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vhs-Bildungsangebote für Senioren im Arbeitskreis „Leben im Alter“ vorgestellt

Ältere Menschen zukunftsfähig für digitale Welt machen

FULDA, 16.09.2018 - Die Volkshochschule des Landkreises Fulda hat im vergangenen Jahr 1.272 Kurse angeboten, die von 15.897 Teilnehmerinnen und Teilnehmern besucht wurden. Der Schwerpunkt lag auf Kursen im Gesundheitsbereich, gefolgt von Sprachkursen. 23,6 Prozent der Kursteilnehmer waren zwischen 50 und 65 Jahren sowie 14,8 Prozent über 65 Jahre alt.

Diese Zahlen nannten die pädagogischen Mitarbeiter der vhs, Dr. Gudrun Schwegler und Stefan Will, die in der jüngsten Sitzung des fachdienstübergreifenden Arbeitskreises der Kreisverwaltung „Leben im Alter“ die Bildungsangebote der Volkshochschule für Senioren vorstellten. Explizit für ältere Teilnehmerinnen und Teilnehmer waren 74 Kurse ausgeschrieben, davon der weit  überwiegende Teil im Gesundheits-, Sprachen- und EDV-Bereich.

Dr. Schwegler führte aus, dass vhs-Kurse gerade von Älteren häufig auch aus sozialen Gründen besucht würden, um miteinander in Kontakt zu kommen. Schwierig gestalte sich für die Volkshochschule immer wieder die Suche nach Räumlichkeiten, weil in den Bürgerhäusern andere Belegungen Vorrang hätten und sich die Schulen gegenüber externen Nutzern zurückhaltend zeigten. Ein weiteres Problem sei es, geeignete Dozenten zu finden.

Stefan Will sah großen Nachholbedarf bei Angeboten zur digitalen Kompetenz, die neben Rechnen, Schreiben und Lesen mittlerweile zur Grundbildung für alle Generationen zähle. Insbesondere ältere Mitbürgerinnen und Mitbürger müssten verstärkt angesprochen werden, damit sie sich fundiert entscheiden könnten, ob sie neuere Entwicklungen wie elektronische Bestellsysteme, Onlinebanking, Apps für Fahrdienste oder Telemedizin nutzen wollten.

Will griff eine Anregung auf, dass die Volkshochschule ihre Angebote zur digitalen Kompetenz mit entsprechenden Aktivitäten der Regionalentwicklung verknüpfen sollte, um auch in diesem Bereich die Region und ihre Menschen zukunftsfähig zu machen. „Der Umgang mit Chancen und Risiken der digitalen Welt muss gelernt werden.“ Auch wolle man in Kooperation mit Seniorenheimen verstärkt Online-Vorträge für die Bewohner anbieten.

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