Zur Region Fulda Webseite
Landkreis Fulda App

Bitte verwenden Sie einen anderen Browser, um ReadSpeaker problemlos zu nutzen.

Informationen für Eltern

Im Folgenden finden Eltern Informationen zu Corona in Schulen und Kindertageseinrichtungen.

Betrieb von Kitas und Tagespflegestellen bis zum 14. Februar

Bund und Länder haben sich darauf geeinigt, den Betrieb der Kindertageseinrichtungen und Kindertagespflegestellen weiterhin - zunächst bis zum 14. Februar 2021 - auf ein Minimum zu reduzieren.

In diesem Zeitraum gilt weiterhin

  • Die Landesregierung bittet alle Eltern eindringlich, Betreuungsangebote nur zu nutzen, wenn es dringend notwendig ist.
  • Mit Rücksicht auf die Bedürfnisse von Familien und insbesondere das Kindeswohl werden die Angebote der Kindertagesbetreuung nicht geschlossen; es wird seitens des Landes kein generelles Betretungsverbot ausgesprochen.
  • Eltern werden gebeten, den vertrauensvollen Kontakt zu ihrer Kita oder Kindertagespflegeperson zu suchen.
  • Eltern, die für ihr Kind bzw. ihre Kinder dringend eine Betreuung benötigen, bekommen diese.
  • Kinder, für die der Besuch in ihrem Kindertagesbetreuungsangebot unverzichtbar ist, werden ebenfalls betreut.
  • Es wird empfohlen, die Betreuung in Kindertageseinrichtungen in konstanten, voneinander getrennten Gruppen mit möglichst wenig Personalwechsel zwischen den Gruppen durchzuführen. Dadurch kann es zu Einschränkungen im Betreuungsangebot kommen, wenn die personellen oder räumlichen Bedingungen in der Kita es nicht anders zulassen.

Hier finden Sie die "Musterbescheinigung: Nachweis über Nicht-Inanspruchnahme von Kita/Kindertagespflege/Schule bei Beantragung von Kinderkrankengeld" (PDF). 
Mit dieser Musterbescheinigung zur Beantragung von Kinderkrankengeld kann bestätigt werden, dass eine Betreuungseinrichtung aus Gründen des Infektionsschutzes schließen oder ihren Zugang beschränken musste. Sollten Krankenkassen einen Nachweis durch die Einrichtung verlangen, kann diese Musterbescheinigung verwendet werden.

Schulbetrieb bis zum 14. Februar

Meldung des Kultusministeriums vom 21. Januar 2021: Bund und Länder haben vereinbart, dass alle geltenden Maßnahmen bis zum 14. Februar 2021 verlängert werden. Über alle Jahrgangsstufen hinweg soll weiterhin so wenig Präsenzunterricht wie möglich stattfinden. Das bedeutet für Ihre Kinder, dass auch in den ersten beiden Februarwochen kein regulärer Schulbetrieb vor Ort stattfinden kann. Das, was aktuell für den Januar gilt, bleibt auch weiterhin bestehen. Das aktuelle Elternschreiben des Kultusministers finden Sie hier

Jahrgangsstufen 1 - 6 sowie Förderschulen, an denen eine Lerngruppenkonstanz gewahrt werden kann

Im Zeitraum vom 11. Januar 2021 bis zum 31. Januar 2021 wird für die Jahrgangsstufen 1 - 6 weiterhin die Präsenzpflicht ausgesetzt. Für diese Jahrgänge und für alle Förderschulen, an denen eine  Lerngruppenkonstanz gewahrt werden kann, kommt in der Schule die Stufe 2 des „Leitfadens für den Schulbetrieb im Schuljahr 2020/21 (eingeschränkter Regelbetrieb) zur Anwendung. Dies bedeutet konkret:

