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Sonderausstellung zu „70 Jahre Bundesgrenzschutz“ in der Gedenkstätte Point Alpha geplant

Der Bundesgrenzschutz war bis 1990 vornehmlich an der innerdeutschen Grenze stationiert. In der Region des Grenzkommandos Mitte lagen damals Hundertschaften in Fulda, Hünfeld und Bad Hersfeld. Fotos: Archiv Point Alpha Stiftung

1989 öffnete sich der „Eiserne Vorgang“ und auch für den Bundesgrenzschutz begannen damit vielfältigen Veränderungen im Aufgabenbereich.

Zeitzeugen zur Geschichte des Bundesgrenzschutzes gesucht

RASDORF/GEISA. Am 16. März 1951 wurde per Gesetz der Bundesgrenzschutz (BGS) gegründet – 2005 erfolgte die Umwandlung in die Bundespolizei. Die Point Alpha Stiftung nimmt in Kooperation mit dem Grenzmuseum Schifflersgrund das 70-jährige Gründungsjubiläum zum Anlass für eine Sonderausstellung. Die Ausstellung wird von der Bundesbeauftragten für Kultur und Medien finanziert und vom Bundesministerium des Innern sowie der Bundespolizei unterstützt.

Die Sonderausstellung soll ab Spätsommer 2021 in der Gedenkstätte Point Alpha gezeigt werden, danach sind weitere Schauen im Grenzmuseum Schifflersgrund sowie in Berlin vorgesehen. Die Ausstellung wird die gesamte Geschichte des Bundesgrenzschutzes, von seiner Gründung bis zur Umwandlung in die heutige Bundespolizei, beleuchten. Zum einen sollen die organisatorische Entwicklung und ihre gesellschaftlichen und politischen Rahmenbedingungen in den Fokus genommen und zum anderen plastische Einblicke in das Aufgabenfeld des Bundesgrenzschutzes gegeben werden.

Um den Besuchern authentische Eindrücke aus erster Hand zu bieten, ist die Point Alpha Stiftung auf der Suche nach Zeitzeuginnen und Zeitzeugen aus den Reihen der (ehemaligen) Angehörigen des Bundesgrenzschutzes, die bereit sind, ihre Erinnerungen mit in die Ausstellung einzubringen. Gesucht sind Zeitzeugen aus allen Phasen des Bestehens des Bundesgrenzschutzes. Dabei ist es nicht von Bedeutung, ob sie derzeit noch aktiv bei der Bundespolizei oder bereits mehrere Jahre außer Dienst sind. Ein besonderes Interesse liegt auf der Gründungsphase des Bundesgrenzschutzes.

Die Berichte der Zeitzeugen werden in Videointerviews festgehalten, um zusammen mit einer möglichst großen Zahl von Exponaten wichtige historische Zeugnisse zu sichern. Die folgenden Themenbereiche sollen in der Ausstellung mit Hilfe von lebendigen Erzählungen behandelt werden:

  • Gründungsphase
    • Gründung des Bundesgrenzschutzes 1951
    • Eingliederung von Teilen des Bundesgrenzschutzes in die Bundeswehr 1956
    • Neuaufbau des Bundesgrenzschutzes nach Überführung großer Teile des Personals in die Bundeswehr 1956
  • Aufgabe: Dienst an der innerdeutschen Grenze
    • Aufgaben von der Gründung des Bundesgrenzschutzes bis zur Wiedervereinigung
    • Ausbildung und Training von der Gründung des Bundesgrenzschutzes bis zur Wiedervereinigung
  • Kooperation mit anderen Organisationen
    • mit den Alliierten (beispielsweise US-Army)
    • mit dem Zoll
    • mit der Bayerischen Grenzpolizei
  • Aufgabe: Innere Sicherheit
    • verstärkte Relevanz polizeilicher Aufgaben ab den 1970er Jahren
    • Angleichung der Ausbildung der Polizei von Bund und Ländern
    • Einsätze im Inneren
    • Spezialeinheit GSG 9
  • Wiedervereinigung und Umbruch
    • Integration von Mitgliedern der bewaffneten Verbände der DDR in den Bundesgrenzschutz
    • Auslandseinsätze des Bundesgrenzschutzes
    • Umstrukturierung des Bundesgrenzschutzes zur Bundespolizei

Wer das Ausstellungsprojekt „70 Jahre Bundesgrenzschutz“ der Point Alpha Stiftung als Interviewpartner oder mit Exponaten wie persönlichen Erinnerungsstücken oder Fotografien unterstützen möchte, kann sich an das Büro beier+wellach projekte, Prinzessinnenstr. 1, in 10969 Berlin wenden, das mit der Konzeptentwicklung, inhaltliche Ausarbeitung, Zeitzeugenbefragung und Realisierung der Ausstellung beauftragt wurde. Projektverantwortlicher und Ansprechpartner dort ist Florian Mittelbach, E-Mail mittelbach(at)beier-wellach.de, Telefon (030) 61 65 70 01.

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