Umsetzung der Dürrebeihilfen im Landkreis Fulda

Quelle: M.Sudbrock

Für dürregeschädigte Betriebe in Hessen stehen aus dem Dürrehilfsprogramm insgesamt 17,8 Millionen Euro zur Verfügung. Davon werden jeweils die Hälfte aus den Haushalten des Landes und des Bundes finanziert. Hilfeberechtigt sind landwirtschaftliche Betriebe nur, wenn sie durch die Dürre im Sommer 2018 in Existenznot geraten sind und entstandene Ernteverluste nicht aus eigener Kraft ausgleichen können.

Anträge können noch bis zum 21. Dezember 2018 beim Landkreis Fulda, Fachdienst Landwirtschaft gestellt werden.

Die in der Bund-Länder-Vereinbarung festgelegten Eckpunkte der Dürrehilfe verlangen jedoch umfangreiche Nachweise und Erklärungen durch die Landwirtinnen und Landwirte.

So ist Voraussetzung für eine Beihilfe zunächst der Nachweis, dass der Betrieb im Vergleich zu den letzten drei Jahren einen Rückgang der Bodenproduktion (Getreide, Ackerfutter, Grünland, etc.) von mehr als 30% zu verzeichnen hat. Eine Excel-Liste zur Ermittlung des eigenen Naturalschadens finden Sie hier…

Daneben müssen die Antragsteller über eine Auswertung ihrer Buchführung die Existenzgefährdung des Betriebes nachweisen. Dies ist dann regelmäßig der Fall, wenn der erlittene finanzielle dürrebedingte Schaden größer als der berechnete Cash flow III ist. Daten aus der Buchführung der letzten drei Wirtschaftsjahre und die aktuellen Einkommenssteuerbescheide sind bei der Prüfung dieses Punktes unabdingbar.

Bei der Berechnung des wirtschaftlichen Schadens sind Versicherungszahlungen, andere zweckgebundene Hilfen oder nicht entstandene Kosten in Abzug zu bringen. Darüber hinaus wird auch kurzfristig liquidierbares Privatvermögen angerechnet. Bei erfolgreicher Prüfung der Fördervoraussetzung können ab einem nachgewiesenen Schaden von 5.000,- € bis zu 50% des finanziellen Schadens ausgeglichen werden. Bei der Berechnung der notwendigen Kennzahlen können Sie die Hilfe der Berater des Landesbetriebes Landwirtschaft LLH in Anspruch nehmen. Eine frühzeitige Terminvereinbarung unter Tel.: 0661 / 291103-30 ist jedoch notwendig.

 Kriterien Dürrebeihilfe


Zudem gibt es weitere Ausführungen auf den Seiten des

Hessischen Ministeriums für Umwelt, Klimaschutz,

Landwirtschaft und Verbraucherschutz unter:

www.umwelt.hessen.de/duerrehilfe

 

 



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