  • Im Sinne einer Kontaktreduzierung sollen Schülerinnen und Schüler, wann immer möglich, zu Hause betreut werden. Bleiben sie nach Entscheidung ihrer Eltern bzw. Erziehungsberechtigten dem Präsenzunterricht und den Ganztagsangeboten in der Schule fern, nehmen sie von zuhause aus im Rahmen des schulischen Angebotes am Distanzunterricht teil, welcher dieselben Unterrichtsinhalte wie das Unterrichtsangebot in der Schule umfasst. In jedem Fall muss die Entscheidung der Schule mitgeteilt werden, insbesondere, wenn am Präsenzunterricht teilgenommen werden soll. Hierfür kann beiliegender Vordruck genutzt werden. Die Eltern können, sollten sich ihre persönlichen Voraussetzungen im Laufe des Monats ändern, ihr Kind für den Präsenzunterricht anmelden oder aber auch vom Präsenzunterricht abmelden. In diesem Fall sollte diese Entscheidung der Schule bis spätestens am Freitag um 8.30 Uhr mit Wirkung zur neuen Schulwoche mitgeteilt werden.
     
  • In der Schule findet möglichst im Rahmen der verlässlichen Schulzeit Präsenzunterricht statt, der sich inhaltlich am Distanzunterricht orientiert. Grundlage ist hierbei die Stundentafel.
     
  • Die Ganztagsangebote können im Rahmen des Ganztagsprofils der Schule weiter durchgeführt werden. Dabei gelten die Regelungen des aktuellen Hygieneplans des Hessischen Kultusministeriums sowie des Hygieneplans der jeweiligen Schule. Zum Zweck der Kontaktbeschränkung und der Nachverfolgung sind dabei jedoch feste Gruppen zu bilden, eine Durchmischung verschiedener Schülergruppen muss vermieden werden.
     
  • Die Schülerinnen und Schüler der Jahrgangsstufen 1 - 4, die die Schule besuchen, können auch die Betreuungsangebote der Schulträger gemäß § 15 Abs. 1 Nr.1 und Abs. 2 HSchG wahrnehmen, sofern sie auch bisher dafür angemeldet sind.
     
  • Die Dienst- und Unterrichtsverpflichtungen der Lehrkräfte gelten weiterhin.
     
  • Die von der Schule getroffenen Absprachen für eine gelingende Kommunikation mit Schülerinnen, Schülern und Eltern sind zu beachten.
     
  • Die Zeugnisnoten für das 1. Halbjahr können, da sie im Wesentlichen informatorischen Charakter haben, auf der Grundlage der bis zum Zeitpunkt des Aussetzens der Präsenzpflicht zum 16. Dezember 2020 erbrachten schriftlichen, mündlichen und sonstigen Leistungen erstellt werden.
     
  • Für die Ersatzschulen gilt, dass der Erlass „Stufenregelung Leitfaden Schulbetrieb“ vom 14. Dezember 2020 (Az. 816.200.000-228) keine Anwendung findet.


Alle Jahrgangsstufen ab Jahrgangsstufe 7

Ab dem 11. Januar 2021 bis zum 31. Januar 2021 kommt für alle Jahrgangsstufen ab Klasse 7 (mit Ausnahme der Abschlussklassen) Stufe 4 des „Leitfadens für den Schulbetrieb im Schuljahr 2020/21“ zur Anwendung. Dies bedeutet konkret:

  • Der Distanzunterricht tritt an die Stelle des Präsenzunterrichts.
     
  • Ganztagsangebote werden ausgesetzt. Das frei werdende Personal kann an diesen Schulen zur Betreuung in den Klassenstufen 5 und 6 eingesetzt werden.
     
  • Die im Rahmen des Distanzunterrichts von der Schülerin oder dem Schüler erbrachten Leistungen sowie die vermittelten Kenntnisse und Fähigkeiten sind für die Leistungsbewertung nach § 73 Abs. 2 des Hessischen Schulgesetzes maßgebend.
     
  • Während des Distanzunterrichts besteht für die Schülerinnen und Schüler Schulpflicht sowie für die Lehrkräfte Dienstpflicht.
     
  • Die von der Schule getroffenen Absprachen für eine gelingende Kommunikation mit Schülerinnen, Schülern und Eltern sind zu beachten.
     
