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Im neuen Kreis-Jahrbuch wird die Umsetzung des „Digitalpakts Schule“ vorgestellt

Titelseite des Jahrbuchs

Zusammenspiel von Technik und Pädagogik muss gelingen

LANDKREIS FULDA, 03.12.2020 - „Ende der grünen Schultafel ist besiegelt“, lautet der Titel eines Artikels im neuen Jahrbuch des Landkreises Fulda, das sich dem Rahmenthema Digitalisierung widmet. Insgesamt 18,6 Millionen Euro investiert der Landkreis die kommenden fünf Jahre in den digitalen Ausbau der Schulen, davon 8,6 Millionen aus Fördermitteln des „Digitalpakts Schule“ und aus Landesmitteln.

 

Die drei Fachdienste Informationstechnik, Gebäudemanagement und Schulender Kreisverwaltung sind gemeinsam für die Umsetzung des „Digitalpakts“ an den 66 Schulen in Trägerschaft des Kreises zuständig. Eric Limpert, Leiter des Fachdienstes Informationstechnik (IT) im Landratsamt, erklärt im Jahrbuch, wie weit der digitale Wandel bereits Gestalt angenommen hat, welche Vorbereitungen vorausgingen und welche Herausforderungen anstehen.

 

Bereits im vergangenen Jahr – also noch bevor die Corona-bedingten Schulschließungen dem Thema Digitalisierung zu besonderer Aktualität verholfen haben - hatte der Landkreis ein unabhängiges Institut mit der Aufstellung eines Medienentwicklungsplans beauftragt. „Beim Digitalpakt mit seinen Vorgaben handelt es sich um ein Infrastrukturprojekt; maximal 20 Prozent der Fördermittel dürfen in Endgeräte investiert werden“, erläutert Limpert.

 

Während insgesamt fünf Workshops wurde 2019 der technische, organisatorische und pädagogische Bedarf aller Schulen herausgearbeitet. Dabei zeigte sich, dass die 66 Einrichtungen – oft je nach Schulform –bis zu diesem Zeitpunkt unterschiedlich ausgestattet waren. Während bei den weiterführenden Schulen ein fortgeschrittener Netzwerkausbau und bei den beruflichen sogar ein flächendeckender analysiert wurde, sahen vor allem Grundschulen einen großen Nachholbedarf.

 

Grundvoraussetzung für die Nutzung digitaler Geräte ist ein gut ausgebautes WLAN-Netz. Deshalb sollen bis zum Ende dieses Jahres alle Schulen im Kreisgebiet mit gigabitfähigen Glasfaseranschlüssen bis in die Gebäude versorgt werden. Der Ausbau gehe gut voran.

 

Um die Auswahl der aktuellen technischen Möglichkeiten zu präsentieren, wurde in den Herbstferien ein „Showroom“ im Medienzentrum an der Eduard-Stieler-Schule eingerichtet. Hier können alle Lehrkräfte Whiteboards, Großdisplays, PCs, Laptops, Tablets und Dokumentenkameras anschauen und ausprobieren. Außerdem benennt jede Schule mindestens eine Person, die als IT-Beauftragte(r) in engem Kontakt zum Fachdienst Informationstechnik steht. „Für diese Aufgabe braucht es echte Kümmerer und nicht bloß einen Namen auf dem Papier“, betont Limpert. Auch das Personal, das beim Landkreis für den technischen Support der Schulen verantwortlich ist, müsse aufgestockt werden.

 

Schlussendlich messe sich der Erfolg des Projekts nicht daran, ob bis zum Ende der Förderung jede Schule nach dem Gießkannenprinzip mit digitalen Geräten ausgestattet wurde. Bedeutsamer sei, dass das Zusammenspiel von Technik und Pädagogik gelinge.

Das Jahrbuch ist zum Preis von 7,90 Euro im Buchhandel erhältlich.

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