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Informationen für Eltern

Im Folgenden finden Eltern Informationen zu Corona in Schulen und Kindertageseinrichtungen.

Betrieb von Kitas und Tagespflegestellen bis zum 14. Februar

Bund und Länder haben sich darauf geeinigt, den Betrieb der Kindertageseinrichtungen und Kindertagespflegestellen weiterhin - zunächst bis zum 21. Februar 2021 - auf ein Minimum zu reduzieren. (Elternbrief des Hessischen Ministeriums für Soziales und Integration)

In diesem Zeitraum gilt weiterhin

  • Die Landesregierung bittet alle Eltern eindringlich, Betreuungsangebote nur zu nutzen, wenn es dringend notwendig ist. (Empfehlung fällt ab 22. Februar weg)
  • Mit Rücksicht auf die Bedürfnisse von Familien und insbesondere das Kindeswohl werden die Angebote der Kindertagesbetreuung nicht geschlossen; es wird seitens des Landes kein generelles Betretungsverbot ausgesprochen.
  • Eltern werden gebeten, den vertrauensvollen Kontakt zu ihrer Kita oder Kindertagespflegeperson zu suchen.
  • Eltern, die für ihr Kind bzw. ihre Kinder dringend eine Betreuung benötigen, bekommen diese.
  • Kinder, für die der Besuch in ihrem Kindertagesbetreuungsangebot unverzichtbar ist, werden ebenfalls betreut.
  • Es wird empfohlen, die Betreuung in Kindertageseinrichtungen in konstanten, voneinander getrennten Gruppen mit möglichst wenig Personalwechsel zwischen den Gruppen durchzuführen. Dadurch kann es zu Einschränkungen im Betreuungsangebot kommen, wenn die personellen oder räumlichen Bedingungen in der Kita es nicht anders zulassen.

Hier finden Sie die "Musterbescheinigung: Nachweis über Nicht-Inanspruchnahme von Kita/Kindertagespflege/Schule bei Beantragung von Kinderkrankengeld" (PDF). 
Mit dieser Musterbescheinigung zur Beantragung von Kinderkrankengeld kann bestätigt werden, dass eine Betreuungseinrichtung aus Gründen des Infektionsschutzes schließen oder ihren Zugang beschränken musste. Sollten Krankenkassen einen Nachweis durch die Einrichtung verlangen, kann diese Musterbescheinigung verwendet werden.

Schulbetrieb ab 22. Februar

Meldung des Kultusministeriums vom 11. Februar 2021: Wieder haben in dieser Woche Bund und Länder über das weitere Vorgehen zur Bewältigung der für uns alle sehr belastenden Corona-Pandemie beraten. Erfreulich ist, dass nun erste Lockerungen der geltenden Beschränkungen insbesondere für die Schulen beschlossen worden sind. Den vollständigen Elternbrief finden Sie hier.

Maskenpflicht

Künftig ist für alle Schülerinnen und Schüler ab dem 1. Jahrgang wie auch für ihre Lehrerinnen und Lehrer das Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung (sog. Alltagsmaske, Community-Maske) auch im Unterricht und in der Notbetreuung verpflichtend. Dies gilt nicht für Kinder unter 6 Jahren oder Personen, die aufgrund einer gesundheitlichen Beeinträchtigung oder einer Behinderung keine Mund-Nasen-Bedeckung tragen können.

Nach Möglichkeit sind in allen Jahrgangsstufen medizinische Gesichtsmasken (sog. OP-Masken) zu tragen. In der Schule werden regelmäßige Maskenpausen eingeplant. Bitte achten Sie darauf, dass Ihr Kind die Maske mindestens einmal täglich wechselt und geben Sie ausreichend Masken zum Wechseln mit.

