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Sozialpädagogische Fachkräfte im Netzwerk für Erziehungshilfe geben Hilfestellung

Regelmäßig treffen sich die Mitglieder des Netzwerks für Erziehungshilfe zur Teambesprechung. Foto: Marian Wingenfeld

Erfolgserlebnisse in der Schule und weniger Streit zu Hause

PETERSBERG, 30.09.2020 - Die Anforderungen an Schüler und Eltern nehmen zu. Schulische Fragestellungen können das gesamte familiäre Miteinander belasten. Im Zuge der Corona-Pandemie werden Familien vor zusätzliche Herausforderungen gestellt. Deshalb kann der Start des neuen Schuljahrs 2020/2021 mit Unsicherheiten und Sorgen verbunden sein. Er ist aber auch ein günstiger Zeitpunkt, um positive Veränderungen anzustoßen und neue Wege zu gehen.

 

Dabei kann das sozialpädagogische Angebot des Netzwerks für Erziehungshilfe Hilfestellung geben. Im Netzwerke, das beim Kompetenzzentrum für Sprache und Erziehung in Petersberg verortet ist, kooperieren die Jugendämter der Stadt und des Landkreises Fulda sowie das Staatliche Schulamt, um Schülerinnen und Schüler bei Schwierigkeiten im Bereich der emotionalen und sozialen Entwicklung zu unterstützen. Sozialpädagogische Fachkräfte und Förderschullehrkräfte arbeiten dort Hand in Hand.

 

Die Arbeit der Förderschullehrkräfte mit den Schülerinnen und Schülern sowie deren Lehrkräften setzt vor Ort in der jeweiligen Schule an. Die sozialpädagogischen Fachkräfte sind im familiären Umfeld tätig, wobei im Fokus der Hilfe die Förderung des Sozial- und Arbeitsverhaltens der Kinder sowie die Stärkung der Erziehungskompetenz der Eltern stehen. Durch den regelmäßigen Austausch mit einer pädagogischen Fachkraft können Absprachen und hilfreiche Strukturen miteinander entwickelt und gemeinsam erprobt werden.

 

Von betroffenen Eltern wird die Arbeit des Netzwerks für Erziehungshilfe gelobt: „Das Zusammenleben in der Familie hat sich spürbar verbessert.“ „Es haben sich gute Lernstrukturen entwickelt, und mein Kind ist selbstständiger und konzentrierter geworden.“ „Die Hausaufgaben sind kein ständiger Kampf mehr“. Aber auch die Kinder berichten über eine positive Entwicklung: „Ich gehe wieder gerne zur Schule.“ „Zu Hause gibt es weniger Streit.“ „Ich habe Freunde gefunden und gehe nun regelmäßig zum Fußballtraining.“

 

Die sozialpädagogischen Fachkräfte stimmen ihre Beratungs-und Unterstützungsleistungen individuell auf die jeweilige Familie ab und orientieren sich an deren Ressourcen und Zielen. Auf diese Weise wurden seit der Gründung des Netzwerks für Erziehungshilfe im Jahr 2004 annähernd zweitausend Familien fachlich begleitet werden. Das Beratungs- und Unterstützungsangebot des Netzwerks ist kostenfrei. Weitere Informationen erhalten interessierte Eltern unter der Telefonnummer (0661) 6006 9300.

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