  • Im Falle von ausschließlichem Distanzunterricht finden Klassenarbeiten, Klausuren und sonstige Prüfungen mit Ausnahme derjenigen, welche für Schulabschlüsse 2021 unaufschiebbar sind, nicht statt. Dies bedeutet, dass die für Januar terminierten schriftlichen Leistungsnachweise, die für die Noten in Abschlusszeugnissen relevant sind (z. B. Klausuren in Q1 und Q3, die in die Abiturnote einfließen), ab dem 11. Januar 2021 geschrieben werden können, und zwar in Präsenz in der Schule unter Beachtung der Abstands- und Hygieneregeln. Ersatzleistungen sind alternativ möglich. Die Klassenarbeiten und Prüfungen in den anderen Jahrgangsstufen entfallen, können aber ebenfalls durch Ersatzleistungen kompensiert werden.
     
  • Die Zeugnisnoten für das 1. Halbjahr können, da sie im Wesentlichen informatorischen Charakter haben, auf der Grundlage der bis zum Zeitpunkt des Aussetzens der Präsenzpflicht zum 16. Dezember 2020 erbrachten schriftlichen, mündlichen und sonstigen Leistungen erstellt werden.
     
  • Die Betriebspraktika an den allgemein bildenden und beruflichen Schulen werden zunächst für den Zeitraum bis zum 31. Januar 2021 ausgesetzt. Begründete Einzelfallentscheidungen anderer Art sind bei Zustimmung aller Beteiligten (Schülerinnen und Schüler, Erziehungsberechtigte, Betrieb, Schulleitung) unter Einhaltung der geltenden Hygienepläne möglich. Besuche im Betrieb durch Lehrkräfte dürfen jedoch nicht stattfinden.
     
  • Für Schülerinnen und Schüler mit einem Anspruch auf sonderpädagogische Förderung, der eine besondere Betreuung erfordert, muss diese in Absprache mit den Eltern oder Erziehungsberechtigten in der Schule sichergestellt werden.
     
  • An Schulen für Kranke sowie an Schulen, Zweigen, Klassen oder Abteilungen mit den Förderschwerpunkten emotionale und soziale Entwicklung, geistige Entwicklung oder körperliche und motorische Entwicklung sowie für Internatsschülerinnen und Internatsschüler an Förderschulen findet die Regelung für die Jahrgänge 1 - 6 Anwendung, da bei ihnen von einem erhöhten Betreuungs- und Unterstützungsbedarf ausgegangen wird. Für die übrigen Förderschulformen (Hören, Sehen, Sprachheilförderung und Lernen) gelten grundsätzlich die gleichen Regelungen wie für allgemeine Schulen. Schülerinnen und Schüler in den Abschlussjahrgängen in den Förderschwerpunkten Lernen und geistige Entwicklung erhalten Präsenzunterricht unter Wahrung der Abstandsregelungen.
     
  • Für die Ersatzschulen gilt, dass der Erlass „Stufenregelung Leitfaden Schulbetrieb“ vom 14. Dezember 2020 (Az. 816.200.000-228) keine Anwendung findet.


Unterricht in den Abschlussklassen

Der Unterricht in den Abschlussklassen der allgemein bildenden und beruflichen Schulen sowie der Schulen für Erwachsene erfolgt grundsätzlich im Rahmen von Präsenzunterricht.

  • Der Unterricht wird bei durchgängiger Einhaltung des Mindestabstands von 1,5 Metern erteilt. Gegebenenfalls müssen die Lerngruppen dafür geteilt und in benachbarten Räumen untergebracht werden. Die Lehrkraft ist dann zeitgleich für beide Teilgruppen zuständig.
     
  • Der Präsenzunterricht kann, wenn ein vergleichbarer Lernerfolg sichergestellt wird, auch phasenweise durch Distanzunterricht ersetzt werden. Aufgrund der pandemischen Situation hat der Landkreis Fulda den Schulen empfohlen, hiervon Gebrauch zu machen.
  • ​​​​​​Das gilt auch für die Abschlussjahrgänge in Ersatzschulen.
Corona-Fall in einer Schule

Mein Kind wurde positiv getestet:
Erhalten Sie die Nachricht, dass ihr Kind positiv getestet wurde, informieren Sie ggf. über Ihren Klassenlehrer die Schulleitung über das positive Testergebnis. Die Schulleitung wird sich entsprechend mit dem Gesundheitsamt in Verbindung setzen und die weitere Vorgehensweise besprechen. Wenn Sie von dem Testergebnis erfahren, ist ihr Kind automatisch per Verordnung quarantänisiert - ebenso wie die weiteren Mitglieder des Hausstands.

