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Corona-Impfzentrum des Landkreises Fulda

Bitte lesen Sie sich die folgenden Hinweise aufmarksam durch.

Der Landkreis Fulda weist darauf hin, dass die Terminvergabe ausschließlich durch das Land Hessen organisiert wird. Ausführliche Infos finden Sie auf der Homepage der Landesregierung

Impfquote (Stand 16.06.2021): 51,1% Erstimpfung, 30,5% Zweitimpfung

 

Fragen zu Impfterminen beantwortet das Land Hessen telefonisch unter (0611) 505 92 888 oder 116117. Die Terminvereinbarung ist über die Internetadresse www.impfterminservice.hessen.de möglich Allgemeine Infos rund um das Impfen gibt es beim Robert Koch-Institut und beim Paul-Ehrlich-Institut.

Die Hotlines des Landkreises Fulda können zur Terminvergabe und zu Impfstoffen keine Auskunft erteilen.

Ab wann wird im Impfzentrum Fulda geimpft?

Die Impfungen werden ab dem 19. Januar 2021 in den sechs Regionalen Impfzentren Kassel, Gießen, Fulda, Frankfurt, Wiesbaden und Darmstadt beginnen. Sie versorgen die Städte und das gesamte Umland (welches Regionale Impfzentrum welche Städte und Gemeinden umfasst, sehen Sie hier: https://hessenlink.de/2LeEr). Das heißt, es gibt für jede Hessin und jeden Hessen ein zuständiges Regionales Impfzentrum.

Da der Impfstoff zunächst knapp ist, kann die Terminvergabe nur nach und nach erfolgen.

Anmeldungen für die beiden Impftermine sindwie folgt möglich:

Telefonisch unter (0611) 505 92 888 (täglich von 08:00 - 20:00 Uhr - auch an Sonn- und Feiertagen) oder unter 116 117.

Oder online über die Webseite https://impfterminservice.hessen.de 

Alle, die der ersten und zweiten Priorisierungsgruppe angehören, können einen Termin für die nötige Erst- und Zweitimpfung gegen das Corona-Virus vereinbaren.

Wann werde ich geimpft?

Die Reihenfolge der Impfungen ist in einer Rechtsverordnung des Bundesgesundheitsministeriums festgelegt, die auf der Impfempfehlung der Ständigen Impfkommission beim Robert Koch-Institut (RKI) aufbaut. Eine Priorisierung ist notwendig, weil zunächst nicht ausreichend Impfstoff zu Verfügung steht, um alle Menschen zu impfen, die das wünschen.

Die Priorisierung im Einzelnen:

Gruppe 1 - Höchste Priorität (diese Gruppe kann sich derzeit anmelden und impfen lassen):

  • (1) Folgende Personen haben mit höchster Priorität Anspruch auf Schutzimpfung:

  • Personen, die das 80. Lebensjahr vollendet haben,
  • Personen, die in stationären oder teilstationären Einrichtungen sowie in ambulant betreuten Wohngruppen zur Behandlung, Betreuung oder Pflege älterer oder pflegebedürftiger Menschen behandelt, betreut oder gepflegt werden oder tätig sind,
  • Personen, die im Rahmen ambulanter Dienste regelmäßig ältere oder pflegebedürftige Menschen behandeln, betreuen oder pflegen, sowie Personen, die im Rahmen der ambulanten Pflege Begutachtungs- oder Prüftätigkeiten ausüben,
  • Personen, die regelmäßig Schutzimpfungen gegen das Coronavirus SARS-CoV-2 durchführen oder in Bereichen medizinischer Einrichtungen mit einem sehr hohen Expositionsrisiko in Bezug auf das Coronavirus SARS-CoV-2 tätig sind, insbesondere auf Intensivstationen, in Notaufnahmen, in Rettungsdiensten, als Leistungserbringer der spezialisierten ambulanten Palliativversorgung sowie in Bereichen, in denen für eine Infektion mit dem Coronavirus SARS-CoV-2 relevante aerosolgenerierende Tätigkeiten durchgeführt werden,
  • Personen, die in medizinischen Einrichtungen regelmäßig Personen behandeln, betreuen oder pflegen, bei denen ein sehr hohes Risiko für einen schweren oder tödlichen Krankheitsverlauf nach einer Infektion mit dem Coronavirus SARS-CoV-2 besteht, insbesondere in der Onkologie oder Transplantationsmedizin oder im Rahmen der Behandlung schwer immunsupprimierter Patienten.
     
