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Modellvorhaben der Lokalen Nahverkehrsgesellschaft Fulda zur Verbesserung der Mobilität für Bundesprogramm eingereicht

„LandMobil – unterwegs im ländlichen Raum“

FULDA. Im Zuge des demografischen Wandels konzentrieren sich die Versorgungs- und Dienstleistungsangebote im ländlichen Raum häufig auf einige wenige, zentral gelegene Orte. Dies erschwert den Zugang zu Bildungs-, Gesundheits- und sonstige Einrichtungen der Daseinsvorsorge. In der Folge nehmen die zu überwindenden Distanzen und der Mobilitätsbedarf zu.

Die Erreichbarkeit dieser Angebote und Einrichtungen muss gewährleistet sein, damit der ländliche Raum und seine Gemeinden für Menschen und Unternehmen attraktiv bleiben. Von daher trägt die Sicherung der Mobilität wesentlich zum Erhalt der Lebensqualität und Zukunftsfähigkeit bei. Vor diesem Hintergrund hat das Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft einen Förderaufruf „Landmobil – unterwegs in ländlichen Räumen“ gestartet, um in Modellvorhaben beispielhaft zu erproben, wie die Mobilität in ländlichen Räumen verbessert und damit ein Beitrag zur Sicherung von Teilhabe und Daseinsvorsorge geleistet werden kann.

Bis zum Stichtag 1. April 2019 wurden über 150 Projektskizzen beim Kompetenzzentrum Ländliche Entwicklung der Bundesanstalt für Landwirtschaft und Ernährung eingereicht. Darunter befindet sich auch ein Vorhaben der Lokalen Nahverkehrsgesellschaft Fulda, das zum Ziel hat, die öffentliche Wahrnehmung des ÖPNV zu verbessern, die Rolle des Fahrrads als Zubringer zu den Hauptrouten zu stärken und speziell für Auszubildende Angebote zum Lückenschluss zwischen ÖPNV-Halt und Ausbildungsbetrieb zu entwickeln. Projektpartner sind der Landkreis Fulda, die Region Fulda Wirtschaftsförderungsgesellschaft und die Hochschule Fulda.

Im Moment werden die eingegangenen Vorschläge geprüft und bewertet. Dabei geht es insbesondere um den erwarteten Nutzen für die Menschen im Sinne eines Mehrwerts gegenüber den bisherigen Mobilitätsangeboten sowie die Nachhaltigkeit des Vorhaben und eine mögliche Übertragbarkeit auf andere Regionen im ländlichen Raum. Mit einer Entscheidung ist Ende Juli zu rechnen. Die ausgewählten Projektträger werden vom Kompetenzzentrum Ländliche Entwicklung zur Antragstellung aufgefordert und können in den Genuss einer Förderung kommen, die bis zu 180.000 Euro für drei Jahre bei einem Fördersatz von maximal 80 Prozent beträgt.

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