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Informationen für Eltern

Im Folgenden finden Eltern Informationen zu Corona in Schulen und Kindertageseinrichtungen. Grundlage ist die aktuelle Verordnung des Landes Hessen.

Betrieb von Kitas und Tagespflegestellen

Kitas befinden sich wieder im Regelbetrieb. Der Regelbetrieb kann aus Gründen des Infektionsschutzes nur unter Beachtung verschiedener Hygiene- und Begleitmaßnahmen ablaufen.

Die Maskenpflicht für die Fachkräfte entfällt.

Schulbetrieb

Die Maskenpflicht in den Schulen ist zum 4. April 2022 aufgehoben. Weder im Unterricht noch auf den Fluren müssen Masken getragen werden. Jeder und jede Einzelne darf freiwillig weiter eine Maske tragen. Nach einem Infektionsfall in der Klasse oder einer Lerngruppe wird das Maskentragen insbesondere im Unterrichtsraum empfohlen.

Die Testpflicht für Ungeimpfte endet am 29. April 2022.
Schüler/innen und Personal bekommen ab Montag, 2. Mai 2022, in den Schulen wöchentlich zwei Tests für die freiwillige Testung zu Hause.

Corona-Fall in einer Schule

Mein Kind wurde positiv getestet:
Erhalten Sie die Nachricht, dass ihr Kind positiv getestet wurde, informieren Sie ggf. über Ihren Klassenlehrer die Schulleitung über das positive Testergebnis. Die Schulleitung wird sich entsprechend mit dem Gesundheitsamt in Verbindung setzen und die weitere Vorgehensweise besprechen. Wenn Sie von dem Testergebnis erfahren, ist ihr Kind automatisch per Verordnung quarantänisiert und muss unverzüglich einen PCR-Test durchführen lassen.Bestätigt der PCR-Test die Infektion, muss der Schüler für mindestens 7 Tage in Quarantäne. Danach ist eine Freitestung mit einem PCR-Test oder einem Antigentest bei einer Teststelle möglich. (E-Mail an freitestung(at)landkreis-fulda.de)

Wird ein Schüler/eine Schülerin mit einem Schnelltest positiv auf Sars-CoV-2 getestet, werden alle Schülerinnen und Schüler sowie alle Lehrerinnen und Lehrer der betroffenen Klasse/des Kurses in den folgenden sieben Tagen täglich getestet; sie müssen also nicht automatisch in Quarantäne. Die Pflicht zum Test entfällt, wenn ein nachfolgender PCR-Test ergibt, dass keine Infektion mit dem SARS-CoV-2-Virus vorliegt.

 

Corona-Fall in einer Kita

Erhalten Sie die Nachricht, dass ihr Kind positiv getestet wurde, informieren Sie Ihre Einrichtungsleitung über das positive Testergebnis. Die Einrichtungsleitung wird sich entsprechend mit dem Gesundheitsamt in Verbindung setzen und die weitere Vorgehensweise besprechen.

Mein Kind hat Corona - was nun?

Das mit Corona infizierte Kind befindet sich automatisch per Verordnung in Quarantäne sobald das positive Testergebnis vorliegt. Es darf das Haus nicht verlassen und keine Kontakte empfangen. Auch die Kontakte im eigenen Hausstand sollten auf das Nötigste reduziert werden.

Infizierte Kinder und Jugendliche müssen 5 Tage in Isolation.

Informieren Sie zudem bitte die Schulleitung oder die Einrichtungsleitung über das positive Testergebnis. Diese wird sich entsprechend mit dem Gesundheitsamt in Verbindung setzen und die weitere Vorgehensweise für die Klasse oder die Gruppe besprechen.

Eltern und Geschwister befinden sich automatisch in Quarantäne. Die Quarantäne dauert 5 Tage ab der Kenntnis über das positive Testergebnis. Die Quarantäne bedeutet: Sie dürfen ihr Zuhause nicht verlassen und keinen Besuch empfangen. Nicht aufschiebbare Termin, insbesondere die Erledigungen des täglichen Bedarfs (beispielsweise Einkäufe), dürfen durchgeführt werden. Die quarantänisierten Personen sind angehalten ihren Gesundheitszustand zu beobachten und zweimal täglich Fieber zu messen. Sollten coronatypische Symptome (vor allem Husten und Fieber sowie Geruchs- und Geschmacksverlust) auftreten, rufen Sie Ihren Hausarzt oder die 116 117 an. Weitere Informationen für Kontaktpersonen finden Sie hier.