Mein Kind ist Kontaktperson:
Das Gesundheitsamt steht in direktem Austausch mit der Schulleitung, wenn ein Corona-Fall in einer Schulklasse auftritt. Sollten Sie oder Ihre Kind betroffen sein, wird die Schulleitung Sie darüber informieren. Lassen Sie Ihr Kind umgehend zu Hause und vermeiden Sie Kontakte mit anderen Personen. Ihr Kind wird vom Gesundheitsamt quarantänisiert. Der Quarantäne-Bescheid des Gesundheitsamtes sowie weitere Informationen zur Quarantäne erhalten Sie dann per Post. Bei akuten gesundheitlichen Beschwerden Ihres Kindes wenden Sie sich bitte an den Hausarzt.

Regelungen zur Quarantäne
Klasse 1-6: Die gesamte Klasse des infizierten Schülers oder der infizierten Schülerin wird vom Gesundheitsamt quarantänisiert.
Ab Klasse 7 (ohne Oberstufenkurse): Es gilt die 8er-Regel. Die 8 Schülerinnen und Schüler, die um das infizierte Kind sitzen, werden durch das Gesundheitsamt quarantänisiert.
Kurse in der Oberstufe: Lediglich der infizierte Schüler oder die infizierte Schülerin müssen zu Hause bleiben. Die anderen Schülerinnen und Schüler dürfen die Schule weiterhin besuchen, sollten aber verstärkt ihren Gesundheitszustand beobachten.

Ausnahmen von den Regelungen zur Quarantäne sind einzelfallabhängig möglich, wenn dies die Kontaktsituation erforderlich macht. Hierüber entscheidet das Gesundheitsamt.

Berufsschulen: Für Berufsschulen ist eine einzelfallbezogene Ermittlung durch das Gesundheitsamt erforderlich. In Absprache mit der Schulleitung und der jeweiligen Kontaktsituation werden die Schülerinnen und Schüler entsprechend quarantänisiert.

Corona-Fall in einer Kita

Erhalten Sie die Nachricht, dass ihr Kind positiv getestet wurde, informieren Sie Ihre Einrichtungsleitung über das positive Testergebnis. Die Einrichtungsleitung wird sich entsprechend mit dem Gesundheitsamt in Verbindung setzen und die weitere Vorgehensweise besprechen.

Mein Kind ist Kontaktperson:
Das Gesundheitsamt steht in direktem Austausch mit der Einrichtungsleitung, wenn ein Corona-Fall in einer Kita-Gruppe auftritt. Sollten Sie oder Ihr Kind betroffen sein, wird die Leitung der Einrichtung bzw. der Träger alle betroffenen Familien darüber informieren. Alle anderen Kinder aus der Gruppe eines positiv getesteten Kindes werden vom Gesundheitsamt quarantänisiert. Per Post erhalten sie dann die Quarantänebescheide und weitere Informationen des Gesundheitsamtes. Wenn Sie von einem Corona-Fall in der Gruppe Ihres Kindes erfahren, lassen Sie Ihr Kind umgehend zu Hause und vermeiden Sie Kontakte mit anderen Personen. Bei akuten gesundheitlichen Beschwerden Ihres Kindes wenden Sie sich bitte an den Hausarzt.

Ausnahmen von den Regelungen zur Quarantäne sind einzelfallabhängig möglich, wenn dies die Kontaktsituation erforderlich macht. Hierüber entscheidet das Gesundheitsamt.

Mein Kind hat Corona - was nun?

Das mit Corona infizierte Kind befindet sich automatisch per Verordnung in Quarantäne sobald das positive Testergebnis vorliegt. Es darf das Haus nicht verlassen und keine Kontakte empfangen. Auch die Kontakte im eigenen Hausstand sollten aufs nötigste reduziert werden. Weitere Informationen zur Quarantäne finden Sie hier.

