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Tiergesundheit

Die Tierseuchenbekämpfung dient in erster Linie dem Gesundheitsschutz von Menschen und Tieren. Durch konsequente Überwachung und gezielte Bekämpfungsmaßnahmen soll die Einschleppung und Weiterverbreitung von Tierseuchen verhindert werden. Diese Aufgabe wird beim Landkreis Fulda durch Amtstierärzte und Tiergesundheitsaufseher wahrgenommen.

Ziel ist es, Tierbestände gesund zu erhalten, den Menschen vor übertragbaren Tierkrankheiten zu schützen und solche Tierseuchen zu verhindern, vor denen sich der einzelne Tierhalter nicht ausreichend schützen kann oder die ihn existentiell bedrohen.

Weitere Informationen über die Bekämpfung von Tierseuchen, insbesondere der Blauzungenkrankheit oder der Vogelgrippe stellt das Hessische Ministerium für Umwelt, ländlichen Raum und Verbraucherschutz hier zur Verfügung.

Aufhebung des Sperrgebiets Blauzungenkrankheit / Impfgenehmigung für 2021

Aufhebung Sperrgebiet zum 25.06.2021:

Nachdem nach Ausbruch der Blauzungenkrankheit (Serotyp 8) in Bad Kreuznach in Rheinland-Pfalz ein Sperrgebiet eingerichtet wurde, dass im Landkreis Fulda die Gemeinden Bad Salzschlirf, Großenlüder, Hosenfeld, Neuhof, Flieden und Kalbach betraf, wurde der Landkreis Fulda im Amtsblatt der EU am 22.06.2021 mit Wirkung ab dem 25.06.2021 als "seuchenfrei" von der Blauzungenkrankheit erklärt. Die bisher geltenden Schutzmaßnahmen aufgrund der Allgemeinverfügung des Landkreises Fulda vom 26.01.2019 sind daher aufzuheben.


Impfung gegen die Blauzungenkrankheit:

Den Haltern von Rindern, Schafen und Ziegen wird eine vorbeugende Impfung gegen die Blauzungenkrankheit dringend empfohlen. Die Impfung erfolgt durch den betreuenden Hoftierarzt, die Kosten trägt der Tierhalter. Die Genehmigung für die Impfung gegen die Blauzungenkrankheit wurde mit Allgemeinverfügung vom 12.01.2021 für das Jahr 2021 für den Landkreis Fulda erteilt.

Für Menschen ist das Virus nicht gefährlich! Fleisch und Milch sowie daraus hergestellte Erzeugnisse können daher ohne Bedenken verzehrt werden.

Die Blauzungenkrankheit ist eine anzeigepflichtige Tierseuche. Verdachtsfälle müssen dem zuständigen Veterinäramt gemeldet werden.

Impfverbot gegen das BVD-Virus ab dem 10.05.2021

Die BVDV-Infektion gehört zu den anzeigepflichtigen Tierseuchen, welche weltweit verbreitet ist und zu den wirtschaftlich bedeutendsten Erkrankungen von Rindern zählt. Die Infektion führt u. a. zu Fruchtbarkeitsstörungen, Missbildungen oder zur Geburt von persistent infizierten (PI) Kälbern, welche das Virus lebenslang in großer Menge ausscheiden. Bei PI-Kälbern tritt meist im Alter von sechs Monaten bis zwei Jahren die Mucosal Disease (MD) auf, die durch Fieber, Anorexie und hochgradige, oft blutige Durchfälle gekennzeichnet ist und innerhalb von zwei Wochen tödlich endet.

In Hessen ist aufgrund eines erheblichen Sanierungsfortschritts ein starker Rückgang infizierter Tiere seit Beginn der bundeseinheitlichen Bekämpfung im Jahr 2011 zu beobachten. Daher wird die Anerkennung des gesamten Gebietes des Landes Hessen als BVDV-seuchenfreie Region angestrebt. Ein solcher Status erleichtert den Handel mit Rindern. Hierfür ist u. a. das Verbot der Impfung gegen BVDV für das Bundesland eine Voraussetzung. Für den Landkreis Fulda gilt das Impfverbot ab dem 10.05.2021.

Nähere Informationen über die Krankheit, Bekämpfung und die Möglichkeit einer Ausnahmegenehmigung können aus der Begründung der Allgemeinverfügung entnommen werden:

 

 

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Kontakt:

Landkreis Fulda
Veterinärwesen und Verbraucherschutz
Otfrid-von-Weißenburg-Str. 3
36043 Fulda

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Telefon: 0661 6006-0
Fax: 0661 6006-6121
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