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Brücke in den Arbeitsmarkt

Markus Vogt (Fachdienstleiter Kommunaler Arbeitsmarkt), Jürgen Stock (Leiter Kreisjobcenter), Verena Malkmus (Sachgebietsleiterin Eingliederung, Maßnahmen und Arbeitsgelegenheiten) und Landrat Bernd Woide bei der Eröffnung der Zeitarbeitsmesse. Foto: Sebastian Mannert

An den Ständen der Firmen konnten sich die Kundinnen und Kunden des Kreisjobcenters über Zeitarbeit und konkrete Jobangebote informieren. Fotos: Sebastian Mannert

13. Zeitarbeitsmesse im Kreisjobcenter des Landkreises Fulda

Zum nun 13. Mal hat im Kreisjobcenter des Landkreises Fulda eine Zeitarbeitsmesse stattgefunden. Dabei hatten Kundinnen und Kunden des Jobcenters die Möglichkeit, sich bei 15 Zeitarbeitsfirmen aus der Region über Beschäftigungsmöglichkeiten zu informieren.

Die Zeitarbeitsmesse im Kreisjobcenter des Landkreises Fulda wird seit 2008 jährlich angeboten. Seitdem haben mehr als 500 Menschen im Rahmen der Messe eine Beschäftigung aufgenommen. Nach drei Jahren Corona-Pause konnte die Messe in diesem Jahr wieder stattfinden und Bezieherinnen und Bezieher von Bürgergeld mit Zeitarbeitsfirmen aus der Region zusammenbringen. In diesem Jahr wurden 250 Personen zur Messe eingeladen und hatten damit die Möglichkeit, sich bei 15 regionalen Zeitarbeitsfirmen über eine Beschäftigung zu informieren. Eröffnet wurde die Zeitarbeitsmesse von Landrat Bernd Woide. „Ich freue mich sehr, dass die Messe in diesem Jahr endlich wieder stattfinden kann und wir den Kundinnen und Kunden des Kreisjobcenters die Möglichkeit bieten können, sich über Zeitarbeit und konkrete Jobangebote zu informieren“, so Landrat Bernd Woide.

„Ein Viertel unserer Arbeitsaufnahmen erfolgen nach wie vor bei Zeitarbeitsfirmen. Wir wollen daher unseren arbeitsuchenden Menschen durch Zeitarbeit eine Brücke in den ersten Arbeitsmarkt bauen“, erklärt Jürgen Stock, Leiter des Kreisjobcenters.

Die Messe bestand aus verschiedenen Zeitslots. Insgesamt wurden 60 bis 70 Personen pro Stunde eingeladen. Zu Beginn erhielten die Teilnehmenden einen 15-minütigen Vortrag darüber, was Zeitarbeit ist und wie diese funktioniert. Im Anschluss daran konnten sie sich an den Infoständen der Zeitarbeitsfirmen informieren und dort im Rahmen von Kurzgesprächen mit den jeweiligen Vertretern der Firmen bei entsprechenden Jobangeboten ihre Lebensläufe hinterlassen. Im Idealfall konnte direkt oder zu einem späteren Zeitpunkt ein Arbeitsvertrag mit einem der beteiligten Unternehmen abgeschlossen werden.

Eine Besonderheit gab es in diesem Jahr: Für die Ukrainerinnen und Ukrainer im Landkreis Fulda gab es eine separate Veranstaltung, in der die Teilnehmenden auf Ukrainisch Informationen über Zeitarbeit erhalten haben und mit Dolmetschern durch die Zeitarbeitsmesse begleitet wurden.

„Allgemein haben viele eingeladene Personen einen Fluchthintergrund. Mit den eingeladenen Migrantinnen und Migranten, die ein bestimmtes Level an Deutschkenntnissen aufweisen, möchten wir den Unternehmen ein Angebot unterbreiten, ihren Fachkräftebedarf zu decken. Denn wir wissen: Migranten können von Zeitarbeit besonders profitieren. Über Zeitarbeit erhalten sie die Chance, ihre Fähigkeiten und Kenntnisse unter Beweis zu stellen“, erklärt Jürgen Stock. „Als Jobcenter erwarten und versprechen wir uns von der Messe, dass mit dem Motto ‚heute bewerben, morgen anfangen' viele Beschäftigungsverhältnisse zustande kommen und viele unserer arbeitsuchenden Kunden künftig ihren Lebensunterhalt mit Arbeit sicherstellen können“, so Stock weiter.

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