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Förderprogramm des Landkreises Fulda leistet Beitrag zur Innenentwicklung / weiterhin von kreisangehörigen Kommunen gut nachgefragt

Fast sechstausend Quadratmeter groß ist das Grundstück in der Ortslage von Mittelkalbach, auf dem 20 seniorengerechte Wohnungen entstehen sollen. Fotos: Jürgen Simon

Zersiedlung durch Aufwertung der Ortskerne entgegenwirken

LANDKREIS FULDA, 08.02.2021 - Auf eine weiterhin positive Resonanz stößt das Förderprogramm des Landkreises Fulda zur Innenentwicklung in den kreisangehörigen Städten und Gemeinden. Für das Förderprogramm, das in 2018 erstmals aufgelegt wurde, stehen seither in jedem Haushaltsjahr 250.000 Euro aus originären Kreismittel zur Verfügung. Der Kreisausschuss hat jetzt Anträge von sechs Kommunen für neun Vorhaben mit einer Gesamtfördersumme von 242.500 bewilligt.

Ziel des Förderprogramms ist es, die Attraktivität der innerörtlichen Bereiche zu steigern, bestehende Strukturunterschiede auszugleichen und der Ausweisung von zusätzlichen Baugebieten zugunsten einer Nutzungsverdichtung in den Ortskernen entgegenzuwirken. Insbesondere finanzschwächere Städte und Gemeinden sollen dabei unterstützt werden, ihre Innenwicklung voranzutreiben, indem sie geeignete Flächen für eine spätere Bebauung erwerben und diese an Bauwillige weiterveräußern. Laut Aussage von Landrat Bernd Woide leiste der Landkreis Fulda auf diese Weise auch einen Beitrag für die Ausweisung von preisgünstigem Bauland und gegen die Zersiedlung der Landschaft.

Nach den Förderrichtlinien können Datenerhebung und Bauleitung mit bis zu 5.000 Euro pro Objekt, Grundstückserwerb und Rückbau der darauf befindlichen Gebäude bis zu einem Höchstbetrag von 45.000 Euro mit 50 Prozent der Kosten bezuschusst werden. Anspruchsberechtigt sind ausschließlich Kommunen, wohingegen es für Privatpersonen andere Fördermöglichkeiten wie beispielsweise im Rahmen der Dorfentwicklung gibt. Zumeist verbleibt bei den Städten und Gemeinden ein gewisser Eigenanteil, so dass auch im Fall einer späteren Veräußerung in Vorlage treten müssen. Gerade für finanzschwächere Kommunen kann dies eine nicht unerhebliche Belastung darstellen.

Eine umfangreichere Maßnahme, die in diesem Jahr aus dem Förderprogramm mit 50.000 Euro bezuschusst wird, ist die Bebauung einer größeren Fläche in der Ortslage von Mittelkalbach. Dort sollen auf dem Gelände einer früheren Gaststätte 20 seniorengerechte Wohnungen entstehen. In Dipperz geht es in Verbindung mit der Renaturierung der Wanne um die Aufwertung des Ortsbilds sowie die Verbesserung der innerörtlichen Strukturen. Hier beträgt die Förderung des Landkreises 12.800 Euro. 5.000 Euro sind es im Fall von Tann für die Bauleitplanung des Jungschen Quartiers, um dort in Zusammenarbeit mit der Diakonie nach Entwicklungsmöglichkeiten zu suchen.

Laut den Erfahrungen von Jürgen Simon, der sich beim Fachdienst Regionalentwicklung um die Umsetzung des Förderprogramms kümmert, vergehe häufig einige Zeit, bis die in Frage kommenden Flächen tatsächlich genutzt werden könnten und man konkret sehe, wofür die Mittel des Landkreises tatsächlich ausgegeben würden. „Innenentwicklung kann ein aufwändiges und aufreibendes Geschäft sein.“ Der Aufwand lohne sich aber, wenn am Ende ein Mehr an qualifiziertem Wohnraum stehe. Nähere Auskünfte für interessierte Kommunen zu den Förderkonditionen erteilt Simon unter Telefon (0661) 6006-9720 beziehungsweise E-Mail Juergen.Simon(at)Landkreis-Fulda.de

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