Informieren Sie zudem bitte die Schulleitung oder die Einrichtungsleitung über das positive Testergebnis. Diese wird sich entsprechend mit dem Gesundheitsamt in Verbindung setzen und die weitere Vorgehensweise für die Klasse oder die Gruppe besprechen.

Eltern und Geschwister befinden sich automatisch in Quarantäne. Die Quarantäne dauert 14 Tage ab der Kenntnis über das positive Testergebnis. Die Quarantäne bedeutet: Sie dürfen ihr Zuhause nicht verlassen und keinen Besuch empfangen. Nicht aufschiebbare Termin, insbesondere die Erledigungen des täglichen Bedarfs (beispielsweise Einkäufe), dürfen durchgeführt werden. Die quarantänisierten Personen sind angehalten ihren Gesundheitszustand zu beobachten und zweimal täglich Fieber zu messen. Sollten Coronatypische Symptome (vor allem Husten und Fieber sowie Geruchs- und Geschmacksverlust) auftreten, rufen Sie Ihren Hausarzt oder die 116 117 an. Weitere Informationen für Kontaktpersonen finden Sie hier.

Mein Kind ist Kontaktperson - was nun?

Wenn Ihr Kind Kontakt mit einer Person hatte, die positiv auf das Coronavirus getestet wurde, wird das Kind quarantänisiert und darf das Haus nicht verlassen. Die Quarantäne für das Kind bedeutet: Es darf sein Zuhause nicht verlassen und keinen Besuch empfangen. Die Eltern sind angehalten, den Gesundheitszustand des Kindes zu beobachten und zweimal täglich Fieber zu messen. Außerdem sollte Tagebuch über eventuelle Krankheitsanzeichen geführt werden. Sollten Symptome auftreten, wenden Sie sich an Ihren Hausarzt oder die 116117.

Für alle Angehörigen des gleichen Hausstandes gilt ein Betretungsverbot für folgende Einrichtungen:

  • Einrichtungen zur Betreuung und Unterbringung älterer, behinderter oder pflegebedürftiger Menschen
  • Krankenhäuser und andere medizinische Einrichtungen 
  • Werkstätten, andere Leistungsanbieter, Tagesförderstätten und Tagesstätten für Menschen mit Behinderungen
  • Tages- und Nachtpflegeeinrichtungen
  • Stationäre Einrichtungen für Kinder und Jugendliche

 

Mein Kind hat Symptome - was nun?

Das Hessische Sozialministerium und das Hessische Kultusministerium haben Hinweise erarbeitet, wie in Schulen und Kitas mit Erkältungssymptomen umgegangen werden soll.

Tritt bei Kindern oder Jugendlichen eines der folgenden COVID-19-typischen Symptomen auf, gilt ein Betretungsverbot für Schule oder Kindergarten:

  • Fieber (ab 38,0°C)
  • Trockener Husten (nicht durch chronische Erkrankungen verursacht)
  • Störung des Geschmacks- oder Geruchssinns (nicht als Begleitsymptoms eines Schnupfens)

Bei coronaähnlichen Symptomen eines Kindes gilt auch für die Angehörigen des gleichen Hausstandes laut Verordnung ein Betretungsverbot für die folgenden Einrichtungen:

  • Schulen, Kindertageseinrichtung, Kindertagespflegestelle
  • Einrichtungen zur Betreuung und Unterbringung älterer, behinderter oder pflegebedürftiger Menschen
  • Krankenhäuser und andere medizinische Einrichtungen
  • Werkstätten, andere Leistungsanbieter, Tagesförderstätten und Tagesstätten für Menschen mit Behinderungen
  • Tages- und Nachtpflegeeinrichtungen
  • Stationäre Einrichtungen für Kinder und Jugendliche

Ist die Mutter oder der Vater des kranken Kindes Erzieher/in darf auch sie die Kindertageseinrichtung nicht betreten.
Ist die Mutter oder der Vater Lehrkraft oder sozialpädagogischer Mitarbeiter/in an einer öffentlichen Schule, entfällt die Präsenzpflicht.

