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Am Sonntag, 10. Juni, von 9 Uhr bis 16 Uhr in Melzdorf / Event für Familien mit Kindern

Traditionell kommen die prämierten Teilnehmer der Kreistierschau, wie hier vor zwei Jahren in Melzdorf, zu einem Schlussbild zusammen. Foto: K.H. Burkhardt

Traditionell kommen die prämierten Teilnehmer der Kreistierschau, wie hier vor zwei Jahren in Melzdorf, zu einem Schlussbild zusammen. Foto: K.H. Burkhardt

Auf der Kreistierschau präsentiert sich das breite Spektrum der Landwirtschaft in der Region

PETERSBERG, 30.05.2018 - Einen Bedeutungswandel hat die Kreistierschau erfahren. Früher war die Veranstaltung in erster Linie eine tierzüchterische Leistungsschau, die sich vorrangig an das landwirtschaftliche Fachpublikum wandte. Heute überwiegt der Eventcharakter, wodurch vor allem Familien mit Kindern und Verbraucher angesprochen werden. Auf der Kreistierschau soll sich das breite Spektrum der Tierhaltung im Landkreis Fulda präsentieren, die ein wichtiges Standbein für die Landwirtschaft in der Region darstellt.

Vierstellige Besucherzahlen wie bei der letzten Kreistierschau in 2016 geben den Verantwortlichen, allen voran der Schaukommission, die für die Organisation und Durchführung zuständig ist, in dieser Zielrichtung recht. Auch diesmal darf sich die interessierte Bevölkerung auf ein vielfältiges Programm freuen, das die gesamte Bandbreite der heimischen Landwirtschaft abdeckt. Am Sonntag, 10. Juni, ist es auf dem Ausstellungsgelände in Melzdorf wieder soweit. Während bei der Kreistierschau vor zwei Jahren die Ziegen im Vordergrund standen, bilden jetzt die Schafe einen thematischen Schwerpunkt. Damit soll der Bedeutung dieses vierbeinigen Landschaftspflegers gerade für die Rhön als „Land der offenen Fernen“ Rechnung getragen werden.

Nach dem Auftrieb der Tiere geht es um 9 Uhr mit der Prämierung los. Von den Preisrichtern werden 70 Stück Milchvieh bewertet. Auch finden ein Jungrinderwettbewerb, für den mehrere Jungzüchter im Alter von 12 bis 23 Jahren mit ihren Tieren gemeldet haben, sowie ein Kälberaufzuchtwettbewerb, an dem sich 25 Kinder im Alter von 6 bis 14 Jahren mit ihren Tieren beteiligen, statt. Ohne dass eine Prämierung erfolgt, sind weiterhin 10 Fleischrinderrassen mit rund 30 Tieren, 12 Schafrassen (vom Zwergschaf über das Rhönschaf bis zum Merino-Landschaf) mit 70 bis 80 Tieren sowie erstmals 5 Esel zu sehen. Hinzu kommen einige Pferde und Ziegen. Auch präsentieren sich die Kleintierzüchter mit Rassegeflügel und Rassekaninchen sowie die Imker.

Die eher an das breite Publikum gerichteten Aktivitäten beginnen um 12.30 Uhr mit der Begrüßung durch den Vorsitzenden der Schaukommission, Kreislandwirt Emil Funk, und Grußworten der Ehrengäste, zu denen die Hessische Milchkönigin zählt. Daran schließt sich um 13.15 Uhr die Vorstellung der prämierten Tiere und der Demonstrationsgruppen an, bevor um 14 Uhr ein buntes Schauprogramm startet. Außerdem gibt es den ganzen Tag über eine Ausstellung landwirtschaftlicher Maschinen sowie Informationsstände unter anderem der Milchwirtschaft, der Raiffeisenbank, der Futtermittelindustrie, der Agrartechnikerschule und des Biosphärenreservat. Für das leibliche Wohl sorgen die Vereine aus Haunedorf und die Landfrauen.

Landrat Bernd Woide betont in seinem Grußwort für den Ausstellungskatalog, dass die Kreistierschau die Chance biete, mit den regionalen Erzeugern von hochwertigen Agrarprodukten ins Gespräch zu kommen und auf diese Weise für mehr Verständnis und Vertrauen in die heimische Landwirtschaft zu werben. Der Landkreis Fulda, der mit einem Zuschuss von 13.000 Euro entscheidend dazu beitrage, dass die Großveranstaltung stattfinden könne, werde sein finanzielles Engagement auch in Zukunft fortsetzen. Es solle gleichermaßen Unterstützung wie Ansporn sein, weiterhin auf Qualität zu setzen und dabei immer das Wohl der Tiere, die den Menschen einerseits ernährten und andererseits in vielfältiger Weise erfreuten, im Blick zu behalten.

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