 

Jahrgangsstufen 1 - 6 sowie Förderschulen, an denen eine Lerngruppenkonstanz gewahrt werden kann

Wie geplant werden die Schülerinnen und Schüler der Jahrgangsstufen 1 bis 6, Vorklassen sowie die Vorlaufkurse ab Montag, dem 22. Februar, in den Wechselunterricht in geteilten Klassen an die Schulen zurückkehren. Masken, Lüften und die strenge Einhaltung von Hygienemaßnahmen sind hierbei weiterhin unerlässlich. Über die konkrete Ausgestaltung des Wechselunterrichts (zum Beispiel tage- oder wochenweiser Wechsel) entscheidet die Schule Ihrer Kinder und wird Sie darüber informieren.

Notbetreuung im Rahmen des Wechselunterrichts
Auch während des Wechselunterrichts ist das Land weiterhin auf die Unterstützung der Eltern angewiesen, damit das Kind während der Phasen des Distanzunterrichts möglichst zuhause betreut werden kann. Bei dringendem Betreuungsbedarf wird in der Schule jedoch eine Notbetreuung angeboten. Da im Rahmen des Wechselunterrichts wegen der geteilten Klassen sehr viele Lehrkräfte und ein Großteil der in der Schule zur Verfügung stehenden Räume benötigt werden,kann an der Notbetreuung nur eine begrenzte Anzahl von Schülerinnen und Schülern teilnehmen.

Zur Teilnahme an der Notbetreuung berechtigt sind Schülerinnen und Schüler, sofern

a. eine Betreuung nicht auf andere Weise sichergestellt werden kann, insbesondere, weil beide sorgeberechtigten Elternteile, in deren Haushalt sie wohnen, ihrer Erwerbstätigkeit oder ihrem Studium nachgehen müssen. Das Vorliegen dieser Voraussetzungen ist durch Bescheinigungen, insbesondere des Dienstherrn oder Arbeitgebers, rechtzeitig, möglichst eine Woche im Voraus, nachzuweisen. Entsprechendes gilt für berufstätige oder studierende Eltern, die mit einem oder mehreren minderjährigen Kindern zusammenleben und allein für deren Pflege und Erziehung sorgen,

b. die Betreuung zur Sicherstellung des Kindeswohls von den zuständigen Jugendämtern angeordnet worden ist,

c. ein Anspruch auf sonderpädagogische Förderung besteht, die eine besondere Betreuung erfordert oder

d. ohne die Betreuung im Einzelfall für Eltern und Kinder eine besondere Härte entstünde, die sich durch außergewöhnliche und schwerwiegende Umstände von den durch den Wegfall der regelhaften Betreuung allgemein entstehenden Härten abhebt.

Um Ihre Berufstätigkeit nachweisen zu können, benötigen Sie eine Bestätigung Ihres Arbeitgebers. Ein entsprechendes Formular erhalten Sie von der Schule Ihres Kindes.


Jahrgangsstufen ab Jahrgangsstufe 7 (mit Ausnahme der Abschlussklassen)

Die Jahrgangsstufen ab Klasse 7 (mit Ausnahme der Abschlussklassen) verbleiben bis auf Weiteres im Distanzunterricht. Leistungsnachweise in Form von Klassenarbeiten, Klausuren und sonstigen Prüfungen in Präsenz finden während des Distanzunterrichts auch weiterhin nicht statt. Ersatzleistungen sind alternativ möglich. Wir beobachten die Entwicklung des Infektionsgeschehens, um auch diesen Jahrgangsstufen sobald wie möglich so viel Präsenzunterricht wie infektiologisch vertretbar anbieten zu können.


