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Ausbau des Kreisstraßennetzes nutzt auch Radfahrern und Fußgängern

Die K 121 in Richtung Hünfeld vor...

... und nach dem Ausbau. Fotos: Hessen Mobil (vorher) und Karl-Heinz Burkhardt (nachher)

Schnell und verkehrssicher ans Ziel gelangen

HÜNFELD. Von einem gut ausgebauten Straßennetz im ländlichen Raum profitieren nicht nur Autofahrer und Busreisende, die schnell und vor allem verkehrssicher an ihr Ziel gelangen wollen. Immer häufiger entstehen beim Ausbau von Kreisstraßen Rad- und Gehwege, die auch von nicht motorisierten Verkehrsteilnehmern genutzt werden können. Ein Beispiel hierfür ist der miteinander im Zusammenhang stehende Ausbau der K 121 und der K 123, die Hünfeld mit Molzbach und Mackenzell verbinden.

Bereits im Jahr 2003 war im Zuge des Neubaus der Justizvollzugsanstalt der Abschnitt der K 121 von Hünfeld kommend ausgebaut worden. Gleichzeitig legte die Stadt Hünfeld in diesem Bereich einen parallelen Rad- und Gehweg an. In der entgegengesetzten Richtung von Mackenzell kommend wurde die K 121 im Bereich der Ortsdurchfahrt Mackenzell im Jahr 2010 ausgebaut. Im letzten Jahr erfolgte dann der Lückenschluss der beiden bereits ausgebauten Abschnitte. Bei dieser Gelegenheit baute der Landkreis Fulda auch die K 123 bis nach Molzbach ab dem Knotenpunkt K 121 / K 123 aus.

In der Vergangenheit erlaubten die geringen Fahrbahnbreiten und die enge Linienführung keinen sicheren Begegnungsverkehr. Fahrzeuge mussten oft auf die Bankette ausweichen, so dass sich die Seitenstreifen in einem schlechten Zustand befanden. Im gesamten Streckenabschnitt der K 121 und der K 123 war die Fahrbahn schadhaft. Auch zeigten sich Setzungen und Risse infolge des nicht frostsicheren Unterbaus. Hinzu kamen eine wellige Fahrbahnoberfläche und ausgefahrene Fahrspuren, so dass eine geregelte Oberflächenentwässerung nicht möglich war.

Der Ausbau erfolgte auf einer Streckenlänge von 1,55 Kilometer (K 121) und 330 Meter (K 123). Die Fahrbahnbreiten betragen jetzt inner- und außerörtlich 5,50 Meter. Die Kosten beliefen sich auf insgesamt 2,257 Millionen Euro, wovon 1,235 Millionen auf das Land Hessen und 1,222 Millionen Euro den Landkreis Fulda entfallen. Zudem hat die Stadt Hünfeld in diesem Jahr den vorhandenen Rad- und Gehweg entlang der K 121 bis zum Knotenpunkt K 121 / K 123 verlängert und anschließend entlang der K 123 bis nach Molzbach weitergeführt, um ihr Radwegenetz in diesem Bereich zu erweitern.

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