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Verhalten bei positivem Test

Im Folgenden finden Sie die wichtigsten Informationen und Verhaltensregeln für den Fall, dass Sie positiv auf das Coronavirus getestet wurden.

Maskenpflicht

Personen, die nachweislich mit SARS-CoV-2 infiziert sind, sind für einen Zeitraum von 5 Tagen nach dem positiven Test dazu verpflichtet, außerhalb der eigenen Häuslichkeit eine medizinische oder FFP2-Maske zu tragen.

Ausnahmen:

  • Es befinden sich ausschließlich positiv getestete Personen im Raum
  • Es befinden sich ausschließlich Personen des eigenen Haushalts im Raum
  • Im Freien kann ein Mindestabstand von 1,5 Metern zu anderen Personen eingehalten werden
  • Kinder unter 6 Jahre
  • Gesundheitliche Beeinträchtigung oder Behinderung
  • Menschen mit Hörbehinderung und deren unmittelbare Kommunikationspartner


Im Fall einer Infektion wird dringend empfohlen, sich für fünf Tage zu isolieren und keinen Besuch zu empfangen. Die Isolation sollte erst beendet werden, wenn 48 Stunden Symptomfreiheit besteht oder 10 Tage seit dem ersten Test vergangen sind.

Tätigkeitsverbot

Für Personen, die nachweislich mit SARS-CoV-2 infiziert sind, besteht in Einrichtungen, in denen Kontakt zu Patienten oder zu pflegenden Personen besteht, ein Tätigkeitsverbot. Das Tätigkeitsverbot dauert mindestens 5 Tage an und wird erst mit Vorlage eines negativen Testergebnisses beim Gesundheitsamt aufgehoben (PCR-Test oder Test einer anerkannten Teststelle).

Betretungsverbot

Für Personen, die nachweislich mit SARS-CoV-2 infiziert sind, besteht in Einrichtungen, in denen Kontakt zu Patienten oder zu pflegenden Personen besteht, ein Betretungsverbot für 5 Tage nach dem positiven Test.

Darüber hinaus wird dringend empfohlen, Einrichtungen erst nach 48 Stunden Symptomfreiheit oder wenn längstens 10 Tage vergangen sind, zu betreten.

Ausnahmen:

  • Personen, die in den Einrichtungen untergebracht sind/ behandelt werden
  • Zwingend notwendige Begleitpersonen
  • Sterbebegleitung
  • Einsatzkräfte
Einrichtungen, in denen ein Tätigkeits- und Betretungsverbot gilt

In folgenden Einrichtungen gilt ein Tätigkeits- und Betretungsverbot für nachweislich mit SARS-CoV-2 infizierte Personen:

  • Krankenhäuser
  • Einrichtungen für ambulantes Operieren
  • Vorsorge- oder Rehabilitationseinrichtungen, in denen eine den Krankenhäusern vergleichbare medizinische Versorgung erfolgt
  • Dialyseeinrichtungen
  • Tageskliniken
  • Entbindungseinrichtungen
  • Behandlungs- oder Versorgungseinrichtungen, die mit einer der in den Nummern 1 bis 6 genannten Einrichtungen vergleichbar sind
  • Arztpraxen, Zahnarztpraxen, psychotherapeutische Praxen
  • Praxen sonstiger humanmedizinischer Heilberufe
  • Einrichtungen des öffentlichen Gesundheitsdienstes, in denen medizinische Untersuchungen, Präventionsmaßnahmen oder ambulante Behandlungen durchgeführt werden
  • Rettungsdienste und Einrichtungen des Zivil- und Katastrophenschutzes
  • vollstationäre Einrichtungen zur Betreuung und Unterbringung älterer, behinderter oder pflegebedürftiger Menschen oder vergleichbare Einrichtungen
  • teilstationäre Einrichtungen zur Betreuung und Unterbringung älterer, behinderter oder pflegebedürftiger Menschen oder vergleichbare Einrichtungen
  • ambulante Pflegedienste und Unternehmen, die den Einrichtungen nach Nummer 1 oder Nummer 2 vergleichbare Dienstleistungen anbieten; Angebote zur Unterstützung im Alltag im Sinne von § 45a Absatz 1 Satz 2 des Elften Buches Sozialgesetzbuch zählen nicht zu den Dienstleistungen, die mit Angeboten in Einrichtungen nach Nummer 1 oder Nummer 2 vergleichbar sind
  • Justizvollzugs- und Jugendarrestanstalten
  • Einrichtungen zur gemeinschaftlichen Unterbringung von Asylbewerbern, von vollziehbar Ausreisepflichtigen und von Flüchtlingen und Spätaussiedlern
  • Obdachlosen- und Wohnungslosenunterkünften
  • sonstige Massenunterkünfte
Freitestung für Beschäftigte in vulnerablen Einrichtungen

