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Leistungsgewährung

Nach ihrer Ankunft im Landkreis Fulda stellen Asylsuchende mit Unterstützung der Leistungssachbearbeiter des Fachdienstes Zuwanderung den Antrag auf Leistungen nach dem Asylbewerberleistungsgesetz (AsylbLG).

Hier finden Sie eine Übersicht zu den Leistungen, die während des Asylverfahrens im Rahmen des Asylbewerberleistungsgesetzes (AsylbLG) in Deutschland gewährt werden können.

  • Grundleistungen zur Deckung des täglichen Lebensunterhaltes und des notwendigen Bedarfs an Unterbringung und Heizung nach § 3 AsylbLG,
  • Leistungen bei Krankheit, Schwangerschaft und Geburt nach § 4 AsylbLG,
  • Sonstige Leistungen in speziellen Einzelfällen nach  § 6 AsylbLG,
  • Leistungen in besonderen Fällen nach § 2 AsylbLG

Wer ist leistungsberechtigt?

Leistungsberechtigt sind Personen, die unter anderem im Besitz einer der folgenden Aufenthaltsbescheinigungen sind:

  • Aufenthaltsgestattung nach dem Asylgesetz,
  • Aufenthaltserlaubnis nach § 23 Abs. 1, § 24 oder § 25 Abs. 4 Satz 1 oder  Abs. 5 Aufenthaltsgesetz (sofern die Entscheidung über die Aussetzung Ihrer Abschiebung noch nicht 18 Monate zurückliegt),
  • Duldung nach § 60a Aufenthaltsgesetz,
  • Antragsteller eines Folgeantrages nach §71 oder einen Zweitantrag nach §71a des Asylgesetzes.

Hier können Sie einen Antrag auf einmalige Leistungen für die Baby-Erstausstattung, Schulausstattung, Möbelbeihilfe und ähnliches herunterladen.

Sofern ein Asylbewerber freiwillig in sein Heimatland zurückkehren möchte, besteht zudem die Möglichkeit der Beratung und Antragstellung im Hinblick auf mögliche finanzielle Hilfen sowie Reintegrationshilfen vor Ort.

Wie hoch sind die Leistungen?

Zum 01.03.2015 trat das neue Asylbewerberleistungsgesetzt (AsylbLG) in Kraft. Zugewiesene Asylbewerber erhalten Leistungen gemäß § 3 AsylbLG. Die Regelbedarfe werden in der Regel jährlich zum 01.01. angepasst. Am 17.03.2016 trat eine Änderung der Regelbedarfe nach § 3 AsylbLG in Kraft. Leistungsberechtigte erhalten anschließend Leistungen entsprechend dem SGB XII (nach § 2 AsylbLG), wenn sie über eine Dauer von insgesamt 15 Monaten Leistungen nach § 3 AsylbLG erhalten haben und die Dauer des Aufenthalts nicht rechtsmissbräuchlich selbst beeinflusst haben. Die Berechtigung wird von Amts wegen durch den Fachdienst Zuwanderung geprüft.  

Folgende Regelbedarfe (Stand: Januar 2018) werden monatlich an die Asylbewerber ausgezahlt.

Der Auszahlungsbetrag variiert aufgrund diverser Abzugsbeträge (Sachleistungen), die durch unterschiedliche Regelungen in den Unterkünften bedingt sind. Neben den regelmäßigen monatlichen Leistungen besteht die Möglichkeit, Anträge auf einmalige Beihilfen (bei Geburt, Schulbedarf, etc.) zu stellen.

Kindergeld für Asylberechtigte und anerkannte Flüchtlinge

Regelungen hinsichtlich des Kindergelds sind der folgenden Dateien in drei Sprachen- Deutsch, Englisch, Arabisch zu entnehmen.

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