Abschlussklassen und Q2

Die Schülerinnen und Schüler an gymnasialen Oberstufen und beruflichen Gymnasien sowie Studierende an Abendgymnasien und Hessenkollegs in der Q2 (12. Klasse) erhalten ab dem 22. Februar 2021, wie schon die Abschlussklassen und -jahrgänge, ebenfalls Präsenzunterricht bei durchgängiger Einhaltung des Mindestabstands von 1,5 Metern. Dies schließt auch die Schülerinnen und Schüler aus den Abschlussjahrgängen im Förderschwerpunkt Lernen und im Förderschwerpunkt geistige Entwicklung ein. An den Schulen für Erwachsene treten ebenso die Vorkurse an Abendgymnasien und Hessenkollegs ab dem 22. Februar 2021 in den Präsenzunterricht; an Abendhauptschulen erhalten das erste und zweite Semester und an Abendrealschulen das dritte und vierte Semester Präsenzunterricht. Der Präsenzunterricht kann, wenn ein vergleichbarer Lernerfolg sichergestellt wird, auch phasenweise durch Distanzunterricht ersetzt werden.

Corona-Fall in einer Schule

Mein Kind wurde positiv getestet:
Erhalten Sie die Nachricht, dass ihr Kind positiv getestet wurde, informieren Sie ggf. über Ihren Klassenlehrer die Schulleitung über das positive Testergebnis. Die Schulleitung wird sich entsprechend mit dem Gesundheitsamt in Verbindung setzen und die weitere Vorgehensweise besprechen. Wenn Sie von dem Testergebnis erfahren, ist ihr Kind automatisch per Verordnung quarantänisiert - ebenso wie die weiteren Mitglieder des Hausstands.

Mein Kind ist Kontaktperson:
Im Falle eines Ausbruchs steht das Gesundheitsamt in direktem Austausch mit der Schulleitung. Sollten Sie oder Ihr Kind als Kontaktperson im Sinne der Vorgaben des Robert-Koch-Instituts eingestuft werden, wird die Schulleitung Sie darüber informieren. Lassen Sie Ihr Kind umgehend zu Hause und vermeiden Sie Kontakte mit anderen Personen. Ihr Kind wird vom Gesundheitsamt quarantänisiert. Der Quarantäne-Bescheid des Gesundheitsamtes sowie weitere Informationen zur Quarantäne erhalten Sie dann per Post. Bei akuten gesundheitlichen Beschwerden Ihres Kindes wenden Sie sich bitte an den Hausarzt.

Ausnahmen von den Regelungen zur Quarantäne sind einzelfallabhängig möglich, wenn dies die Kontaktsituation erforderlich macht. Hierüber entscheidet das Gesundheitsamt.

Corona-Fall in einer Kita

Erhalten Sie die Nachricht, dass ihr Kind positiv getestet wurde, informieren Sie Ihre Einrichtungsleitung über das positive Testergebnis. Die Einrichtungsleitung wird sich entsprechend mit dem Gesundheitsamt in Verbindung setzen und die weitere Vorgehensweise besprechen.

Mein Kind ist Kontaktperson:
Das Gesundheitsamt steht in direktem Austausch mit der Einrichtungsleitung, wenn ein Corona-Fall in einer Kita-Gruppe auftritt. Sollten Sie oder Ihr Kind betroffen sein, wird die Leitung der Einrichtung bzw. der Träger alle betroffenen Familien darüber informieren. Alle anderen Kinder aus der Gruppe eines positiv getesteten Kindes werden vom Gesundheitsamt quarantänisiert. Per Post erhalten sie dann die Quarantänebescheide und weitere Informationen des Gesundheitsamtes. Wenn Sie von einem Corona-Fall in der Gruppe Ihres Kindes erfahren, lassen Sie Ihr Kind umgehend zu Hause und vermeiden Sie Kontakte mit anderen Personen. Bei akuten gesundheitlichen Beschwerden Ihres Kindes wenden Sie sich bitte an den Hausarzt.

Ausnahmen von den Regelungen zur Quarantäne sind einzelfallabhängig möglich, wenn dies die Kontaktsituation erforderlich macht. Hierüber entscheidet das Gesundheitsamt.

Mein Kind hat Corona - was nun?

Das mit Corona infizierte Kind befindet sich automatisch per Verordnung in Quarantäne sobald das positive Testergebnis vorliegt. Es darf das Haus nicht verlassen und keine Kontakte empfangen. Auch die Kontakte im eigenen Hausstand sollten aufs nötigste reduziert werden. Weitere Informationen zur Quarantäne finden Sie hier.