Personen, die in v. g. Einrichtungen tätig sind und Kontakt zu Patientinnen und Patienten oder zu pflegenden Personen haben dürfen ihre Tätigkeit erst dann wieder aufnehmen, wenn dem Gesundheitsamt Fulda ein PCR-Test oder ein offizieller Antigen-Test vorgelegt wird, welcher bestätigt, dass keine Infektion mit SARS-CoV-2 mehr vorliegt (negatives Testergebnis oder Ct-Wert >30). Diese Testung darf frühstens am fünften Tag nach Vornahme des positiven Tests erfolgen. Eine zu früh vorgenommene Testung beendet das Tätigkeitsverbot nicht.

Der Testnachweis ist der E-Mail über freitestung(at)landkreis-fulda.de zu übermitteln. In dieser sind der Vor- und Nachname spwie das Geburtsdatum mit dem Betreff "negatives Testergebnis" anzugeben. Mit der Übermittlung endet das Tätigkeitsverbot automatisch, ohne dass es einer BEstätigung des Gesundheitsamtes bedarf.

Aus datenschutzrechtlichen Gründen bitten wir Sie, eine elektronische Übermittlung personenbezogener sowie Gesundheitsdaten verschlüsselt vorzunehmen. Dieses ist möglich über das sichere E-Mail-Portal des Landkreises Fulda. Sofern noch keine Portalanmeldung erfolgte, sprechen Sie uns bitte an. Wir werden Ihnen dann eine E-Mail zum sicheren Versand Ihrer Daten zusenden.

Schulen und Kitas

Schülerinnen und Schüler, die nachweislich mit SARS-CoV-2 infiziert sind, sind für einen Zeitraum von 5 Tagen nach dem positiven Test dazu verpflichtet, außerhalb der eigenen Häuslichkeit eine medizinische oder FFP2-Maske zu tragen.

Auch wenn keine Absonderungspflicht mehr besteht wird dringend empfohlen, die Schule bei Vorliegen eines positiven Testergebnisses nicht zu besuchen. Schulausflüge und Klassenfahrten sollten bei Vorliegen eines positiven Testergebnisses vermieden werden.

Alle für Schulen geltenden Bestimmungen können Sie folgendem Schreiben sowie der Internetseite des Hessischen Kultusministeriums entnehmen:

Schulschreiben,

Umgang mit Corona an Schulen | kultus. hessen.de

Es wird dringend empfohlen, dass Kita-Kinder die Einrichtung nicht besuchen, solange sie positiv sind.

    Verhaltensempfehlungen für infizierte Personen

    Nachweislich mit Sars-CoV-2 infizierten Personen wird ein eigenverantwortliches Handeln dringend empfohlen. Jede Person ist angehalten, sich so zu verhalten, dass sie sich und andere keinen unangemessenen Infektionsgefahren aussetzt. Daher wird empfohlen, sich mit einer Infektion für mindestens fünf Tage eigenverantwortlich abzusondern.

    Die allgemeinen Empfehlungen zu Hygiene und Tragen einer Maske sollen eigenverantwortlich und situationsangepasst berücksichtigt werden. Hierzu gehören:

    • Zeitliche und räumliche Trennung von anderen Haushaltsangehörigen
    • Bei Kontakt sollte ein Abstand von 1,5 m eingehalten und jeweils ein Mund-Nasen-Schutz getragen werden.
    • Häufiges Händewaschen, Einhaltung einer Hust- und Niesetikette

    Fragen? Wir helfen Ihnen gerne weiter!

    Kontakt:

    Landkreis Fulda
    Gesundheitsamt
    Otfrid-von-Weißenburg-Str. 3
    36043 Fulda

    Bürgerservice: 0661 115
    Telefon: 0661 6006-0
    Fax: 0661 6006-1099
    E-Mail: buergerservice(at)landkreis-fulda.de

    telefonische Erreichbarkeit:
    Montag - Freitag 8 Uhr - 18 Uhr

     

    Hessenweite Hotline:
    0800-5554666
    telefonische Erreichbarkeit:
    Für Fragen zu Gesundheit und Quarantäne: Montag - Freitag 9 - 15 Uhr
    Für weitere Fragen und Informationen
    Montag - Donnerstag  8 - 17 Uhr 
    Freitag 8 - 15 Uhr

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