  • (2) Personen nach Absatz 1 Nummer 1 können getrennt nach Geburtsjahrgängen, beginnend mit den ältesten Jahrgängen, zeitversetzt zur Schutzimpfung eingeladen werden.

Gruppe 2 - Hohe Priorität (diese Gruppe kann sich derzeit anmelden und impfen lassen):

  • (1) Folgende Personen haben mit hoher Priorität Anspruch auf Schutzimpfung:

  • Personen, die das 70. Lebensjahr vollendet haben,
  • folgende Personen, bei denen ein sehr hohes oder hohes Risiko für einen schweren oder tödlichen Krankheitsverlauf nach einer Infektion mit dem Coronavirus SARS-CoV-2 besteht:
  • a) Personen mit Trisomie 21 oder einer Conterganschädigung,
    b) Personen nach Organtransplantation,
    c) Personen mit einer Demenz oder mit einer geistigen Behinderung oder mit schwerer psychiatrischer Erkrankung, insbesondere bipolare Störung, Schizophrenie oder schwere Depression,
    d) Personen mit behandlungsbedürftigen Krebserkrankungen,
    e) Personen mit interstitieller Lungenerkrankung, COPD, Mukoviszidose oder einer anderen, ähnlich schweren chronischen Lungenerkrankung,
    f) Personen mit Muskeldystrophien oder vergleichbaren neuromuskulären Erkrankungen,
    g) Personen mit Diabetes mellitus mit Komplikationen,
    h) Personen mit Leberzirrhose oder einer anderen chronischen Lebererkrankung,
    i) Personen mit chronischer Nierenerkrankung,
    j) Personen mit Adipositas (Personen mit Body-Mass-Index über 40),
    k) Personen, bei denen nach individueller ärztlicher Beurteilung aufgrund besonderer Umstände im Einzelfall ein sehr hohes oder hohes Risiko für einen schweren oder tödlichen Krankheitsverlauf nach einer Infektion mit dem Coronavirus SARS-CoV-2 besteht,

  • bis zu zwei enge Kontaktpersonen
  • a) von einer nicht in einer Einrichtung befindlichen pflegebedürftigen Person nach den Nummern 1 und 2 und nach § 2 Absatz 1 Nummer 1, die von dieser Person oder von einer sie vertretenden Person bestimmt werden,
    b) von einer schwangeren Person, die von dieser Person oder von einer sie vertretenden Person bestimmt werden,

