Betreuungsangebote

Lehrerin mit Kinder im Klassenraum
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Die Berufstätigkeit beider Elternteile, veränderte Familienstrukturen aber auch Veränderungen im sozialen Umfeld und der räumlichen Lebenswelt von Kindern und Jugendlichen erfordern in verstärktem Maße die Einrichtung öffentlicher Betreuungsangebote. Sie sollen den Eltern die Gewissheit geben, dass ihre Kinder auch außerhalb der verbindlichen Schulzeiten in der Schule verbleiben können und versorgt sind.

Der Landkreis Fulda bietet die folgenden Betreuungsangebote an:

- Vormittagsbetreuung
- Nachmittagsbetreuung
- Ganztagsangebot
- Pakt für den Nachmittag

Vormittagsbetreuung

Die Bereitstellung von Betreuungsangeboten im Rahmen des Schulvormittags wird als gesamtgesellschaftliche Aufgabe angesehen. Daher unterstützt die hessische Landesregierung im Zusammenwirken mit den Schulträgern, Standortgemeinden, Schulen und Eltern die Einrichtung und Durchführung von Betreuungsangeboten durch ein besonderes Förderprogramm.

Der Träger des Betreuungsangebotes und die einzelne Schule sowie ggf. die Standortgemeinde ermitteln den Bedarf für ein Betreuungsangebot und erarbeiten gemeinsam ein auf den jeweiligen Standort bezogenes Konzept zur Ausgestaltung des Betreuungsangebotes, das in geeigneter Weise auch in das Schulprogramm zu integrieren und mit dem Schulträger abzustimmen ist. Die Betreuungsangebote, die über den zeitlichen Rahmen der Stundentafel hinausgehen, führen somit zu einer für die Eltern, zeitlich verlässlichen und mit den Aufgaben der Schule abgestimmten Betreuung. Über die Einrichtung von Betreuungsangeboten an Grundschulen sowie an den eigenständigen Förderschulen entscheidet der Schulträger.

Die Teilnahme an der Betreuung ist freiwillig und kostenlos.

Zurzeit bieten 49 Schulen im Landkreis Fulda eine Vormittagsbetreuung an:

- Grundschule Bad Salzschlirf (Bonifatiusschule)
- Grundschule Bimbach
- Grundschule Burghaun (Ritter-von-Haune-Schule)
- Grundschule Dietershausen (Theotrich-Schule)
- Grundschule Dipperz (Bonifatiusschule)
- Grundschule Eckweisbach
- Grundschule Eichenzell
- Grundschule Eiterfeld (Grundschule im Eitratal)
- Grundschule Flieden (Fliedetalschule)
- Grundschule Großenlüder (St. Georg Schule)
- Grundschule Großentaft (Grundschule Hessisches Kegelspiel)
- Grundschule Hainzell (Grundschule Schwarzatal mit Außenstelle Blankenau)
- Grundschule Hattenhof (Grundschule am Rippberg)
- Grundschule Hettenhausen (Astrid-Lindgren-Schule)
- Grundschule Hosenfeld (Vogelsbergschule)
- Grundschule Hünfeld (Johann-Adam-Förster-Schule)
- Grundschule Hünfeld-Süd (Paul-Gerhardt-Schule)
- Grundschule Kalbach (Comeniusschule)
- Grundschule Kleinlüder (Finkenbergschule)
- Grundschule Langenbieber
- Grundschule Lütter (Ahornschule)
- Grundschule Mackenzell
- Grundschule Marbach
- Grundschule Margretenhaun (Keltenwallschule)
- Grundschule Michelsrombach (Mittelpunktgrundschule)
- Grundschule Müs (Grundschule am Langenberg)
- Grundschule Neuhof (Schlossschule)
- Grundschule Nüsttal
- Grundschule Pilgerzell (Florenbergschule)
- Grundschule Poppenhausen
- Grundschule Rommerz (Monte-Kali-Schule)
- Grundschule Rückers (Steinkammerschule)
- Grundschule Schmalnau
- Grundschule Steinau (Wendelinusschule)
- Grundschule Steinbach (Matthäusschule)
- Grundschule Tann (Eberhardschule)
- Grundschule Thalau
- Grundschule Uttrichshausen
- Grundschule Weyhers
- Grundschule Wüstensachsen
- Don-Bosco-Schule Künzell
- Johannes-Hack-Schule Petersberg (mit Rauschenbergschule Petersberg)
- Mittelpunktschule "Hohe Rhön" Hilders
- Biebertalschule Hofbieber
- Anne-Frank-Schule Gersfeld
- Friedrich-von-Bodelschwingh-Schule Großenlüder
- Erich-Kästner-Schule Hilders
- Christian-Andersen-Schule Hünfeld
- Albert-Schweitzer-Schule Neuhof

Nachmittagsbetreuung

Die Nachmittagsbetreuung wird durch die Fördervereine der Schulen in Zusammenarbeit mit der Schule und dem Schulträger organisiert und durchgeführt. Die Betreuung findet in den jeweiligen Gebäuden statt. Den Fördervereinen steht es frei, während der Betreuung ein warmes Mittagessen anzubieten.