Die Geschwister des kranken Kindes dürfen ebenfalls die Schule oder die Kindertageseinrichtung nicht betreten.

Wann dürfen Schulen nicht betreten werden?

Laut Hessischer Verordnung dürfen Schülerinnen und Schüler die Schule nicht betreten, wenn sie oder Angehörige desselben Hausstands Krankheitssymptome wie Fieber, trockenen Husten oder Verlust des Geruchs- und Geschmackssinns haben.

Bei Lehrkräften und sozialpädagogischen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern an den öffentlichen Schulen entfällt die Präsenzpflicht, wenn sie oder Angehörige desselben Hausstands Krankheitssymptome wie Fieber, trockenen Husten oder Verlust des Geruchs- und Geschmackssinns haben. Die Schulleitung entscheidet in diesen Fällen über den konkreten Einsatz der Lehrkräfte und sozialpädagogischen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern.

Wann dürfen Kitas nicht betreten werden?

Laut Hessischer Verordnung dürfen Kinder und Personal Kitas nicht betreten, wenn sie oder Angehörige desselben Hausstands Krankheitssymptome wie Fieber, trockenen Husten oder Verlust des Geruchs- und Geschmackssinns haben.

Für Erzieherinnen und Erzieher sind, gilt ein Betrebungsverbot der Kindertageseinrichtung, wenn sie oder Angehörige desselben Hausstands Krankheitssymptome wie Fieber, trockenen Husten oder Verlust des Geruchs- und Geschmackssinns haben.

Darf ich als Elternteil zuhause bleiben, wenn mein Kind in Quarantäne ist?

Wenn Ihr Kind an COVID-19 erkrankt ist, können Sie als Elternteil zuhause bleiben. Gesetzlich Versicherte haben Anspruch auf Kinderkrankengeld, wenn Sie wegen der Pflege eines kranken Kindes nicht arbeiten gehen können.
Auch wenn Ihr Kind in Quarantäne ist gilt: Eltern haben nun länger Anspruch auf Entschädigung, wenn sie einen Verdienstausfall wegen der Kinderbetreuung hatten.

Voraussetzung für den Entschädigungsanspruch ist, dass eine erwerbstätige Person einen Verdienstausfall erleidet, der darauf beruht, dass sie infolge ihr(es) unter Quarantäne gestellten Kindes oder aufgrund der Schließung einer Kita, einer Schule oder einer Einrichtung für Menschen mit Behinderungen zur Verhinderung der Verbreitung von Infektionen oder übertragbaren Krankheiten ihr(e) betreuungs-, beaufsichtigungs- oder pflegebedürftiges Kind(er) selbst betreuen, beaufsichtigen oder pflegen muss, weil sie keine anderweitige zumutbare Betreuungsmöglichkeit sicherstellen kann, und ihrer Erwerbstätigkeit deswegen nicht nachgehen kann. Ein Kind ist dann betreuungsbedürftig, wenn es das zwölfte Lebensjahr noch nicht vollendet hat oder wenn es sich um ein Kind mit Behinderungen handelt, das auf Hilfe angewiesen ist. Für ein hilfebedürftiges Kind mit Behinderungen gilt keine Altersgrenze, das heißt ein Entschädigungsanspruch besteht grundsätzlich auch bei volljährigen Kindern.

Die Entschädigung beträgt 67 Prozent des entstandenen Verdienstausfalls der betroffenen erwerbstätigen Person höchstens 2.016 Euro monatlich für einen vollen Monat.

Bei Arbeitnehmern hat der Arbeitgeber für die Dauer des Arbeitsverhältnisses, längstens für sechs Wochen, die Entschädigung für das RP Darmstadt auszuzahlen. Die ausgezahlten Beträge werden dem Arbeitgeber auf Antrag vom RP Darmstadt erstattet. Im Übrigen wird die Entschädigung vom RP Darmstadt auf Antrag gewährt.

Weitere Informationen zur Anspruchsstellung stehen unter www.ifsg-online.de und beim RP Darmstadt zur Verfügung.