  • Personen, die in stationären oder teilstationären Einrichtungen zur Behandlung, Betreuung oder Pflege geistig oder psychisch behinderter Menschen tätig sind oder im Rahmen ambulanter Dienste regelmäßig geistig oder psychisch behinderte Menschen behandeln, betreuen oder pflegen,
  • Personen, die in Bereichen medizinischer Einrichtungen oder im Rahmen der Ausübung eines Heilberufes mit einem hohen oder erhöhten Expositionsrisiko in Bezug auf das Coronavirus SARS-CoV-2 tätig sind, insbesondere Ärzte und sonstiges Personal mit regelmäßigem unmittelbarem Patientenkontakt, Personal der Blut- und Plasmaspendedienste und Personen, die regelmäßig zum Zwecke der Diagnostik des Coronavirus SARS-CoV-2 Körpermaterial entnehmen,
  • Polizei- und Einsatzkräfte, die in Ausübung ihrer Tätigkeit zur Sicherstellung der öffentlichen Ordnung, insbesondere bei Demonstrationen, einem hohen Infektionsrisiko ausgesetzt sind, sowie Soldatinnen und Soldaten, die bei Einsätzen im Ausland einem hohen Infektionsrisiko ausgesetzt sind,
  • Personen, die in Auslandsvertretungen der Bundesrepublik Deutschland oder für das Deutsche Archäologische Institut an Dienstorten mit unzureichender gesundheitlicher Versorgung tätig und infolgedessen einem hohen Infektionsrisiko ausgesetzt sind,
  • Personen, die im Ausland für deutsche politische Stiftungen oder Organisationen und Einrichtungen mit Sitz in der Bundesrepublik Deutschland in den Bereichen Krisenprävention, Stabilisierung, Konfliktnachsorge, Entwicklungszusammenarbeit oder auswärtige Kultur- und Bildungspolitik oder als deutsche Staatsangehörige in internationalen Organisationen an Orten mit unzureichender gesundheitlicher Versorgung tätig und infolgedessen einem hohen Infektionsrisiko ausgesetzt sind,
  • Personen, die in Kinderbetreuungseinrichtungen, in der Kindertagespflege, in Grundschulen, Sonderschulen oder Förderschulen tätig sind,
  • Personen, die im öffentlichen Gesundheitsdienst oder in besonders relevanter Position zur Aufrechterhaltung der Krankenhausinfrastruktur tätig sind,
  • Personen, die in Einrichtungen nach § 36 Absatz 1 Nummer 3 oder Nummer 4 des Infektionsschutzgesetzes oder in sonstigen Einrichtungen der Wohnungslosenhilfe oder in Frauenhäusern untergebracht oder tätig sind,
  • Personen, die im Rahmen der nach Landesrecht anerkannten Angebote zur Unterstützung im Alltag im Sinne des § 45a des Elften Buches Sozialgesetzbuch regelmäßig bei älteren oder pflegebedürftigen Menschen tätig sind.

  • (2) Für Personen nach Absatz 1 Nummer 1 können getrennt nach Geburtsjahrgängen, beginnend mit den ältesten Jahrgängen, zeitversetzt zur Schutzimpfung eingeladen werden..

Gruppe 3 - Erhöhte Priorität (diese Gruppe kann sich derzeit anmelden und impfen lassen):

  • (1) Folgende Personen haben mit erhöhter Priorität Anspruch auf Schutzimpfung:

  • Personen, die das 60. Lebensjahr vollendet haben,
  • folgende Personen, bei denen ein erhöhtes Risiko für einen schweren oder tödlichen Krankheitsverlauf nach einer Infektion mit dem Coronavirus SARS-CoV-2 besteht:
  • a) Personen mit behandlungsfreien in Remission befindlichen Krebserkrankungen,
    b) Personen mit Immundefizienz oder HIV-Infektion, Autoimmunerkrankungen oder rheumatologische Erkrankungen,
    c) Personen mit einer Herzinsuffizienz, Arrhythmie, einem Vorhofflimmern, einer koronaren Herzkrankheit oder arterieller Hypertonie,
    d) Personen mit zerebrovaskulären Erkrankungen, Apoplex oder einer anderen chronischen neurologischen Erkrankung,
    e) Personen mit Asthma bronchiale,
    f) Personen mit chronisch entzündlicher Darmerkrankung,
    g) Personen mit Diabetes mellitus ohne Komplikationen,
    h) Personen mit Adipositas (Personen mit Body-Mass-Index über 30),
    i) Personen, bei denen nach individueller ärztlicher Beurteilung aufgrund besonderer Umstände im Einzelfall ein erhöhtes Risiko für einen schweren oder tödlichen Krankheitsverlauf nach einer Infektion mit dem Coronavirus SARS-CoV-2 besteht,

  • bis zu zwei enge Kontaktpersonen von einer nicht in einer Einrichtung befindlichen pflegebedürftigen Person nach den Nummern 1 und 2, die von dieser Person oder von einer sie vertretenden Person bestimmt werden,
  • Personen,
  • a) die Mitglieder von Verfassungsorganen sind,
    b) die in besonders relevanter Position in den Verfassungsorganen, in den Regierungen und Verwaltungen, bei der Bundeswehr, bei der Polizei, beim Zoll, bei der Feuerwehr, beim Katastrophenschutz einschließlich des Technischen Hilfswerks, in der Justiz und Rechtspflege tätig sind,
    c) die in besonders relevanter Position im Ausland bei den deutschen Auslandsvertretungen, für deutsche politische Stiftungen oder Organisationen und Einrichtungen mit Sitz in der Bundesrepublik Deutschland in den Bereichen Krisenprävention, Stabilisierung, Konfliktnachsorge, Entwicklungszusammenarbeit oder auswärtige Kultur- und Bildungspolitik oder als deutsche Staatsangehörige in internationalen Organisationen tätig sind, oder
    d) die als Wahlhelfer tätig sind,

