Unterbringung von Flüchtlingen

Im Landkreis Fulda gibt es aktuell (Stand: September 2017) 47 Gemeinschaftsunterkünfte. Die Gesamtkapazität beläuft sich auf ca. 2900 Plätze. Neben einer guten Verkehrsanbindung sollte eine angemessene Infrastruktur (gute Anbindung an Ärzte, Kitas, Schulen, Einkaufsmöglichkeiten etc.) in der Umgebung der Gemeinschaftsunterkunft vorhanden sein.

Anforderungen an eine Gemeinschaftsunterkunft (GU)

Zurzeit erhält der Landkreis Fulda zahlreiche Anfragen von Personen, die sich vorstellen können, eine Gemeinschaftsunterkunft zu betreiben. In der Regel mietet der Landkreis Fulda Mehrfamilienhäuser, Pensionen oder Hotels als Gemeinschaftsunterkunft an, jedoch keine Wohngemeinschaften (WG).

Es gibt bis dato im Bundesland Hessen keine gesetzlichen Vorgaben, die die Gestaltung der Unterbringung von Flüchtlingen regeln. Der Landkreis Fulda orientiert sich diesbezüglich freiwillig an der Liga der freien Wohlfahrtspflege. Eine geeignete Gemeinschaftsunterkunft muss diverse Standards erfüllen (Aufnahmekapazität ab mindestens 20 bis 25 Plätzen bei 6-9 m²/Person), die interessierte Bürger den folgenden PDF Dateien entnehmen können. Zudem liefert ein Mustermietvertrag eine erste Übersicht zu den Rechten und Pflichten der Asylunterkunft-Betreiber.

Anforderungen an ein Asylbewerberwohnheim

Checkliste zur Infektionshygiene in Wohnstätten für Asylbewerber

Mietvertrag Muster

Sind die Anforderungen erfüllt, kann von dem Interessierten ein aussagekräftiges Exposé erstellt werden. Dieses sollte Lagepläne, Grundrisse, Raumpläne, Unterbringungskapazitäten sowie ein Konzept enthalten und kann als PDF per Mail verschickt werden.

Bei Interesse wenden Sie sich bitte per E-Mail an Herrn Jürgen Stelzer: Juergen.stelzer@landkreis-fulda.de

Angebote von privaten Wohnräumen

Wenn Sie eine Wohnung haben, die Sie gerne an Asylberechtigte oder Flüchtlinge mit Bleiberecht vermieten wollen, können Sie uns dies gerne mit den notwendigen Angaben unter Nutzung des Kontaktformulars mitteilen. Einer unserer Mitarbeiter wird sich dann mit Ihnen in Verbindung setzen.

Bei der Vermietung von Privatwohnungen an Asylanten oder bleibeberechtigen Flüchtlingen wird nicht der Landkreis Fulda sondern der Hilfesuchende selbst Vertragspartner. Sofern Sozialleistungen erbracht werden, kann aber im wechselseitigen Einvernehmen die Mietzahlung, solange Hilfebedürftigkeit besteht, direkt durch den Landkreis Fulda an den Vermieter sichergestellt werden. Die wichtigsten Antworten auf die Fragen im Zusammenhang mit der Vermietung von privatem Wohnraum finden Sie hier.

Sofern Sie darüber hinausgehende Fragen haben, können Sie sich gerne auch per E-Mail direkt an unseren zuständigen Mitarbeiter Juergen.Stelzer@landkreis-fulda.de.

Daneben stehen Ihnen auch in allen Städten und Gemeinden des Landkreises Fulda vor Ort Mitarbeiter für Ihre Fragen zur Verfügung. Den für Ihre Gemeinde zuständigen Ansprechpartner finden Sie hier.

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Kontakt:
Landkreis Fulda - Zuwanderung
Behördenhaus am Schlossgarten
Heinrich-von-Bibra-Platz 5-9 (Eingang Kurfürstenstraße)
36037 Fulda

Bürgerservice: 0661 115
Telefon: 0661  6006-0
Fax: 0661  6006-8888
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