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Landkreis Fulda bedankte sich bei Soldatinnen und Soldaten aus Standorten in Hessen und Niedersachsen für ihren Einsatz bei Corona-Bekämpfung im Landkreis

Aus mehreren Bundeswehrstandorten waren Soldatinnen und Soldaten bei der Bekämpfung der Corona-Pandemie im Landkreis Fulda im Einsatz. Landrat Bernd Woide bedankte sich bei den Vertretern der Truppenteile und bat, den Dank an die vor Ort eingesetzten Bundeswehr-angehörigen weiterzugeben. Foto: Sebastian Mannert

Im Rahmen der Feierstunde überreichte Oberst Siegfried Zeyer (li.) die Hessische Rettungs-medaille Oberstleutnant der Reserve Jörg Kerkow. Foto: privat

Woide: „Bundeswehr ist da, wenn sie gebraucht wird“

FULDA, 14.09.2021 - Als „integralen Bestandteil der Gesellschaft, die zu uns gehört und die wir nicht missen möchten“, hat Landrat Bernd Woide die Bundeswehr bezeichnet. „Sie ist da, wenn man sie braucht und ruft – auch und gerade in Notlagen wie der Corana-Pandemie oder Naturkatastrophen“, bedankte sich Landrat Woide stellvertretend bei den Kommandeuren und Dienstvorsetzten der Soldatinnen und Soldaten, die während der Pandemie-Bekämpfung im Landkreis Fulda eingesetzt waren.

 

Dabei handelte es sich um Truppenteile aus hessischen und niedersächsischen Bundeswehrstandorten in Fritzlar, Stadtallendorf, Schwarzerden, Delmenhorst sowie Holzminden. Sie unterstützten die Kreisbehörden personell und administrativ insbesondere bei der Kontaktdaten-Nachverfolgung und mit mobilen Impfteams. Insgesamt kamen im Rahmen der zivil-militärischen Zusammenarbeit, die vom Kreisverbindungskommando Fulda sowie dem Fachdienst Gefahrenabwehr des Landkreises Fulda koordiniert wurde, weit über 100 Bundeswehrangehörige zum Einsatz.

 

Diesen Soldatinnen und Soldaten danke zu sagen, sei nicht nur eine höfliche Geste, sondern ihm „ein inneres Bedürfnis“, erklärte Landrat Woide, der darauf hinwies, dass die Pandemie zwar noch nicht zu Ende sei. Angesichts des mittlerweile in der Bevölkerung erreichten Impfstatus könne man langsam wieder zu „regelhaften Strukturen“ zurückkehren. Der Landrat verband diese Aussage auch im Namen des Ersten Kreisbeigeordneten Frederik Schmitt mit dem Appell an alle Unentschlossenen und Zweifelnden, sich impfen zu lassen und damit sich und andere zu schützen.

 

Oberst Siegfried Zeyer, Chef des Stabes und Stellvertretender Kommandeur des Landeskommandos Hessen, betonte, dass der Landkreis Fulda die erste ihm bekannte Region sei, die sich in dieser Form für Hilfeleistungen in der Corona-Pandemie bedanke. Er sprach von einer „Win-Win-Situation für alle Beteiligten“. Die Zusammenarbeit habe hervorragend geklappt. So seien alle angeforderten Kräfte nach spätestens 48 Stunden vor Ort und einsatzbereit gewesen. „Als Bundeswehr haben wir sichtbare Präsenz gezeigt und unsere Nähe zur Bevölkerung bewiesen“, so der Oberst.

 

In seiner dienstlichen Funktion als Kommandeur des Landeskommandos Hessen nutzte Oberst Zeyer die Gelegenheit, Major der Reserve Aribert Happ bei der Feierstunde im Landratsamt für weitere sechs Jahre als stellvertretenden Leiter des Kreisverbindungskommandos Fulda zu verpflichten. Außerdem überreichte er im Auftrag des Hessischen Ministerpräsidenten Volker Bouffier die Hessische Rettungsmedaille an den Leiter des Kreisverbindungskommandos Fulda, Oberstleutnant der Reserve Jörg Kerkow, für dessen vorbildlichen Rettungseinsatz.

 

Ehepaar gerettet

Mit der Rettungsmedaille des Landes Hessen wurde der Leiter des Kreisverbindungskommandos Fulda, Oberstleutnant der Reserve Jörg Kerkow, ausgezeichnet, weil er während seines Jahresurlaubs im vergangenen Sommer auf Kreta einem in Not geratenem älteren Ehepaar zu Hilfe kam. Die beiden Urlauber waren bei stürmischer See trotz Badeverbot ins Meer zum Schwimmen gegangen, drohten wegen der hohen Wellen und vor Erschöpfung zu ertrinken und löste eine dramatische Rettungsaktion der Einsatzkräfte vor Ort unterstützt von freiwilligen Helfern aus. Auch der 54-jährige Fuldaer zögerte nicht, schwamm zu dem Ehepaar und zog die Frau auf eine Boje. Danach half er einem anderen Retter, der sich verletzte hatte, zurück an den Strand. Am Ende verlief die Wasserrettung, nicht zuletzt durch den mutigen Einsatz von Jörg Kerkow, für alle Beteiligten glimpflich.

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