  • Personen, die in besonders relevanter Position in weiteren Einrichtungen und Unternehmen der Kritischen Infrastruktur tätig sind, insbesondere im Apothekenwesen, in der Pharmawirtschaft, im Bestattungswesen, in der Ernährungswirtschaft, in der Wasser- und Energieversorgung, in der Abwasserentsorgung und Abfallwirtschaft, im Transport- und Verkehrswesen sowie in der Informationstechnik und im Telekommunikationswesen,
  • Personen, die in Bereichen medizinischer Einrichtungen mit niedrigem Expositionsrisiko in Bezug auf das Coronavirus SARS-CoV-2 tätig sind, insbesondere in Laboren, und Personal, das keine Patientinnen oder Patienten betreut,
  • Personen, die im Lebensmitteleinzelhandel tätig sind,
  • Personen, die in Einrichtungen und Diensten der Kinder- und Jugendhilfe und in Schulen, die nicht von § 3 Absatz 1 Nummer 9 erfasst sind, tätig sind,
  • sonstige Personen, bei denen aufgrund ihrer Arbeits- oder Lebensumstände ein deutlich erhöhtes Risiko einer Infektion mit dem Coronavirus SARS-CoV-2 besteht.
  • (2) Für Personen nach Absatz 1 Nummer 1 können getrennt nach Geburtsjahrgängen, beginnend mit den ältesten Jahrgängen, zeitversetzt zur Schutzimpfung eingeladen werden..

Gruppe 4 - Ohne Priorität (sobald eine Terminvergabe möglich ist, wird das Land Hessen darüber informieren):

  • Alle, die ein geringeres Risiko haben, einen schweren Verlauf einer Covid-19-Erkrankung zu erleiden. Ihnen soll nach den priorisierten Gruppen ein Impfangebot gemacht werden.
     

(Angaben des Bundesgesundheitsministeriums, Quelle: www.bundesregierung.de/breg-de/themen/corona-informationen-impfung/corona-impfverordnung-1829940)

Ich interessiere mich für eine Impfung mit Astrazeneca, wo kann ich diese erhalten?

Ab sofort können in Hessen Personen, die noch nicht das 60. Lebensjahr vollendet haben, mit dem Wirkstoff der Firma Astrazeneca geimpft werden. Diese Möglichkeit besteht vor allem für Impfungen bei dem jeweiligen Hausarzt bzw. der Hausärztin. Voraussetzung hierfür ist neben der Verfügbarkeit des Vakzins die individuelle Bereitschaft der aktuell impfberechtigten Person sowie ein entsprechendes Aufklärungsgespräch des impfenden Arztes oder der Ärztin und eine individuelle Risikoabwägung. Eine Impfberechtigung nach der geltenden Impfverordnung ist alsonichterforderlich. Bitte wenden Sie sich bei Interesse an Ihre Ärztin oder Ihren Arzt, die die Impfung nach Verfügbarkeit des Impfstoffes von Astrazeneca in Ihren Praxen vornehmen werden.

Ich bin unter 60 Jahre und habe schon eine erste Impfung mit Astrazeneca erhalten, was ist mit dem zweiten Impftermin?

Laut Beschluss der Gesundheitsministerkonferenz vom 13. April 2021 sollen Personen, die unter 60 Jahre sind und bereits eine Erstimpfung mit Astrazeneca erhalten haben, auf Grundlage der am 01. April 2021 aktualisierten Stellungnahme der Stiko für die Zweitimpfung einen mRNA-Impfstoff (Biontech oder Moderna) erhalten. Nachdem in der 4. Aktualisierung der STIKO zunächst ein Abstand von 12 Wochen für die Zweitimpfung mit einem mRNA-Impfstoff empfohlen wurde, wird in der Stellungnahme der STIKO nun auch ein kürzerer Impfintervall für möglich erachtet. So kann in der Übergangsphase auch an bereits vereinbarten Terminen mit kürzerem Abstand festgehalten werden. Die ersten Schutzimpfungen mit Astrazeneca begannen in Hessen Anfang Februar 2021.

