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Erstellt:  Mittwoch, 13. September 2017

Golbach Bau GmbH gehört zu den regional gut eingebundenen Unternehmen im Altkreis Hünfeld

Simon Golbach, Inhaber des Unternehmen Golbach Bau GmbH, ist nicht nur Chef, sondern auch Mitarbeiter vor Ort.

Senior machte sich wegen stetiger Nachfrage nach seinem Bagger selbständig

RASDORF. Es sind dieses Jahr schon 30 Jahre geworden, dass Werner Golbach seinen Familienbetrieb gegründet hat. Aus eigenem Interesse hatte er sich einen Bagger gekauft, der erste in Rasdorf, um ihn beim Hausbau einzusetzen. Was Werner Golbach nicht erwartet hatte, war die dadurch ausgelöste Nachfrage für den Einsatz des Baggers.

Der heute 62-Jährige erlernte nach dem Schulbesuch das Maurerhandwerk bei der Firma Dehnert in Hohenroda-Ransbach und arbeitete danach bei den Baufirmen Willi Klee in Rasdorf und Heinrich Wiegand in Philippsthal, bevor er im April 1987 den Baggerbetrieb Werner Golbach gründete. Ein echten Familienbetrieb, denn neben ihm arbeiteten in dem Unternehmen seine Brüder Reinhard und Karl mit. Letzterer war gelernter Schlosser und damit der Fachmann, wenn beispielsweise Reparaturen am Bagger oder sonstigem bautechnischen Gerät anfielen. Die Buchhaltung lag in den Händen von Schwager Dieter Heere, der diese Arbeit neben seinem Hauptberuf erledigte

Da Werner Golbach keinen Meistertitel hat, war es ihm nur möglich, Arbeiten des Baunebengewerbes auszuführen. Dazu gehören Erd-, Putzer-, Fliesenleger- und Estricharbeiten. Mit seinem Baggerbetrieb war Werner Golbach nicht nur als Eigenbetrieb tätig, sondern übernahm auch subunternehmerische Tätigkeiten, beispielsweise für seinen früheren Arbeitgeber in Philippsthal. Die Qualität der Arbeit sprach sich in Rasdorf und im Umland herum, so dass es Werner Golbach an Aufträgen nicht mangelte. Zudem wurden Anfragen an ihn herangetragen, die zum Bauhauptgewerbe zählen. 

Im April 1998 gründetet er deshalb die Firma Golbach Bau GmbH und wurde deren Geschäftsführer. Er stellte mit Reinhard Storch den nötigen Meister ein, so dass der Eintrag in die Handwerksrolle erfolgen konnte. Damit durfte das Familienunternehmen alle Arbeiten rund um das Thema „Bauen“ ausführen. Werner Golbach begeisterte seinen 1981 geborenen Sohn Simon für die Arbeit im Baugewerbe, der eine Maurerlehre im elterlichen Betrieb absolvierte und im Jahre 2006 seine Meisterprüfung als Maurer mit den Schwerpunkten Altbausanierung und Denkmalpflege ablegte. Im September 2010 übergab Werner Golbach die Unternehmensleitung seinem Sohn. 

Zehn Prozent der Aufträge kämen aus einem Umkreis von 30 Kilometern und neunzig Prozent aus Rasdorf mit seinen Ortsteilen, sagen Werner und Simon Golbach. Dazu zählen die Sanierung der denkmalgeschützten Mauer des Rasdorfer Wehrfriedhofs, die Ausbesserung und Erneuerung der Stützmauer im Kreuzgang neben der Stiftskirche und der Stützbauer des angrenzenden Schulgartens sowie der Fernwärmeausbau in Grüsselbach. Außerdem führten sie als Subunternehmen Putzarbeiten bei der Restaurierung der Stiftskirche Anfang der 2000er Jahre durch.

Golbach Bau GmbH gehört zu den regional eingebundenen Unternehmen. So beauftragt die Gemeinde Rasdorf beispielsweise bei Wasserohrbrüchen oder die RhönEnergie bei Kabelbauarbeiten in der Gemeinde die Firma. Ebenso liegt die denkmalgerechte Umgestaltung und die Pflege der Grablagen auf dem Wehrfriedhof in ihren Händen. Golbach Bau GmbH verfügt mit vier Transportern, zwei Kippern, zwei Mobilbaggern sowie drei Minibaggern, zwei Radladern, einen Hochbaukran und bauüblichen Kleingeräten über eine qualifizierte Ausstattung.

Als Arbeitgeber beschäftigt das Unternehmen neben dem Inhaber Simon Golbach als Mauermeister und Techniker vier Maurergesellen und einen Auszubildenden zum Maurer. Die Auftragslage sei gut, nur mangele es an Fachkräften, so der Senior Werner Golbach. Dringend gesucht werde ein Maurer oder Putzer mittleren Alters, am besten ein Allrounder. Man freue sich über Bewerbungen auch von Ausbildungsplatzsuchenden, betont Simon Golbach. 

Fulda, 13. September 2017

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