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Neun Erzieherinnen von Sprachheilbeauftragten des Landkreises Fulda erfolgreich im Umgang mit dem Kindersprachscreening (KiSS) geschult

Neun Erzieherinnen wurden erfolgreich im Kindersprachsreening geschult.

Neun Erzieherinnen wurden erfolgreich im Kindersprachsreening geschult.

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Sprachauffälligkeiten erkennen

FULDA. Sprachauffälligkeiten nehmen auch im Kreis Fulda weiterhin zu. Das ist die Erkenntnis aus der jüngsten Erhebung des hessischen Kindervorsorgezentrums am Universitätsklinikum Frankfurt, wonach bei knapp 29 Prozent der Kinder im Alter zwischen 4,0 und 4,6 Jahren die Sprachkompetenz noch nicht hinreichend entwickelt ist.

Durch ein frühzeitiges Erkennen der Probleme können rechtzeitig die Weichen für eine passende Förderung oder Therapie gestellt werden. Mit Hilfe des Kindersprachscreening (KiSS) lässt sich der sprachliche Entwicklungsstand von Kindern im Alter zwischen vier und viereinhalb Jahren einfach und ökonomisch im Kindergarten ermitteln. Die zertifizierten Erzieherinnen benötigen dafür pro Kind meist weniger als 20 Minuten.

KiSS ist das einzige derartige Untersuchungsverfahren im deutschsprachigen Raum, das sowohl den aktuellen Sprachstand erhebt als auch prognostische Aussagen erlaubt. In 2013 wurde in einer Studie des „Mercator Instituts für Sprachförderung und Deutsch als Zweitsprache“ die Qualität aller Sprachstanderfassungsverfahren in ganz Deutschland überprüft: Dabei schnitt KiSS als bestes Screening mit den meisten Qualitätsmerkmalen ab und legitimierte dadurch seinen hohen förderdiagnostischen Stellenwert.

Die Sprachexperten des Landkreises Fulda Winfried Dux, Paul Auth und Joachim Dücker haben in diesem Jahr neun Erzieherinnen im Rahmen von zwei Seminaren umfassend über die kindliche Sprachentwicklung und möglichen Störungsformen informiert, sie mit dem Verfahren KiSS vertraut gemacht und bei der praktischen Umsetzung unterstützt.

Bislang beteiligen sich im Landkreis Fulda, mit steigender Tendenz, 32 Kindertagesstätten am KiSS. Die Erfahrungen zeigen, dass KiSS durchweg positiv aufgenommen wird und sich gut in den Kindergartenalltag integrieren lässt. Es erweist sich aber auch, dass noch Aufklärungsbedarf besteht. Interessierte Einrichtungen können sich beim Gesundheitsamt Fulda unter Telefon (0661)6006-6023 melden.

Weiterhin steht Eltern, die wegen der Sprachentwicklung ihrer Kinder besorgt sind, das kostenlose Beratungsangebot am Gesundheitsamt Fulda, Otfrid-von-Weißenburg-Straße 3, zur Verfügung, Dort werden sie von den Sprachheilbeauftragten Winfried Dux und Paul Auth jeweils mittwochs von 15.00 Uhr bis 16.00 Uhr (mit Ausnahme der Schulferien) kompetent beraten. Der Sprachheilbeauftragte Joachim Dücker bietet die offene Sprechstunde immer mittwochs von 13.30 Uhr bis 14.30 Uhr (mit Ausnahme der Schulferien) in der Außenstelle Hünfeld, Am Anger 4, an. Der jeweilige Raum ist der Infotafel am Haupteingang zu entnehmen.

Fulda, 23. Dezember 2017

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