Personen, aus den Priorisierungsgruppen 1 und 2 („höchste und hohe Priorität“ nach §§ 2 und 3 der CoronaImpfV), die das 60. Lebensjahr noch nicht vollendet haben und die gemeinsam mit dem impfenden Arzt nach ärztlichem Ermessen und bei individueller Risikoakzeptanz nach sorgfältiger Aufklärung entscheiden, mit Astrazeneca geimpft werden zu wollen, können sich mit Astrazeneca impfen lassen. Dies soll grundsätzlich in den Praxen der niedergelassenen Ärztinnen und Ärzte erfolgen.

Wie kann ich nachweisen, dass ich impfberechtigt bin?

Hier erfahren Sie, welche Unterlagen Sie zur Impfung mitbringen müssen.
Auch ein abgelaufenes Ausweisdokument gilt als Nachweis.

Wie groß ist der Abstand zwischen den beiden Impfterminen?

Die Ständige Impfkommission (STIKO) erklärt zum Abstand zwischen dem 1. und 2. Impftermin (Stand: 11.02.2021):
Die STIKO empfiehlt die zweite mRNA-Impfstoffdosis (z.B. Biontech oder Moderna) 3 bzw. 4-6 Wochen nach der ersten Impfstoffdosis zu verabreichen. Für den für den Vektor-basierten Impfstoff (COVID-19 Vaccine AstraZeneca) empfiehlt die STIKO einen Abstandvon 9-12 Wochen

Weitere Fragen beantwortet das RKI uter https://www.rki.de/SharedDocs/FAQ/COVID-Impfen/gesamt.html 

Wie kann ich einen Termin zum Impfen vereinbaren?

Hessinnen und Hessen, die der ersten und zweiten Priorisierungsgruppe nach der Corona-Impfverordnung des Bundesgesundheitsministeriums angehören, können sich für ihre persönliche Corona-Schutzimpfung anmelden. Dabei handelt es sich im Wesentlichen um Frauen und Männer, die 70 Jahre und älter sind (Als Nachweis für die altersbedingte Anspruchsberechtigung gelten laut Impfverordnung des Bundesgesundheitsministeriums: der Personalausweis oder ein anderer Lichtbildausweis, aus dem der Wohnort oder gewöhnliche Aufenthaltsort hervorgeht), Menschen mit einem hohen Risiko für einen schweren Krankheitsverlauf (Menschen mit Trisomie 21, Demenz, Lungenkrankheiten). Alle, die den beiden höchsten Priorisierungsgruppe angehören, können einen Termin für die nötige Erst- und Zweitimpfung gegen das Corona-Virus vereinbaren.

Die Vergabe der Impftermine wird landesweit organisiert, der Landkreis Fulda kann keine Termine vergeben.
Zwei Wege führen für Angehörige der ersten Gruppe zu den beiden persönlichen Impfterminen:

Sie können Ihre beiden Impftermine telefonisch buchen: 
(0611) 505 92 888 (täglich von 08:00 - 20:00 Uhr - auch an Sonn- und Feiertagen) oder unter 116 117.

Oder online über die Webseite https://impfterminservice.hessen.de 

Wichtiger Hinweis: Sollten Sie Ihre Termine nicht wahrnehmen können, sagen Sie ihn unbedingt ab!

Wie kann ich meinen Termin absagen?

Sie können Ihren Termin telefonisch unter (0611) 505 92 888 (täglich von 08:00 - 20:00 Uhr - auch an Sonn- und Feiertagen) oder unter 116 117 oder online über die Webseite https://impfterminservice.hessen.de absagen.

Warum ist der Impfstoff zu Anfang knapp?

