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Komplett verbunden und barrierefrei

Am Neubau der Schule ist ein großer Pausenhof mit zahlreichen Spielmöglichkeiten für die Schüler entstanden. Foto: Arnulf Müller.

Neu und modern: der heutige Blick auf die Fliedetalschule (siehe historisches Vergleichsfoto). Hinten links im Bild befindet sich das sanierte Gebäude aus de, Jahr 1910, vorne in der Mitte das Gebäude aus 1957 sowie rechts der Neubau aus dem Jahr 2019. Foto: Arnulf Müller

Historisches Vergleichsfoto: Schulhäuser aus den vier Bauphasen (von links) 1883/86, 1910, 1957 und 1966. Foto: Raimund Henkel

Landkreis Fulda saniert Fliedetalschule für 4,8 Millionen Euro

FLIEDEN (lai). Neues Gebäude, neue Klassenräume, ein neuer Schulhof, neue Mensa, komplett barrierefrei: Die Fliedetalschule in Flieden erstrahlt in neuem Glanz. Für 4,8 Millionen Euro hat der Landkreis Fulda die Schule erneuert und saniert. Sie ist damit für die rund 280 Schülerinnen und Schüler ein idealer Ort zum Lernen und Leben.

Das alte Schulareal bestand bis vor kurzem aus drei Gebäuden. Das älteste wurde um 1910 errichtet, 1957 kam dann ein kleinerer Anbau hinzu, der drei Klassenräume und eine Pausenhalle umfasste. 1971 wurde schließlich ein Erweiterungsbau errichtet, der über drei Stockwerke reichte und zwölf Klassenräume beinhaltete.

Erste Planungen für einen Umbau gab es 2014. Im darauffolgenden Jahr begannen dann die Bauarbeiten. Da alle drei Gebäude komplett hätten saniert werden müssen, entschied sich der Landkreis Fulda für einen Abriss des jüngsten Gebäudes und einen anschließenden Neubau. „Die Sanierung dieses Gebäudes wäre um einiges teurer gewesen als der Neubau“, erklärt Jürgen Obermeier, Leiter des Fachdienstes Gebäudemanagement. Auch der Brandschutz und die alte Elektrik führten dazu, dass ein Neubau notwendig war. Das Gebäude aus dem Jahr 1971 mit seinen vielen Räumen musste einem Neubau weichen. Dieser umfasst nun sechs Klassenräume, drei gemeinsame Gruppenräume und eine Mensa mit einer Ausgabeküche.

Im Gebäude aus dem Jahr 1957 entstanden nach dem Umbau zwei Klassenräume sowie ein gemeinsamer Gruppenraum. Auf der untersten Ebene befindet sich zudem nun ein Multifunktionsraum mit einer Küche.

Und auch das älteste Gebäude der Schule wurde innen komplett saniert. Im ersten Bauabschnitt wurde das Dachgeschoss ausgebaut. Ganz früher befand sich dort eine Lehrerwohnung, in den vergangenen Jahren wurde es nur noch als Lagerraum genutzt. Heute finden die Verwaltung und das Lehrerzimmer dort ihren Platz. Außerdem wurden aus den sechs Klassenräumen vier neue geschaffen sowie vier Differenzierungsräume und große Spielflure. Zudem wurden ein neues Treppenhaus sowie ein Aufzug errichtet. Alle drei Gebäude sind somit nun barrierefrei und miteinander verbunden. „Früher gab es mehrere Zugänge zum Gebäude, manche Teile waren sogar nur über den Schulhof zu erreichen. Heute ist alles enger zusammen und vor allem miteinander verbunden“, so Obermeier, der erklärt, dass es auch nur noch einen Haupteingang über den Dorfplatz gibt.  

Ein besonderes Highlight für die Kinder dürfte der komplett neu gestaltete Schulhof darstellen. Ein Landschaftsplanungsbüro hat den neuen Pausenhof konzipiert und Platz zum Toben, Verweilen und Spielen geschaffen. Ein perfekter Ort für die 280 Schülerinnen und Schüler.

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