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Großes Interesse an Bürgerbus-Projekten bei Informationsveranstaltung des Landkreises

Fast 30 Interessenten kamen zu der Veranstaltung des Landkreises, um sich über die Bürgerbus-Projekte zu informieren. Foto: D. Nophut

Fast 30 Interessenten kamen zu der Veranstaltung des Landkreises, um sich über die Bürgerbus-Projekte zu informieren. Foto: D. Nophut

Steigerung der Mobilität sichert Lebensqualität im ländlichen Raum

FULDA, 25.06.2018 - Ein zentraler Bestandteil der Daseinsvorsorge ist die Mobilität. Einschränkungen in der Mobilität bedeuten Einbußen an Lebensqualität. Gerade im ländlichen Raum besteht die besondere Schwierigkeit darin, dass nicht jede Ortschaft in das öffentliche Verkehrsnetz eingebunden werden kann. Von daher können ehrenamtlich betriebene Bürgerbusse eine sinnvolle Möglichkeit darstellen, vorhandene Lücken zu schließen und so die Mobilität in der Fläche zu gewährleisten.

Vor diesem Hintergrund hat das Land Hessen ein Programm für die Einführung und den Betrieb von Bürgerbussen durch freiwillig Engagierte gestartet und in den Jahren 2018 und 2019 mit Fördermitteln von je 1,2 Millionen Euro ausgestattet. Bei der Umsetzung arbeitet das Ministerium für Wirtschaft, Energie, Verkehr und Landesentwicklung eng mit der Landesstiftung Miteinander-in-Hessen und dem Fachzentrum Mobilität im ländlichen Raum zusammen. Ziel ist es, die Mobilität zu verbessern und gleichzeitig den sozialen Zusammenhalt vor Ort zu festigen. In der vergangenen Woche hatte der Landkreis Kommunen und Initiativgruppen zu einer Informationsveranstaltung über die Möglichkeit der Förderung von Bürgerbus-Projekten eingeladen.

Bei der Begrüßung der knapp 30 Interessenten aus 14 Gemeinden, darunter sechs Bürgermeisterinnen und Bürgermeister, betonte Martina Rode vom Fachdienst Regionalentwicklung, dass nicht nur in ihrer Mobilität eingeschränkte ältere Menschen von Bürgerbussen profitieren könnten, sondern auch Kinder und Jugendliche, wenn Fahrten beispielsweise ins Schwimmbad, zum Musikunterricht oder ins  Vereinstraining angeboten würden. Bürgerbusse seien ein ergänzendes Angebot für alle Altersgruppen ohne ausreichende ÖPNV-Anbindung. Um keine Konkurrenz entstehen zu lassen, müsse in jedem Fall eine Abstimmung mit den Ankunfts- und Abfahrtszeiten im Linienverkehr erfolgen. Dadurch werde die Mobilität in ländlichen Gebieten insgesamt gesteigert.

Auf der Veranstaltung wurde deutlich, dass Bürgerbusse kein Ersatzverkehr für den ÖPNV seien, sondern ein Angebot von ehrenamtlich engagierten Bürgern für Bürger, um eine am individuellen Bedarf ausgerichtete Erschließung bislang schlecht erreichbarer Ziele zu ermöglichen und damit die Selbständigkeit auch ohne eigenen PKW gerade angesichts des demografischen Wandels zu sichern. Im Anschluss an zwei Fachvorträge fand eine rege Aussprache statt, bei der das Konzept auf breite Zustimmung stieß. Die Anwesenden zeigten sich an einer Mitwirkung grundsätzlich interessiert. Auch konnten Detailfragen zu den Förderkonditionen wie Auslastung, interkommunale Zusammenarbeit und Werbemöglichkeiten geklärt werden.

Antragsteller können Initiativen, Gruppen, Vereine und Kommunen sein. Die Förderung besteht sowohl aus Sach- als auch Beratungsleistungen. Sachleistungen sind ein Kleinbus, Materialien für die Öffentlichkeitsarbeit und Fahrtrainings. Die Beratungsleistung beinhalten Hilfen bei der Erstellung eines Betriebskonzepts oder der Vereinsgründung. In Großenlüder ist der Verein „Miteinander – Füreinander“ sehr aktiv. Eine Initiative hat sich auch in Neuhof gegründet. Ebenfalls Bestrebungen gibt es in Rasdorf, Hilders, Hofbieber und Eiterfeld. Weitere Interessenten können sich bei der Projektkoordinatorin des Landkreises, Martina Rode, unter E-Mail martina.rode(at)landkreis-fulda.de, Tel. (0661)6006-518, melden. www.miteinander-in-hessen.de.

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