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Naturpark Hessische Rhön will sich als klimaschonendes Reiseziel positionieren / bundesweiter Wettbewerb für nachhaltige Leuchtturm-Angebote

Warum in die Ferne schweifen, wenn das Gute liegt so nah: Die Milseburg im Herbstkleid

Warum in die Ferne schweifen, wenn das Gute liegt so nah: Die Milseburg im Herbstkleid - Bildnachweis: E. Plappert

Die Rhön – Große Erlebnisse nur einen „Katzensprung“ entfernt

RHÖN/FRANKFURT. Der Naturpark Hessische Rhön ist Teilnehmer eines neuen, von der nationalen Klimaschutzinitiative unterstützten Projekts zur Förderung klimaschonender Reiseangebote. Mit dem Projekt „Katzensprung“ soll Deutschland insbesondere bei jungen Menschen als nachhaltiges Nah-Reiseziel ins Bewusstsein rücken. Parallel läuft ein Wettbewerb  zu klimafreundlichen touristischen Leuchtturm-Angeboten mit deutschlandweiter Bedeutung.

Schildkröten-Projekt auf den Galapagos-Inseln, Naturerlebnis in einem US-Nationalpark, Tiere beobachten in einem Ökoressort in Südafrika: Die Nachfrage nach nachhaltigen Natur- und Urlaubserlebnissen steigt. Laut einer aktuellen Studie des Bundesumweltministeriums legen bereits knapp 20 Millionen Deutsche bei ihrer Urlaubsentscheidung Wert auf soziale und ökologische Nachhaltigkeit der Angebote. Darunter sind besonders viele Reisende, die sich für Natur- und Studienreisen interessieren. Auch viele junge Menschen bewerten Nachhaltigkeit im Urlaub positiv. Sie reisen jedoch überdurchschnittlich häufig in die Ferne, da sie Deutschland weder als nachhaltiges Reiseziel noch als interessantes Ziel für Aktiv- und Naturerlebnis-Urlaube kennen.

Das Projekt „Katzensprung – Kleine Wege. Große Erlebnisse“ möchte dies ändern. Es hat sich deshalb zum Ziel gesetzt, klimaschonende Reiseangebote in Deutschland bekannter und besser auffindbar zu machen. Dafür werden zwölf Naturparke, darunter die Hessische Rhön, auf ihre touristischen Angebote untersucht und einer Stärken-/Schwächen-Analyse im Hinblick auf nachhaltige Tourismusangebote unterzogen.

Bei der Auftaktveranstaltung in Frankfurt kamen die Projektpartner und 24 Vertreter aus den Naturparken sowie ihre Touristikpartner erstmals zusammen, um sich über Projektinhalte, Analyseverfahren und Klimaziele zu informieren und zu vernetzen. „Das Projekt ist eine große Chance auch für den Naturpark Hessische Rhön und unsere kooperierenden Touristikpartner“, so Torsten Raab, Geschäftsführer des Naturparks. „Indem wir uns als klimaschonendes Reiseziel positionieren und das Thema in der Rhön aktiv vorantreiben, leisten wir letztlich einen wertvollen Beitrag zum Klimaschutz.“

Darüber hinaus werden über einen Wettbewerb vorbildliche Beispiele aus Deutschland gesammelt und innerhalb von Kategorien wie Erlebnisse, Übernachten, Essen & Trinken oder Mobilität ab 2018 unter www.katzensprung-deutschland.de vorgestellt. Anbieter touristischer Leistungen und Erlebnisse aus der Region, die vor allem für jüngere Reisende attraktiv sind und einen klar erkennbaren nachhaltigen und klimaschonenden Ansatz haben, sind ebenfalls aufgerufen, sich am Wettbewerb zu beteiligen.

Tourismustrends 2018

Viele aktuelle Reisetrends sprechen dafür, dass 2018 das Jahr der „Katzensprünge“ wird: Kleine und größere internationale Krisen tragen dazu bei, dass viele Reisende ihre Ferien lieber in Deutschland verbringen als in die Ferne zu reisen. Rad- und Wanderurlaube erfreuen sich steigender Beliebtheit. Die deutschen Tourismusregionen haben hier in den vergangenen Jahren investiert und bieten einer hervorragende Infrastruktur, was ebenfalls viele Aktivurlauber für einen Urlaub in der Nähe begeistert. Und nicht zuletzt fallen durch die Insolvenz einer großen Fluggesellschaft auf vielen Strecken billige Flüge weg, so dass es auch finanziell wieder attraktiver wird, in der Nähe zu bleiben.

Mehr Informationen zum Projekt sowie die Bewerbungsunterlagen für den Wettbewerb gibt es unter www.katzensprung-deutschland.de

Fulda, 24. Dezember 2017

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