Informieren Sie zudem bitte die Schulleitung oder die Einrichtungsleitung über das positive Testergebnis. Diese wird sich entsprechend mit dem Gesundheitsamt in Verbindung setzen und die weitere Vorgehensweise für die Klasse oder die Gruppe besprechen.

Eltern und Geschwister befinden sich automatisch in Quarantäne. Die Quarantäne dauert 14 Tage ab der Kenntnis über das positive Testergebnis. Die Quarantäne bedeutet: Sie dürfen ihr Zuhause nicht verlassen und keinen Besuch empfangen. Nicht aufschiebbare Termin, insbesondere die Erledigungen des täglichen Bedarfs (beispielsweise Einkäufe), dürfen durchgeführt werden. Die quarantänisierten Personen sind angehalten ihren Gesundheitszustand zu beobachten und zweimal täglich Fieber zu messen. Sollten Coronatypische Symptome (vor allem Husten und Fieber sowie Geruchs- und Geschmacksverlust) auftreten, rufen Sie Ihren Hausarzt oder die 116 117 an. Weitere Informationen für Kontaktpersonen finden Sie hier.

Mein Kind ist Kontaktperson - was nun?

Wenn Ihr Kind Kontakt mit einer Person hatte, die positiv auf das Coronavirus getestet wurde, wird das Kind quarantänisiert und darf das Haus nicht verlassen. Die Quarantäne für das Kind bedeutet: Es darf sein Zuhause nicht verlassen und keinen Besuch empfangen. Die Eltern sind angehalten, den Gesundheitszustand des Kindes zu beobachten und zweimal täglich Fieber zu messen. Außerdem sollte Tagebuch über eventuelle Krankheitsanzeichen geführt werden. Sollten Symptome auftreten, wenden Sie sich an Ihren Hausarzt oder die 116117.

Für alle Angehörigen des gleichen Hausstandes gilt ein Betretungsverbot für folgende Einrichtungen:

  • Einrichtungen zur Betreuung und Unterbringung älterer, behinderter oder pflegebedürftiger Menschen
  • Krankenhäuser und andere medizinische Einrichtungen 
  • Werkstätten, andere Leistungsanbieter, Tagesförderstätten und Tagesstätten für Menschen mit Behinderungen
  • Tages- und Nachtpflegeeinrichtungen
  • Stationäre Einrichtungen für Kinder und Jugendliche

 

Mein Kind hat Symptome - was nun?

Das Hessische Sozialministerium und das Hessische Kultusministerium haben Hinweise erarbeitet, wie in Schulen und Kitas mit Erkältungssymptomen umgegangen werden soll.

Tritt bei Kindern oder Jugendlichen eines der folgenden COVID-19-typischen Symptomen auf, gilt ein Betretungsverbot für Schule oder Kindergarten:

  • Fieber (ab 38,0°C)
  • Trockener Husten (nicht durch chronische Erkrankungen verursacht)
  • Störung des Geschmacks- oder Geruchssinns (nicht als Begleitsymptoms eines Schnupfens)

Bei coronaähnlichen Symptomen eines Kindes gilt auch für die Angehörigen des gleichen Hausstandes laut Verordnung ein Betretungsverbot für die folgenden Einrichtungen:

  • Schulen, Kindertageseinrichtung, Kindertagespflegestelle
  • Einrichtungen zur Betreuung und Unterbringung älterer, behinderter oder pflegebedürftiger Menschen
  • Krankenhäuser und andere medizinische Einrichtungen
  • Werkstätten, andere Leistungsanbieter, Tagesförderstätten und Tagesstätten für Menschen mit Behinderungen
  • Tages- und Nachtpflegeeinrichtungen
  • Stationäre Einrichtungen für Kinder und Jugendliche

Ist die Mutter oder der Vater des kranken Kindes Erzieher/in darf auch sie die Kindertageseinrichtung nicht betreten.
Ist die Mutter oder der Vater Lehrkraft oder sozialpädagogischer Mitarbeiter/in an einer öffentlichen Schule, entfällt die Präsenzpflicht.

