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Eingliederungshilfeleistungen für Menschen mit Behinderung

Kinder, Jugendliche und erwachsene Menschen, die dauerhaft körperlich, geistig  oder seelisch behindert sind oder denen eine Behinderung droht, können Leistungen der Eingliederungshilfe nach den Vorschriften des SGB IX beantragen.  

Aufgabe der Eingliederungshilfe ist es, eine drohende Behinderung zu lindern oder deren Folgen zu beseitigen, zu mildern und dem behinderten Menschen Möglichkeiten zu eröffnen, sich in die Gesellschaft einzugliedern.

Als Leistungen der Eingliederungshilfe kommen in Betracht:

  • Heilpädagogische Leistungen für Kinder im Vorschulalter; dazu gehören: Frühförderung, Integrationsmaßnahmen in Kindertagesstätten
  • Hilfen zur Teilhabe am Leben in der Gemeinschaft; dazu gehören z. B.: Leistungen des Familienentlastenden Dienstes, heilpädagogische Maßnahmen
  • Sonstige ärztliche oder ärztlich verordnete Maßnahmen zur Verhütung, Beseitigung oder Milderung einer Behinderung: hierzu gehören z.B.: verschiedene aus medizinischer Sicht angezeigte und notwendige Therapiemaßnahmen
  • Hilfe zu einer angemessenen Schulausbildung; darunter fallen: Teilhabeassistenz an Schulen, Sprachtherapien, Autismustherapien

Mit Ausnahme der Frühförderung, Integration in Kindergärten und Hilfen zur angemessenen Schulbildung ist die Gewährung von Leistungen der Eingliederungshilfe für Menschen mit Behinderung im Rahmen des SGB IX einkommens- und vermögensabhängig. Hierbei wird konkret im Einzelfall geprüft, inwieweit ein Einkommens- oder Vermögenseinsatz zu erfolgen hat.

Der Landkreis Fulda ist für alle Kinder und Jugendliche mit Behinderung bis zur Beendigung der Schulausbildung an einer allgemeinen Schule oder einer Förderschule zuständig, längstens bis zur Beendigung der Sekundarstufe II. Danach ist der Landeswohlfahrtsverband Hessen bis zum Erreichen der individuellen Regelaltersgrenze nach § 235 Abs. 2 SGB VI und auch darüber hinaus zuständig, um einen erneuten Zuständigkeitswechsel zu vermeiden. Der Landkreis Fulda ist ebenso dann zuständig, wenn Leistungen der Eingliederungshilfe erstmalig nach Erreichen der Regelaltersgrenze beantragt werden.

Je nach Hilfeart besteht die Möglichkeit, dass auch der Landeswohlfahrtsverband Hessen als überörtlicher Sozialhilfeträger für die Gewährung von Einzelleistungen der Eingliederungshilfe zuständig ist.

Fragen Sie uns deshalb im Einzelfall, wir beraten Sie gerne und helfen Ihnen weiter.

Fragen? Wir helfen Ihnen gerne weiter!

Kontakt:

Landkreis Fulda
Eingliederungshilfe SGB IX
Heinrich-von-Bibra-Platz 5-9
36037 Fulda

Bürgerservice: 0661 115
Telefon: 0661 6006-0
Fax: 0661 6006-8705
Eingliederungshilfe@landkreis-fulda.de

 

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