Aktuelle Meldung des Bundesgesundheitsministeriums vom 12. Januar 2021: 

"Gesetzlich versicherte Eltern können im Jahr 2021 pro Kind und Elternteil 20 statt 10 Tage Kinderkrankengeld beantragen, insgesamt bei mehreren Kindern maximal 45 Tage. Der Anspruch besteht auch, wenn ein Kind zu Hause betreut werden muss, weil Schulen oder KiTas geschlossen sind, die Präsenzpflicht in der Schule aufgehoben oder der Zugang zum Betreuungsangebot der KiTa eingeschränkt wurde. Eltern können das Kinderkrankengeld auch beantragen, wenn sie im Homeoffice arbeiten könnten. Für Alleinerziehende erhöht sich der Anspruch um 20 auf 40 Tage pro Kind und Elternteil, maximal bei mehreren Kindern auf 90 Tage. Diese neue Regelung gilt rückwirkend ab 5. Januar. Abgerechnet werden die zusätzlichen Leistungen über die Krankenkassen." Die vollständige Meldung finden Sie hier: https://www.bundesgesundheitsministerium.de/presse/pressemitteilungen/2021/1-quartal/anspruch-auf-kinderkrankengeld.html 

Hier finden Sie die "Musterbescheinigung: Nachweis über Nicht-Inanspruchnahme von Kita/Kindertagespflege/Schule bei Beantragung von Kinderkrankengeld" (PDF). 
Mit dieser Musterbescheinigung zur Beantragung von Kinderkrankengeld kann bestätigt werden, dass eine Betreuungseinrichtung aus Gründen des Infektionsschutzes schließen oder ihren Zugang beschränken musste. Sollten Krankenkassen einen Nachweis durch die Einrichtung verlangen, kann diese Musterbescheinigung verwendet werden.

Maskenpflicht

Ab der fünften Jahrgangsstufe muss auch während des Schulunterrichts eine Mund-Nasen-Bedeckung getragen werden. Zum Essen und Trinken darf die Maske abgenommen werden. Plastikvisiere („Faceshields“) sind keine zulässige Mund-Nasen-Bedeckung. Von der Maskenpflicht ausgenommen sind Personen, die aus gesundheitlichen Gründen keine Maske tragen können. Als Nachweis ist eine ärztliche Bescheinigung vorzulegen.

Auch im öffentlichen Nahverkehr muss eine Mund-Nasen-Bedeckung getragen werden.

Kindertagespflege

Für die Kinder und die Kindertagespflegepersonen gelten dieselben Regelungen wie für die Kita.

Fragen? Wir helfen Ihnen gerne weiter!

Kontakt:

Landkreis Fulda
Bürgerservice
Wörthstraße 15
36037 Fulda

Bürgerservice: 0661 115
Telefon: 0661 6006-0
Fax: 0661 6006-1099
E-Mail: buergerservice(at)landkreis-fulda.de

telefonische Erreichbarkeit:
Montag - Freitag 8 Uhr - 18 Uhr

 

Bürgertelefon des Gesundheitsamtes:
0661 6006-6009
telefonische Erreichbarkeit:
Montag - Donnerstag 7.30 - 16.30 Uhr
Freitag 7.30 - 15 Uhr


Hessenweite Hotline:
0800-5554666
telefonische Erreichbarkeit:
Für Fragen zu Gesundheit und Quarantäne: Montag 8 - 20 Uhr / Dienstag - Sonntag 9 - 15 Uhr.
Für weitere Fragen und Informationen Montag - Donnerstag  8 - 17 Uhr / Freitag 8 - 15 Uhr


Ärztlicher Bereitschaftsdienst:
116-117
Bei Symptomen und medizinischen Fragen den ärztlichen Bereitschaftsdienst kontaktieren.

WEITERE SERVICE SEITEN für alle Mitbürger(innen)

Zum Pflegestützpunkt

Pflegestützpunkt

Zum Pflegestützpunkt >

Lernorte der Region

Lernorte der Region

Zu den Lernorten >

Landratsamt Fulda

Wörthstraße 15
36037 Fulda

Bürgerservice: (06 61) 115
Telefon: (06 61) 60 06-0
Telefax: (06 61) 60 06-10 99

E-Mail: buergerservice(at)landkreis-fulda.de