Die Geschwister des kranken Kindes dürfen ebenfalls die Schule oder die Kindertageseinrichtung nicht betreten.

Wann dürfen Schulen nicht betreten werden?

Grundsätzlich gilt: Maskenverweigerer dürfen die Schule nicht betreten.

Laut Hessischer Verordnung dürfen Schülerinnen und Schüler die Schule nicht betreten, wenn sie oder Angehörige desselben Hausstands Krankheitssymptome wie Fieber, trockenen Husten oder Verlust des Geruchs- und Geschmackssinns haben.

Bei Lehrkräften und sozialpädagogischen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern an den öffentlichen Schulen entfällt die Präsenzpflicht, wenn sie oder Angehörige desselben Hausstands Krankheitssymptome wie Fieber, trockenen Husten oder Verlust des Geruchs- und Geschmackssinns haben. Die Schulleitung entscheidet in diesen Fällen über den konkreten Einsatz der Lehrkräfte und sozialpädagogischen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern.

Wann dürfen Kitas nicht betreten werden?

Laut Hessischer Verordnung dürfen Kinder und Personal Kitas nicht betreten, wenn sie oder Angehörige desselben Hausstands Krankheitssymptome wie Fieber, trockenen Husten oder Verlust des Geruchs- und Geschmackssinns haben.

Für Erzieherinnen und Erzieher sind, gilt ein Betrebungsverbot der Kindertageseinrichtung, wenn sie oder Angehörige desselben Hausstands Krankheitssymptome wie Fieber, trockenen Husten oder Verlust des Geruchs- und Geschmackssinns haben.

Darf ich als Elternteil zuhause bleiben, wenn mein Kind in Quarantäne ist?

Wenn Ihr Kind an COVID-19 erkrankt ist, können Sie als Elternteil zuhause bleiben. Gesetzlich Versicherte haben Anspruch auf Kinderkrankengeld, wenn Sie wegen der Pflege eines kranken Kindes nicht arbeiten gehen können.
Auch wenn Ihr Kind in Quarantäne ist gilt: Eltern haben nun länger Anspruch auf Entschädigung, wenn sie einen Verdienstausfall wegen der Kinderbetreuung hatten.

Voraussetzung für den Entschädigungsanspruch ist, dass eine erwerbstätige Person einen Verdienstausfall erleidet, der darauf beruht, dass sie infolge ihr(es) unter Quarantäne gestellten Kindes oder aufgrund der Schließung einer Kita, einer Schule oder einer Einrichtung für Menschen mit Behinderungen zur Verhinderung der Verbreitung von Infektionen oder übertragbaren Krankheiten ihr(e) betreuungs-, beaufsichtigungs- oder pflegebedürftiges Kind(er) selbst betreuen, beaufsichtigen oder pflegen muss, weil sie keine anderweitige zumutbare Betreuungsmöglichkeit sicherstellen kann, und ihrer Erwerbstätigkeit deswegen nicht nachgehen kann. Ein Kind ist dann betreuungsbedürftig, wenn es das zwölfte Lebensjahr noch nicht vollendet hat oder wenn es sich um ein Kind mit Behinderungen handelt, das auf Hilfe angewiesen ist. Für ein hilfebedürftiges Kind mit Behinderungen gilt keine Altersgrenze, das heißt ein Entschädigungsanspruch besteht grundsätzlich auch bei volljährigen Kindern.

Die Entschädigung beträgt 67 Prozent des entstandenen Verdienstausfalls der betroffenen erwerbstätigen Person höchstens 2.016 Euro monatlich für einen vollen Monat.

