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Auseinanderrücken und doch zusammenhalten

Landrat Bernd Woide

Landrat Bernd Woide appelliert an Bevölkerung

Landrat Bernd Woide appelliert an die Vernunft der Bürgerinnen und Bürger und fordert dazu auf, Vertrauen in sich und die Gemeinschaft zu setzen:

„Wir stehen in diesen Tagen und Wochen vor der schier paradoxen Herausforderung, uns solidarisch zu verhalten – indem wir uns quasi von unseren Mitmenschen abwenden. Es geht um Distanz und darum, sich zu vereinzeln, eben weil man an die anderen denkt und mit ihnen fühlt. 
Das gelingt bisher, nach allem, was ich in meinem beruflichen und privaten Alltag erlebe, vielen sehr gut. Für andere scheint die Aufgabe, Verantwortung für die Gemeinschaft zu übernehmen, als solche noch nicht bei ihnen durchgedrungen zu sein. All jenen möchte ich sagen: Jetzt, genau jetzt ist die Zeit gekommen, sich als Teil eines Ganzen zu fühlen, Haltung zu zeigen und Verpflichtung zu empfinden –  für ältere Menschen und für alle, die gesundheitlich stark beeinträchtigt sind. Sehen Sie sich einfach mal um, und Sie werden sicher feststellen, dass jeder einzelne von uns, eine beachtliche  Zahl von Risikopersonen in seinem Freundes-, Verwandten- und Bekanntenkreis hat, die es besonders zu schützen gilt.

Aber darüber hinaus geht es auch um all jene zigtausend Menschen, die bereits seit Wochen bis an ihre Grenzen gehen und weiterhin sogar noch stärker gefordert werden: Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter im Gesundheitswesen reißen sich alle Beine aus – vom Klinikpersonal, den Belegschaften in den Arztpraxen und den Pflegekräften über die Kolleginnen und Kollegen des Gesundheitsamtes bis hin zu den Helfern an den Bürgertelefonen –, um Influenza, Herzinfarkte, Schlaganfälle und Corona parallel zu bewältigen, Abstriche zu machen, Quarantänemaßnahmen zu organisieren, Sorgen zu entkräften und ausführlich zu informieren. Dazu kommen noch viele weitere Berufsgruppen, die in dieser aufgewühlten Zeit all ihre Kraft dafür einsetzen, dass nicht sie allein, sondern wir alle gut durch diese Krise kommen.

Deswegen appelliere ich eindringlich an das Verantwortungsgefühl aller, die es noch nicht als Gemeinschaftsaufgabe verstanden haben: Bleiben Sie in erster Linie  zu Hause. Wenn Sie das schöne Wetter nutzen wollen, dann halten Sie bitte ausreichend Abstand. Unterlassen Sie es, in größeren Gruppen zusammenzukommen. Sich mit anderen zu versammeln, torpediert alle Ziele, die der Staat unternimmt, um die Infektionsgeschwindigkeit zu verlangsamen. Wir haben beispielsweise Kindertagesstätten, Schulen und Universitäten geschlossen, um Infektionsketten zu unterbrechen. Wenn sich aber nun der gleiche Personenkreis andere Gelegenheiten sucht, um sich zu treffen, dann konterkariert das alle Anstrengungen.

Zeigen Sie Verantwortung ­ ­­– vom Kind bis zum Greis. Vertrauen Sie darauf, dass jeder Einzelne Gutes bewirken kann. Lassen Sie uns zusammenhalten, auch wenn wir jetzt auseinanderrücken müssen."

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