Hierzu erklärt das Bundesministerium für Gesundheit:

Es war immer klar, dass mit Erteilung einer Zulassung noch nicht sofort genügend Impfstoff für alle vorhanden sein kann. Der Impfstoff ist überall auf der Welt zu Anfang knapp. Grund dafür sind die hohe Nachfrage und die begrenzten Produktionskapazitäten, nicht die Gesamtbestellmenge. Darum war und ist es nötig, zu Beginn zu priorisieren und zunächst vor allem die vulnerablen Gruppen wie zum Beispiel Bewohner von Pflegeheimen vorrangig zu impfen. Die Impfungen dort haben am 27.12.2020 begonnen. Gemeinsam mit BioNTech/Pfizer bemühen wir uns darum, die Produktionskapazitäten deutlich auszuweiten. Ein zusätzliches Werk in Marburg soll nach den derzeitigen Planungen bereits im Februar mit der Produktion beginnen.

Impflotsen in Ihrer Gemeinde unterstützen bei der Terminvereinbarung und beim Transfer

Da in den ersten Wochen die über 80-Jährigen im Impfzentrum Fulda geimpft werden, hat der Landkreis Fulda gemeinsam mit den Gemeinden des Kreises das Projekt Impflotsen für die Impfwilligen im Landkreis Fulda ins Leben gerufen. Die Gemeinden benennen Personen aus ihrer Kommune als Impflotsen, die von den Bürgerinnen und Bürgern kontaktiert werden können, wenn diese Hilfe oder Unterstützung benötigen. Die Impflotsen können zum einen beim Transfer zum Impfzentrum, aber auch bei Fragen rund um die Terminvereinbarung unterstützen. Gerade für Menschen, die selbst nicht mehr Auto fahren können oder nicht mehr mobil sind, aber niemanden haben, der sie fahren könnte, bieten die meisten Gemeinden Unterstützung an. Die betreffenden Bürgerinnen und Bürger erhalten in den nächsten Tagen per Post alle weiteren Informationen zu ihren Impflotsen aus ihrer Gemeinde, insbesondere deren Kontaktdaten. Die Impflotsen unterstützen sie gegebenenfalls auch beim Drucken und Ausfüllen des Anamnese- und Einwilligungsbogens, der zum Impftermin mitgebracht werden muss.

„Es ist uns wichtig, dass jeder der geimpft werden will und noch teilweise mobil ist, auch die Möglichkeit hat, ins Impfzentrum zu gelangen. Wir sind den Gemeinden überaus dankbar, dass sie im Schulterschluss mit dem Landkreis Impflotsen organisieren und die über 80-Jährigen unterstützen, wenn diese Hilfe benötigen“, betont Landrat Bernd Woide.

Wie wird der Impftermin ablaufen?

Vorab: Es reicht aus, wenn Sie 10 Minuten vor Ihrem Termin da sind!

Der Ablauf ist ähnlich wie beim Blutspenden. Jedes Impfzentrum wird nach dem gleichen Muster mit verschiedenen Stationen aufgebaut sein: Anmeldung und Aufnahme, ein Platz für die vorgeschriebene Beratung durch den Arzt, der Raum fürs Gespritzt-Werden und ein Ort, an dem man noch etwas zur Beobachtung bleiben kann.

Vor Ihrer Impfung sind zwei Dokumente auszufüllen, die Sie bereits zu Hause ausdrucken können. Die Dokumente zum Download finden Sie im nächsten Punkt unter "Wichtige Dokumente".

Wichtige Dokumente für die Impfung

Vor Ihrer Impfung sind zwei Dokumente auszufüllen und zu unterschreiben (Schauen Sie bei Ihrer Termininformation, welchen Impfstoff SIe erhalten und füllen Sie entsprechend die Formulare aus):

 

ODER

Allgemeine Hinweise zur Impfaufklärung

Bitte drucken Sie diese Dokumente wenn möglich vor dem Termin aus und bringen Sie sie fertig ausgefüllt mit. 

Darf ich jemanden zum Impftermin mitbringen, wenn ich Unterstützung benötige?

Ja. Der Landkreis Fulda empfiehlt den Bürgerinnen und Bürgern zur Unterstützung zudem eine Begleitperson mitzubringen. Sie kann während des ganzen Impfprozesses anwesend sein oder im Ruhebereich warten, bis die Impfung durchgeführt wurde.