Für Haushaltsangehörige und sonstige Kontaktpersonen besteht keine Quarantäneverpflichtung, wenn eine der folgenden Bedingungen auf sie zutrifft:

- Sie sind geboostert.

- Sie sind höchstens seit drei Monaten vollständig geimpft (Bei Impfung mit Johnson & Johnson bedarf es einer Vervollständigung der Grundimmunisierung durch einen mRNA-Impfstoff zur Erlangung des 2G-Status.)

- Sie sind geimpfte Genesene, wenn die erste Impfung höchstens drei Monate alt ist oder eine zweite Impfung vorliegt, oder
- sie sind frisch genesene Personen, deren positives PCR-Testergebnis höchstens drei Monate alt ist.

 

Schülerinnen, Schüler oder Kleinkinder, die Haushaltsangehörige oder Kontaktpersonen von Infizierten sind,
müssen mindestens 5 Tage in Quarantäne und können sich dann mit einem PCR- oder einem Schnelltest (bei einer Teststelle) freitesten. Das Testergebnis muss zur Beendigung der Isolation dem Gesundheitsamt vorgelegt werden (E-Mail an freitestung(at)landkreis-fulda.de)

 

Mein Kind ist Kontaktperson - was nun?

Schülerinnen und Schüler sowie Kleinkinder, die Haushaltsangehörige oder Kontaktpersonen von Infizierten sind, müssen mindestens 5 Tage in Quarantäne und können sich dann mit einem PCR- oder einem Schnelltest (bei einer Teststelle) freitesten. Das Testergebnis muss zur Beendigung der Isolation dem Gesundheitsamt vorgelegt werden.
Eine Bestätigung durch das Gesundheitsamt ist nicht nötig. (E-Mail an freitestung(at)landkreis-fulda.de)

Die Quarantäne für das Kind bedeutet: Es darf sein Zuhause nicht verlassen und keinen Besuch empfangen. Die Eltern sind angehalten, den Gesundheitszustand des Kindes zu beobachten und zweimal täglich Fieber zu messen. Außerdem sollte Tagebuch über eventuelle Krankheitsanzeichen geführt werden. Sollten Symptome auftreten, wenden Sie sich an Ihren Hausarzt oder die 116117.

Darf ich als Elternteil zu Hause bleiben, wenn mein Kind in Quarantäne ist?

Wenn Ihr Kind an COVID-19 erkrankt ist, können Sie als Elternteil zuhause bleiben. Gesetzlich Versicherte haben Anspruch auf Kinderkrankengeld, wenn Sie wegen der Pflege eines kranken Kindes nicht arbeiten gehen können.
Auch wenn Ihr Kind in Quarantäne ist gilt: Eltern haben nun länger Anspruch auf Entschädigung, wenn sie einen Verdienstausfall wegen der Kinderbetreuung hatten.

Voraussetzung für den Entschädigungsanspruch ist, dass eine erwerbstätige Person einen Verdienstausfall erleidet, der darauf beruht, dass sie infolge ihr(es) unter Quarantäne gestellten Kindes oder aufgrund der Schließung einer Kita, einer Schule oder einer Einrichtung für Menschen mit Behinderungen zur Verhinderung der Verbreitung von Infektionen oder übertragbaren Krankheiten ihr(e) betreuungs-, beaufsichtigungs- oder pflegebedürftiges Kind(er) selbst betreuen, beaufsichtigen oder pflegen muss, weil sie keine anderweitige zumutbare Betreuungsmöglichkeit sicherstellen kann, und ihrer Erwerbstätigkeit deswegen nicht nachgehen kann. Ein Kind ist dann betreuungsbedürftig, wenn es das zwölfte Lebensjahr noch nicht vollendet hat oder wenn es sich um ein Kind mit Behinderungen handelt, das auf Hilfe angewiesen ist. Für ein hilfebedürftiges Kind mit Behinderungen gilt keine Altersgrenze, das heißt ein Entschädigungsanspruch besteht grundsätzlich auch bei volljährigen Kindern.

