS-Tags hin, wodurch die nicht sichtbaren Symptome in den Mittelpunkt gerückt werden sollten.

Kerstin Springob von der MS-Beratungsstelle Fulda berichtete, dass die Betroffenen neben den Begleiterscheinungen ihrer Krankheit insbesondere mit den Reaktionen der Umwelt klar kommen müssten, die allzu häufig von Fehleinschätzungen und Missverständnissen geprägt seien. Tanja Stadler vom Organisationsteam erklärte, dass sich die Veranstaltung am Klinikum mittlerweile etabliert habe und bundesweit Resonanz finde. Nach ihrer Überzeugung benötigten die Betroffenen vor allem Verständnis und Rücksichtnahme, da ihnen die mit der Krankheit einhergehenden Einschränkungen und Belastungen im Alltag nicht auf den ersten Blick anzusehen seien.

Vor Ort gab es für Betroffene, Angehörige und sonstige Interessenten eine Fülle von Infomationen über die neurologische Erkrankung, unter der in Hessen annähernd 10.000 Menschen leiden. Vertreter der verschiedenen Selbsthilfegruppen in der Region standen für Gespräche bereit. Mit Hilfe einer Fühl-Straße konnten die Besucher Symptome von Multiple Sklerose wie Gangprobleme, Gleichgewichts- und Sehstörungen sowie Taubheitsgefühle nachempfinden. Am Nachmittag referierte Professor Dr. Neumann-Heafelin über neue Entwicklungen in der MS-Therapie. Auch las Tanja Stadler aus dem aktuellen Buch der MS-Autorin Heike Flür, die selbst verhindert war.

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