Laufwege und Barrierefreiheit

Um auch den Besuch im Impfzentrum selbst zu erleichtern, stehen vor Ort Rollstühle zur Verfügung. Zudem ist das Impfzentrum komplett barrierefrei. Der Weg vom Parkplatz bis zum Impfzentrum ist ohne Treppen möglich. Der Eingang ist über eine etwa 30 Meter lange Rampe erreichbar, von dort aus gelangt man dann mit einem Aufzug ins Impfzentrum. Der Ausgang befindet sich auf der anderen Seite des Gebäudes neben dem Haupteingang des Esperantohotels, um Begegnungsverkehr im Impfzentrum zu verhindern. Nach der Impfung führt der Fußweg entlang des Zieherser Wegs zur Ochsenwiese zurück. Der gesamte Weg, der zu Fuß vom Eingang bis zurück auf die Ochsenwiese zurückgelegt werden muss, beträgt etwa 550 Meter. Die Rollstühle vor Ort können für den kompletten Weg ausgeliehen werden.

Gibt es eine Toilette im Impfzentrum?

Ja, es gibt Toiletten im Impfzentrum. Sie sind vor Ort ausgeschildert.

Anfahrt zum Impfzentrum

Anreise mit dem Auto
Nach Fulda führen zwei Autobahnen (A7 und A66) und zwei Bundesstraßen (B27 und B40). Folgen Sie dem Verkehrsleitsystem der Stadt Fulda Richtung "Kongresszentrum/Bahnhof". In unmittelbarer Nähe folgen Sie den Schildern "COVID-19 Impfzentrum". Parkplätze stehen direkt am Impfzentrum auf der Ochsenwiese zur Verfügung. Folgen Sie vom Parkplatz aus der Beschilderung vor Ort.

Anreise mit Bus und Bahn
Das Impfzentrum befindet sich rund 500 Meter vom Fuldaer Bahnhof und Busbahnhof entfernt.
Nutzen Sie den hinteren Ausgang Richtung Kongresszentrum/Esperanto und folgen Sie den Hinweisschildern zum Impfzentrum.

Erhalte ich finanzielle Unterstützung, wenn ich mit dem Taxi komme?

Besonders immobile Menschen haben die Möglichkeit, die Kosten für den Transport bei ihrer Krankenkasse geltend zu machen.

Das Land Hessen wird für Menschen, die mindestens 80 Jahre alt sind und die keine andere Möglichkeit haben, ins Impfzentrum zu kommen, die Kosten tragen – wenn sie keinen Erstattungsanspruch gegen die Krankenkasse haben. Die betreffenden Personen erhalten dazu ein Formular im Impfzentrum.

Das ist der Ablauf: Virtueller Rundgang durch das Impfzentrum
Gibt es eine Impfpflicht?

Nein. Die Impfung ist freiwillig. Es gibt keine Impfpflicht.

Wie viele Personen können in Fulda am Tag geimpft werden?

Die Impfkapazität soll 5 Impfungen pro 1.000 Einwohner am Tag betragen. Für den Landkreis Fulda wären dies rund 1.100 Impfungen am Tag. Im Schichtbetrieb werden ab dem 19. Januar täglich von Montag bis Sonntag in der Zeit von 9 bis 18 Uhr Impfungen durchgeführt.

Wer zahlt was?

Die Impfung ist für die Bürgerinnen und Bürger kostenfrei.

Das Bundesministerium für Gesundheit erklärt: Die Impfung in den Impfzentren wird für die Bevölkerung kostenlos sein – unabhängig vom Versicherungsstatus. Auf Grundlage des 3. Bevölkerungsschutzgesetzes hat das BMG eine entsprechende Rechtsverordnung erarbeitet. Der Bund zahlt den Impfstoff. Die Kosten für den Aufbau und die Organisation der Impfzentren tragen die Länder und die gesetzliche Krankenversicherung (Liquiditätsreserve des Gesundheitsfonds) sowie die Private Krankenversicherung. Wenn in der zweiten Phase in den Arztpraxen geimpft werden kann, übernehmen wie üblich gesetzliche und private Krankenversicherung die ärztliche Leistung.

Wie sicher ist die Impfung?