Die Kosten der Betreuung und des Essens müssen von den Eltern getragen werden.

Zurzeit bieten 23 Schulen im Landkreis Fulda eine Nachmittagsbetreuung an:

- Grundschule Dietershausen (Theotrich-Schule)
- Grundschule Eichenzell
- Grundschule Flieden (Fliedetalschule)
- Grundschule Hainzell (Grundschule Schwarzatal)
- Grundschule Hattenhof (Grundschule am Rippberg)
- Grundschule Hosenfeld (Vogelsbergschule)
- Grundschule Hünfeld (Johann-Adam-Förster-Schule)
- Grundschule Hünfeld-Süd (Paul-Gerhardt-Schule)
- Grundschule Kalbach (Comeniusschule)
- Grundschule Lütter (Ahornschule - im Pfarrheim Lütter)
- Grundschule Marbach
- Grundschule Margretenhaun (Keltenwallschule)
- Grundschule Michelsrombach (Mittelpunktgrundschule)
- Grundschule Petersberg (Rauschenbergschule)
- Grundschule Pilgerzell (Florenbergschule)
- Grundschule Rommerz (Monte-Kali-Schule)
- Grundschule Rückers (Steinkammerschule)
- Grundschule Schmalnau
- Grundschule Steinau (Wendelinusschule)
- Grundschule Thalau
- Grundschule Uttrichshausen
- Grundschule Weyhers
- Grundschule Wüstensachsen

Ganztagsangebot

Die Betreuungsangebote an den Schulen im Landkreis Fulda sind unter unterschiedlichen Rahmenbedingungen organisiert. Der schrittweise Ausbau von Schulen mit Ganztagsangeboten erfolgt auf freiwilliger Basis und orientiert sich am Bedarf der jeweiligen Region. Hohe Bedeutung kommt der engen Kooperation der Schulen vor Ort mit den Schulträgern, Fördervereinen, Einrichtungen der Jugendhilfe und ansässigen Vereinen zu. Durch das Ganztagsprogramm sollen die Schulen dabei unterstützt werden, im Unterricht und darüber hinaus Kindern vielfältige Angebote und Lernanregungen zu geben, die sie fördern, bereichern und ihr Interesse wecken. Gerade Kinder aus bildungsfernen Haushalten sind auf diese Möglichkeiten der Verbesserungen der Bildungschancen besonders angewiesen.

Es gibt drei unterschiedliche Angebotsformen (Profile) für die sich die Schulen bewerben können:

Schulen mit Ganztagsangeboten (Profil 1)
Schulen mit einem dem Profil 1 entsprechenden Ganztagsangebot bieten an mindestens drei Wochentagen von 07.30 Uhr bis 14.30 Uhr Hausaufgabenbetreuung, Fördermaßnahmen sowie erweitere Angebote im Wahl- und Freizeitbereich an. Das Angebot kann auf bestimmte Jahrgänge begrenzt werden. Die Teilnahme an diesen Angeboten ist für die Schülerinnen und Schüler freiwillig. Nach erfolgter Anmeldung durch die Eltern besteht allerdings die Pflicht zur Teilnahme. Das konkrete pädagogische Konzept entwickelt die Schule selbst. Es ist im Schulprogramm zu verankern, das von der Schulaufsichtsbehörde genehmigt wird.

Schulen mit Ganztagsangeboten (Profil 2)
Schulen mit einem dem Profil 2 entsprechenden Ganztagsangebot bieten an allen fünf Schultagen Wochentagen von 07.30 Uhr bis 14.30 Uhr Hausaufgabenbetreuung, Fördermaßnahmen sowie erweiterte Angebote im Wahl- und Freizeitbereich an. Das Angebot kann auf bestimmte Jahrgänge begrenzt werden. Die Teilnahme an diesen Angeboten ist für die Schülerinnen und Schüler freiwillig. Nach erfolgter Anmeldung durch die Eltern besteht allerdings die Pflicht zur Teilnahme. Das konkrete pädagogische Konzept entwickelt die Schule selbst. Es ist im Schulprogramm zu verankern, das von der Schulaufsichtsbehörde genehmigt wird.

Ganztagsschulen (Profil 3)
Schulen mit einem dem Profil 3 entsprechenden Ganztagsangebot werden als Ganztagsschulen bezeichnet. Diese bieten an fünf Tagen pro Woche in der Zeit von 07.30 Uhr bis 17.00 Uhr Betreuung, Unterricht sowie verpflichtende Ganztagsangebote für alle ihre Schülerinnen und Schüler oder für einen definierten Teil ihrer Schülerschaft an. Die Teilnahme an den zusätzlichen Angeboten ist für die Schülerinnen und Schüler ganz oder teilweise verpflichtend. Sobald Eltern ihre Kinder zu freiwilligen Angeboten angemeldet haben, besteht auch für diese Kurse und Projekte Anwesenheitspflicht. Zu den Angeboten zählen Förderkurse, Wahlangebote sowie den Unterricht ergänzende und erweiternde Arbeitsgemeinschaften, die Betreuung von Hausaufgaben und Stillarbeit sowie die Teilnahme an offenen Sport- und Spielgruppen.