Bei Arbeitnehmern hat der Arbeitgeber für die Dauer des Arbeitsverhältnisses, längstens für sechs Wochen, die Entschädigung für das RP Darmstadt auszuzahlen. Die ausgezahlten Beträge werden dem Arbeitgeber auf Antrag vom RP Darmstadt erstattet. Im Übrigen wird die Entschädigung vom RP Darmstadt auf Antrag gewährt.

Weitere Informationen zur Anspruchsstellung stehen unter www.ifsg-online.de und beim RP Darmstadt zur Verfügung.


Aktuelle Meldung des Bundesgesundheitsministeriums vom 12. Januar 2021: 

"Gesetzlich versicherte Eltern können im Jahr 2021 pro Kind und Elternteil 20 statt 10 Tage Kinderkrankengeld beantragen, insgesamt bei mehreren Kindern maximal 45 Tage. Der Anspruch besteht auch, wenn ein Kind zu Hause betreut werden muss, weil Schulen oder KiTas geschlossen sind, die Präsenzpflicht in der Schule aufgehoben oder der Zugang zum Betreuungsangebot der KiTa eingeschränkt wurde. Eltern können das Kinderkrankengeld auch beantragen, wenn sie im Homeoffice arbeiten könnten. Für Alleinerziehende erhöht sich der Anspruch um 20 auf 40 Tage pro Kind und Elternteil, maximal bei mehreren Kindern auf 90 Tage. Diese neue Regelung gilt rückwirkend ab 5. Januar. Abgerechnet werden die zusätzlichen Leistungen über die Krankenkassen." Die vollständige Meldung finden Sie hier: https://www.bundesgesundheitsministerium.de/presse/pressemitteilungen/2021/1-quartal/anspruch-auf-kinderkrankengeld.html 

Hier finden Sie die "Musterbescheinigung: Nachweis über Nicht-Inanspruchnahme von Kita/Kindertagespflege/Schule bei Beantragung von Kinderkrankengeld" (PDF). 
Mit dieser Musterbescheinigung zur Beantragung von Kinderkrankengeld kann bestätigt werden, dass eine Betreuungseinrichtung aus Gründen des Infektionsschutzes schließen oder ihren Zugang beschränken musste. Sollten Krankenkassen einen Nachweis durch die Einrichtung verlangen, kann diese Musterbescheinigung verwendet werden.

Maskenpflicht

Ab der fünften Jahrgangsstufe muss auch während des Schulunterrichts eine Mund-Nasen-Bedeckung getragen werden. Maseknverweigerer dürfen die Schule nicht betreten. Zum Essen und Trinken darf die Maske abgenommen werden. Plastikvisiere („Faceshields“) sind keine zulässige Mund-Nasen-Bedeckung. Von der Maskenpflicht ausgenommen sind Personen, die aus gesundheitlichen Gründen keine Maske tragen können. Als Nachweis ist eine ärztliche Bescheinigung vorzulegen.

Auch im öffentlichen Nahverkehr muss eine Mund-Nasen-Bedeckung getragen werden.

Kindertagespflege

Für die Kinder und die Kindertagespflegepersonen gelten dieselben Regelungen wie für die Kita.

Fragen? Wir helfen Ihnen gerne weiter!

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Montag - Freitag 8 Uhr - 18 Uhr

 

Bürgertelefon des Gesundheitsamtes:
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telefonische Erreichbarkeit:
Montag - Donnerstag 7.30 - 16.30 Uhr
Freitag 7.30 - 15 Uhr


Hessenweite Hotline:
0800-5554666
telefonische Erreichbarkeit:
Für Fragen zu Gesundheit und Quarantäne: Montag 8 - 20 Uhr / Dienstag - Sonntag 9 - 15 Uhr.
Für weitere Fragen und Informationen Montag - Donnerstag  8 - 17 Uhr / Freitag 8 - 15 Uhr


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Bei Symptomen und medizinischen Fragen den ärztlichen Bereitschaftsdienst kontaktieren.

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