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Informationen zum Verhalten in vulnerablen Einrichtungen

Tätigkeitsverbot

Für Personen, die nachweislich mit SARS-CoV-2 infiziert sind, besteht in Einrichtungen, in denen Kontakt zu Patienten oder zu pflegenden Personen besteht, ein Tätigkeitsverbot. Das Tätigkeitsverbot dauert mindestens 5 Tage an und wird erst mit Vorlage eines negativen Testergebnisses beim Gesundheitsamt aufgehoben (PCR-Test oder Test einer anerkannten Teststelle).

Betretungsverbot

Für Personen, die nachweislich mit SARS-CoV-2 infiziert sind, besteht in Einrichtungen, in denen Kontakt zu Patienten oder zu pflegenden Personen besteht, ein Betretungsverbot für 5 Tage nach dem positiven Test.

Darüber hinaus wird dringend empfohlen, Einrichtungen erst nach 48 Stunden Symptomfreiheit oder wenn längstens 10 Tage vergangen sind, zu betreten.

Ausnahmen:

  • Personen, die in den Einrichtungen untergebracht sind/ behandelt werden
  • Zwingend notwendige Begleitpersonen
  • Sterbebegleitung
  • Einsatzkräfte
Einrichtungen, in denen ein Tätigkeits- und Betretungsverbot gilt

In folgenden Einrichtungen gilt ein Tätigkeits- und Betretungsverbot für nachweislich mit SARS-CoV-2 infizierte Personen:

  • Krankenhäuser
  • Einrichtungen für ambulantes Operieren
  • Vorsorge- oder Rehabilitationseinrichtungen, in denen eine den Krankenhäusern vergleichbare medizinische Versorgung erfolgt
  • Dialyseeinrichtungen
  • Tageskliniken
  • Entbindungseinrichtungen
  • Behandlungs- oder Versorgungseinrichtungen, die mit einer der in den Nummern 1 bis 6 genannten Einrichtungen vergleichbar sind
  • Arztpraxen, Zahnarztpraxen, psychotherapeutische Praxen
  • Praxen sonstiger humanmedizinischer Heilberufe
  • Einrichtungen des öffentlichen Gesundheitsdienstes, in denen medizinische Untersuchungen, Präventionsmaßnahmen oder ambulante Behandlungen durchgeführt werden
  • Rettungsdienste und Einrichtungen des Zivil- und Katastrophenschutzes
  • vollstationäre Einrichtungen zur Betreuung und Unterbringung älterer, behinderter oder pflegebedürftiger Menschen oder vergleichbare Einrichtungen
  • teilstationäre Einrichtungen zur Betreuung und Unterbringung älterer, behinderter oder pflegebedürftiger Menschen oder vergleichbare Einrichtungen
  • ambulante Pflegedienste und Unternehmen, die den Einrichtungen nach Nummer 1 oder Nummer 2 vergleichbare Dienstleistungen anbieten; Angebote zur Unterstützung im Alltag im Sinne von § 45a Absatz 1 Satz 2 des Elften Buches Sozialgesetzbuch zählen nicht zu den Dienstleistungen, die mit Angeboten in Einrichtungen nach Nummer 1 oder Nummer 2 vergleichbar sind
  • Justizvollzugs- und Jugendarrestanstalten
  • Einrichtungen zur gemeinschaftlichen Unterbringung von Asylbewerbern, von vollziehbar Ausreisepflichtigen und von Flüchtlingen und Spätaussiedlern
  • Obdachlosen- und Wohnungslosenunterkünften
  • sonstige Massenunterkünfte
Freitestung für Beschäftigte in vulnerablen Einrichtungen

Personen, die in v. g. Einrichtungen tätig sind und Kontakt zu Patientinnen und Patienten oder zu pflegenden Personen haben dürfen ihre Tätigkeit erst dann wieder aufnehmen, wenn dem Gesundheitsamt Fulda ein PCR-Test oder ein offizieller Antigen-Test vorgelegt wird, welcher bestätigt, dass keine Infektion mit SARS-CoV-2 mehr vorliegt (negatives Testergebnis oder Ct-Wert >30). Diese Testung darf frühstens am fünften Tag nach Vornahme des positiven Tests erfolgen. Eine zu früh vorgenommene Testung beendet das Tätigkeitsverbot nicht.

Der Testnachweis ist der E-Mail über freitestung(at)landkreis-fulda.de zu übermitteln. In dieser sind der Vor- und Nachname spwie das Geburtsdatum mit dem Betreff "negatives Testergebnis" anzugeben. Mit der Übermittlung endet das Tätigkeitsverbot automatisch, ohne dass es einer BEstätigung des Gesundheitsamtes bedarf.

Aus datenschutzrechtlichen Gründen bitten wir Sie, eine elektronische Übermittlung personenbezogener sowie Gesundheitsdaten verschlüsselt vorzunehmen. Dieses ist möglich über das sichere E-Mail-Portal des Landkreises Fulda. Sofern noch keine Portalanmeldung erfolgte, sprechen Sie uns bitte an. Wir werden Ihnen dann eine E-Mail zum sicheren Versand Ihrer Daten zusenden.

Informationen für Besucherinnen und Besucher

Für Besucherinnen und Besucher von Einrichtungen zur Betreuung älterer und pflegebedürftiger Menschen gilt: Beim Betreten der Einrichtung muss grundsätzlich gegenüber dieser ein aktuelles negatives Testergebnis (Antigen-Test) vorgelegt werden. 

Besucher und Personal haben zu jeder Zeit eine FFP2-oder KN95- oder N95-Maske ohne Ausatemventil zu tragen. Ausnahmen gelten für Seelsorger, Eltern minderjähriger Kinder, Rechtsanwälte, Therapeuten, Betreuer, Mitglieder des Einrichtungsbeirats, enge Angehörige und ambulante Hospizdienste im Rahmen des Sterbeprozesses und Fachkräfte der spezialisierten Palliativversorgung.

Fachliche Empfehlungen zu erweiterten Infektionsschutzmaßnahmen für die Sterbebegleitung in Einrichtungen der Pflege und der Gesundheitsversorgung und Ausnahmen von der Absonderungspflicht finden Sie hier.

Fragen? Wir helfen Ihnen gerne weiter!

Kontakt:

Landkreis Fulda
Gesundheitsamt
Otfrid-von-Weißenburg-Str. 3
36043 Fulda

Bürgerservice: 0661 115
Telefon: 0661 6006-0
Fax: 0661 6006-1099
E-Mail: buergerservice(at)landkreis-fulda.de

telefonische Erreichbarkeit:
Montag - Freitag 8 Uhr - 18 Uhr

 

Hessenweite Hotline:
0800-5554666
telefonische Erreichbarkeit:
Für Fragen zu Gesundheit und Quarantäne: Montag - Freitag 9 - 15 Uhr
Für weitere Fragen und Informationen
Montag - Donnerstag  8 - 17 Uhr 
Freitag 8 - 15 Uhr

Ärztlicher Bereitschaftsdienst:
116-117

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