In Deutschland wird ein Impfstoff nur dann zugelassen, wenn er alle drei Phasen des klinischen Studienprogramms erfolgreich bestanden hat. Diese nationalen und internationalen Qualitätsstandards gelten wie bei allen anderen Impfstoff-Entwicklungen auch bei der Zulassung einer Coronavirus-Impfung. Nach der Marktzulassung wird die Impfstoff-Anwendung weiter eng überwacht und bewertet, um auch sehr seltene Nebenwirkungen zu erfassen. 

Auch wenn die Impfstoffentwicklung dieses Mal deutlich schneller gelingt als bisher, geht damit kein Herabsenken der Standards für die Zulassung einher. Die Beschleunigung der Impfstoffentwicklung ist zum einen damit zu erklären, dass für sie viel Geld investiert wird und damit Studien ohne Zeitverzögerung im großen Stil durchgeführt werden können. Zum anderen überwachen und prüfen die Zulassungsbehörden die Impfstoffentwicklung so schnell es geht. Durch diese Priorisierung können die forschenden Firmen und Labore Zeit sparen und schneller von einer Prüfphase in die nächste gehen.  

Weitere Informationen zum Impfstoff gibt es auf der Homepage des Bundesministeriums für Gesundheit.

Welche Impfstoffe sind bisher zugelassen und werden im Impfzentrum verimpft?

Am 21. Dezember hat die EU-Kommission dem Impfstoff von Biontech und Pfizer die Zulassung erteilt, am 6. Januar folgte die Genehmigung des Moderna-Impfstoffs. Der Impfstoff des Unternehmens AstraZeneca ist seit dem 29. Januar in der EU zugelassen. Grundlage sind entsprechende Empfehlungen der Europäischen Arzneimittel-Agentur EMA.

Weitere Informationen zum Impfstoff erteilt das Bundesministerium für Gesundheit hier.

Wer soll nicht geimpft werden?

Kinder und Jugendliche unter 16 Jahren, für die der Impfstoff aktuell nicht zugelassen ist, sollen nicht geimpft werden.

Da noch nicht ausreichende Erfahrungen vorliegen, ist die Impfung in der Schwangerschaft und Stillzeit derzeit nur nach individueller Risiko-Nutzen-Abwägung empfohlen.

Wer an einer akuten Krankheit mit Fieber über 38,5°C leidet, soll erst nach Genesung geimpft werden. Eine Erkältung oder gering erhöhte Temperatur (unter 38,5°C) ist jedoch kein Grund, die Impfung zu verschieben.

Bei einer Überempfindlichkeit gegenüber einem Impfstoffbestandteil sollte nicht geimpft werden: Bitte teilen Sie der Impfärztin/dem Impfarzt vor der Impfung mit, wenn Sie Allergien haben.

Zudem empfiehlt das RKI, innerhalb der ersten 6 Monate nach einer durchlaufenen Covid-Erkrankung keine Impfung vorzunehmen, da eine Immunität vorhanden ist.

Muss ich nach der Impfung noch eine Maske tragen? Werde ich von Einschränkungen befreit, wenn ich geimpft bin?

Die bestehenden Empfehlungen (AHA-Regeln) und Einschränkungen zum Infektionsschutz gelten für alle weiter.

Fragen? Wir helfen Ihnen gerne weiter!

Kontakt:

Landkreis Fulda
Bürgerservice
Wörthstraße 15
36037 Fulda

Bürgerservice: 0661 115
Telefon: 0661 6006-0
Fax: 0661 6006-1099
E-Mail: buergerservice(at)landkreis-fulda.de

telefonische Erreichbarkeit:
Montag - Freitag 8 Uhr - 18 Uhr

 

Bürgertelefon des Gesundheitsamtes:
0661 6006-6009
telefonische Erreichbarkeit:
Montag - Donnerstag 7.30 - 16.30 Uhr
Freitag 7.30 - 15 Uhr


Hessenweite Hotline:
0800-5554666
telefonische Erreichbarkeit:
Für Fragen zu Gesundheit und Quarantäne: Montag 8 - 20 Uhr / Dienstag - Sonntag 9 - 15 Uhr.
Für weitere Fragen und Informationen Montag - Donnerstag  8 - 17 Uhr / Freitag 8 - 15 Uhr


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