Die Entschädigung beträgt 67 Prozent des entstandenen Verdienstausfalls der betroffenen erwerbstätigen Person höchstens 2.016 Euro monatlich für einen vollen Monat.

Bei Arbeitnehmern hat der Arbeitgeber für die Dauer des Arbeitsverhältnisses, längstens für sechs Wochen, die Entschädigung für das RP Darmstadt auszuzahlen. Die ausgezahlten Beträge werden dem Arbeitgeber auf Antrag vom RP Darmstadt erstattet. Im Übrigen wird die Entschädigung vom RP Darmstadt auf Antrag gewährt.

Weitere Informationen zur Anspruchsstellung stehen unter www.ifsg-online.de und beim RP Darmstadt zur Verfügung.

Kinderkrankengeld

In den Jahren 2021 und 2022 stehen jedem Elternteil pro Jahr 30 Kinderkrankentage pro Kind zur Verfügung, für Alleinerziehende sind es 60 Tage. Bei mehreren Kindern hat jeder Elternteil insgesamt einen Anspruch auf maximal 65 Arbeitstage. Für Alleinerziehende erhöht sich dieser Anspruch auf maximal 130 Arbeitstage.

Eltern können bis einschließlich 19. März 2022 Kinderkrankengeld auch dann in Anspruch nehmen, wenn ihr Kind nicht krank ist, sondern zu Hause betreut werden muss, weil Schule, Kindertagesstätte oder Kindertagespflege behördlich geschlossen sind oder die Präsenzpflicht im Unterricht ausgesetzt wurde. Auch wenn die Behörden den Zugang nur eingeschränkt haben oder empfehlen ein mögliches Betreuungsangebot nicht wahrzunehmen, können Kinderkrankentage genutzt werden. Anspruchsberechtigt sind auch Eltern, die im Homeoffice arbeiten könnten.

Ab 20. März 2022 besteht der Anspruch auf Kinderkrankengeld wieder nur bei Erkrankung des Kindes und entsprechendem Betreuungsbedarf.

Weitere Voraussetzungen sind, dass:
- sowohl der betroffene Elternteil als auch das Kind gesetzlich krankenversichert sind,

- das Kind das zwölfte Lebensjahr noch nicht vollendet hat oder aufgrund einer Behinderung auf Hilfe angewiesen ist,

- keine andere im Haushalt lebende Person das Kind beaufsichtigen kann.

Die vollständige Meldung finden Sie hier

Hier finden Sie die "Musterbescheinigung: Nachweis über Nicht-Inanspruchnahme von Kita/Kindertagespflege/Schule bei Beantragung von Kinderkrankengeld" (PDF). 

Mit dieser Musterbescheinigung zur Beantragung von Kinderkrankengeld kann bestätigt werden, dass eine Betreuungseinrichtung aus Gründen des Infektionsschutzes schließen oder ihren Zugang beschränken musste. Sollten Krankenkassen einen Nachweis durch die Einrichtung verlangen, kann diese Musterbescheinigung verwendet werden.

Kindertagespflege

Für die Kinder und die Kindertagespflegepersonen gelten dieselben Regelungen wie für die Kita.

Fragen? Wir helfen Ihnen gerne weiter!

Kontakt:

Landkreis Fulda
Bürgerservice
Wörthstraße 15
36037 Fulda

Bürgerservice: 0661 115
Telefon: 0661 6006-0
Fax: 0661 6006-1099
E-Mail: buergerservice(at)landkreis-fulda.de

telefonische Erreichbarkeit:
Montag - Freitag 8 Uhr - 18 Uhr

 

Bürgertelefon des Gesundheitsamtes:
0661 6006-6009
telefonische Erreichbarkeit:
Montag - Donnerstag 7.30 - 16.30 Uhr
Freitag 7.30 - 15 Uhr


Hessenweite Hotline:
0800-5554666
telefonische Erreichbarkeit:
Für Fragen zu Gesundheit und Quarantäne: Montag 8 - 20 Uhr / Dienstag - Sonntag 9 - 15 Uhr.
Für weitere Fragen und Informationen Montag - Donnerstag  8 - 17 Uhr / Freitag 8 - 15 Uhr


Ärztlicher Bereitschaftsdienst:
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Bei Symptomen und medizinischen Fragen den ärztlichen Bereitschaftsdienst kontaktieren.

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