Jede Schule kann auf der Basis der Stundentafel und unter Einbeziehung außerschulischer Träger - nach entsprechender Beschlussfassung durch die schulischen Gremien - den zeitlichen Rahmen des Unterrichts und den Wochenrhythmus festlegen und die schulische Arbeit über den Tag verteilen. Die Verknüpfung von Unterricht und Ganztagsangeboten ist im Schulprogramm ebenso dargestellt wie die enge Kooperation der Ganztagsschule mit dem Schulträger, Einrichtungen der Jugendhilfe, Musikschulen, Vereinen und sonstigen außerschulischen Partnern.

Zurzeit bieten 30 Schulen im Landkreis Fulda ein Ganztagsangebot an:

- Grundschule Bad Salzschlirf (Bonifatiusschule)
- Grundschule Bimbach
- Grundschule Burghaun (Ritter-von-Haune-Schule)
- Grundschule Dipperz (Bonifatiusschule)
- Grundschule Eckweisbach
- Grundschule Eiterfeld (Grundschule im Eitratal)
- Grundschule Großenlüder (St. Georg Schule)
- Grundschule Neuhof (Schlossschule)
- Grundschule Tann (Eberhardschule)
- Don-Bosco-Schule Künzell
- Johannes-Hack-Schule Petersberg
- Mittelpunktschule "Hohe Rhön" Hilders
- Biebertalschule Hofbieber
- Konrad-Adenauer-Schule Petersberg
- Von-Galen-Schule Eichenzell
- Lüdertalschule Großenlüder
- Jahnschule Hünfeld
- Winfriedschule Fulda
- Ulstertalschule Hilders
- Wigbertschule Hünfeld
- Lichtbergschule Eiterfeld
- Rhönschule Gersfeld
- Johannes-Kepler-Schule Neuhof
- Anne-Frank-Schule Gersfeld
- Friedrich-von-Bodelschwingh-Schule Großenlüder
- Erich-Kästner-Schule Hilders
- Christian-Andersen-Schule Hünfeld
- Vinzenz-von-Paul-Schule Hünfeld
- Albert-Schweizer-Schule Neuhof
- Kompetenzzentrum für Sprache und Erziehung Petersberg

Pakt für den Nachmittag

Seit dem Schuljahr 2015/2016 besteht als weiteres Angebot zu den Schulen mit Ganztagsangeboten (Profil 1 und Profil 2) und Ganztagsschulen (Profil 3) der "Pakt für den Nachmittag", der die Entwicklung von Ganztagsangeboten im Grundschulbereich verstärkt und deren Ausbau unterstützt. Der Pakt beruht auf einer Kooperationsvereinbarung, durch die das Land Hessen und der jeweilige Schulträger erstmals gemeinsam Verantwortung für ein integriertes und passgenaues Bildungs- und Betreuungsangebot übernehmen.

Teilnehmende Grundschulen und Grundstufen von Förderschulen verfügen an fünf Tagen in der Woche von 07.30 Uhr bis 17.00 Uhr über ein verlässliches Bildungs- und Betreuungsangebot. Eltern können zwischen mindestens zwei zeitlichen Modulen wählen. Je nach Bedarf und orientiert an den vor Ort vorhandenen Strukturen und dem gemeinsam entwickelten Konzept wird im Pakt für den Nachmittag ein für die jeweilige Kommune passendes Angebot etabliert, das Ganztag und Betreuung stärker verzahnt. Eltern können zwischen mindestens zwei zeitlichen Modulen wählen, einem kürzeren bis 14.30 Uhr oder 15.00 Uhr und einem längeren bis 17.00 Uhr, auf Wunsch auch mit Ferienbetreuung. Grundsätzlich ist der Pakt für den Nachmittag ein freiwilliges Angebot, nach Anmeldung des Kindes dann verbindlich. Für die Bildungs- und Betreuungsangebote von Schulen im Pakt für den Nachmittag gilt - ebenso wie für die Schulen im Profil 1, 2 und 3 des Ganztagsprogrammes - der in der Richtlinie für ganztägig arbeitende Schulen verankerte Qualitätsrahmen für die Profile ganztägig arbeitender Schulen.

Gemeinsam sind den Schulen aller Profile sowie des Pakts für den Nachmittag das Angebot eines warmen Mittagsessens und das Vorhandensein altersgerechter Gemeinschafts- und Aufenthaltsräume.

Zurzeit bietet 1 Schule im Landkreis Fulda den Pakt für den Nachmittag an:

- Grundschule Gersfeld (Otto-Lilienthal-Schule)

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