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Wendelinusschule in Petersberg-Steinau hat mehr als 80 Schulsanitäter

Die Schulsanitäter sind in den Pausen regelmäßig vor Ort. Sie teilen sich den Dienst in Abstimmung mit den anderen Klassen der dritten und vierten Jahrgangsstufe selbstständig ein. Schulleiterin Christel Müller (stehend 3. von links) ist begeistert von der Gemeinschaft an der Wendelinusschule. Foto: Patricia Bickert

Füreinander da sein ist Teil des Schulunterrichts

PETERSBERG, 20.03.2019 - Die Wendelinusschule in Steinau überzeugt mit einer starken Gemeinschaft. Neben klassischem Schulunterricht geben die zwölfköpfige Lehrerschaft und externe Kooperationspartner den 174 Grundschülern Werte wie Verantwortungsbewusstsein, Empathie und Zusammenhalt mit auf den Weg. Mit mehr als 80 Schulsanitäterinnen und Schulsanitätern nimmt die Schule eine echte Vorbildfunktion ein.

„Begonnen hat alles mit Erste-Hilfe-Kursen in den vierten Klassen. Durchgeführt hat sie der Malteser Hilfsdienst, finanziert wurden sie vom Förderverein der Schule“, erläutert Schulleiterin Christel Müller. Vor zwei Jahren sei das Konzept auch auf die dritten Klassen ausgedehnt worden, mit der Maßgabe, einen Schulsanitätsdienst einzurichten. Daraus entstand eine noch engere Kooperation mit den Maltesern, die zuvor bereits einen Aktionstag am Stützpunkt Steinhaus mit voll ausgestattetem Katastrophenzug und Feldküche für die dritten Klassen der Grundschule durchgeführt hatten. „Die Schüler werden mit Einsatzfahrzeugen abgeholt und dürfen im Techniktrupp und bei der Versorgung mitarbeiten. Auch simulierte Einsätze zum Beispiel bei einem fiktiven Einsatz in Katastrophengebieten gehören zum Programm“, berichtet die Schulleiterin.

Ein weiterer Baustein im Sachunterricht sei die Zusammenarbeit beim Brandschutz mit der Freiwilligen Feuerwehr Steinau. Damit nicht alles nur als großer Spaß, sondern als ernste Aufgabe angesehen wird, hat das Lehrerkollegium ein Programm über alle Jahrgangsstufen hinweg entwickelt. In der ersten Klasse wird im Sachunterricht die theoretische Grundlage gelegt, im zweiten Schuljahr kommt die Feuerwehr an die Schule. Die Drittklässler beschäftigen sich dann noch intensiver mit den Inhalten, während im vierten Schuljahr ein Aktionstag mit der Feuerwehr stattfindet, bei dem die Kinder selbst auch Hand anlegen können. „Die Schüler sind bis dahin sehr gereift und nehmen ihre Aufgaben wirklich ernst. Das stellen wir unter anderem bei Feueralarmübungen fest“, erklärt Christel Müller.

Große Unterstützung erfährt die Schulleiterin aus dem Kollegium. „Den Schulsanitätsdienst organisieren die Lehrer eigenständig mit ihren Klassen. Solche Projekte gelingen nur, wenn alle dahinter stehen“, freut sich die Schulleiterin. Dass der enge Zusammenhalt echt ist, macht Christel Müller auch an anderen Punkten fest: Die Koordination des Schulunterrichts mit festen Jahrgangsteams werde gemeinsam vorbereitet. In allen Jahrgangsstufen gebe es die gleichen Klassenarbeiten, und Projekte würden nur in Angriff genommen, wenn alle Lehrer sich einstimmig dafür aussprächen. „Die uns anvertrauten Kinder sollen neben ihrer schulischen Ausbildung auch innere Werte wie Verantwortungsbewusstsein und Nächstenliebe mit auf den Weg bekommen. All diese Facetten sind uns ebenso wichtig wie Mathematik oder Deutsch.“

Und dass die musikalische Ausbildung von Schülern an der Wendelinusschule einen großen Stellenwert im Lehrplan genießt, ist im Landkreis längst bekannt. Die Grundschule in Petersberg-Steinau hat dank Lehrer Walter Hampel ein ganzes Repertoire an individuellen Gesangstücken zu bieten. Seit vielen Jahren schon bilden die Kinder der dritten und vierten Klasse den Schulchor, der als fester Bestandteil im Musikunterricht seinen Platz hat. Hier wird geprobt, einstudiert und vor allen Dingen gesungen – bei Abschieden, für Geburtstage, an Schulfesten. Multitalent Hampel textet und komponiert mit großer Freude eigene Schullieder, für die Viertklässler zum Schulabgang, für den Busfahrer zum Abschied oder für Weihnachten, Ostern und zum Ferienbeginn.

Von Patricia Bickert

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