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Corona im Alltag

Die Schutzmaßnahmen zur Bekämpfung des Coronavirus betreffen viele Bereiche des öffentlichen Lebens sowie den Alltag der Bürgerinnen und Bürger. Die Lage ist sehr dynamisch. Das bedeutet, dass bereits morgen aufgrund einer veränderten Risikoeinschätzung Maßnahmen verstärkt, verlängert oder gänzlich neu erlassen werden können. Aktuelle Infos über Verordnungen des Landes Hessen finden Sie stets auf der Homepage der Landesregierung.

Hier sehen Sie, welche Regeln in welchen hessischen Landkreisen aktuell gelten.

Private Zusammenkünfte

Für private Zusammenkünfte in Wohnungen gibt es keine Einschränkungen. Das Einhalten der Abstands- und Hygieneregeön und ggf. ein tagesaktueller Test werden empfohlen.

Ab 25 Personen gelten die Veranstaltungsregeln.

Zusammenkünfte, Veranstaltungen und Kulturangebote

Veranstaltungen (ab 25 Personen)

  • Mit Auflagen möglich, u.a. Abstands- und Hygienekonzept, Testpflicht in Innenräumen, Kontaktdatenerfassung.
  • Maximale Teilnehmer: 750 Innen bzw. 1500 außen (Geimpfte und Genesen zählen nicht mit). Größere Veranstaltungen genehmigungspflichtig.
  • Ausnahmen weiterhin bspw. für berufliche Zusammenkünfte
  • In geschlossenen Räumen dürfen bei mehr als 100 Teilnehmerinnen und Teilnehmern nur Personen mit einem Negativnachweis (oder geimpft oder genesen) eingelassen werden

Zusätzliche Regeln für Großveranstaltungen

  • Veranstaltungen mit mehr als 750 Personen in geschlossenen Räumen oder mehr als 1.500 Personen im Freien bedürfen immer einer individuellen Genehmigung durch die örtlich zuständigen Gesundheitsämter. Dabei werden Geimpfte und Genesene nicht mitgezählt.
  • Oberhalb einer absoluten Zahl von 5.000 Zuschauerinnen und Zuschauern liegt die zulässige Auslastung bei maximal 50 Prozent der jeweiligen Höchstkapazität, jedoch nicht mehr als insgesamt 25.000 Zuschauerinnen und Zuschauern

Kultur- und Freizeitangebote

  • Mit Hygiene- und Abstandskonzept geöffnet – drinnen und draußen.

Clubs und Discotheken

  • Im Außenbereich mit Auflagen – u.a. Testpflicht, Personenbegrenzung – geöffnet, nur eine Person je 5 Quadratmeter Verkehrsfläche, maximal 250 Personen dürfen eingelassen werden.
  • Öffnung der Innenbereiche als Bar / Gastronomie.
Maskenpflicht

 

Wo muss eine medizinische Maske getragen werden?

  • im Publikumsbereich aller öffentlich zugänglichen Gebäude (v.a. Behörden und Bürogebäude)
  • in Arbeits- und Betriebsstätten (nicht am Platz, wenn der Abstand von 1,5 Metern sicher eingehalten werden kann), wenn nicht bereits die Pflicht besteht, einen Mund-Nasen-Schutz nach § 3 der SARS-CoV-2 Arbeitsschutzverordnung zu tragen
  • im öffentlichen Personennah- und Fernverkehr, also bspw. in Bussen, Bahnen, Taxis, Schiffen, Fähren und Flugzeugen - Achtung: In Kreisen und Städten, in denen die Notbremse des Bundes greift, gelten gesonderte Regelungen!
  • in Bahnhöfen und Flughäfen sowie Bushaltestellen, U-Bahn-Stationen und Bahnsteigen
  • bei der Abholung von Speisen in der Gastronomie sowie in Kantinen und Mensen bis zum Sitzplatz
  • in den Publikumsbereichen des Groß- und Einzelhandels, der Geschäfte des Lebensmittelhandwerks, Bank- und Postfilialen, Tankstellen, Wäschereien und ähnlichen Einrichtungen und zwar überall dort, wo Kunden Zutritt haben, sowie in den Bereichen vor diesen Geschäften
  • in überdachten Einkaufszentren und auf überdachten Straßen und Flächen mit Geschäften
  • in den Publikumsbereichen der Wochenmärkte etc.
  • in den Publikumsbereichen von Betrieben mit körpernahen Dienstleistungen, insbesondere in Frisörbetrieben, bei der medizinischen Fußpflege und anderen medizinisch notwendigen Behandlungen. Dienstleistungen, die nur ohne Mund-Nasen-Bedeckung in Anspruch genommen werden können, sollen nur bei Vorliegen eins durch einen tagesaktuellen SARS-CoV-2- Schnelltest oder eines vor Ort durchgeführten Selbsttests der Kundinnen und Kunden nachgewiesenen negativen Testergebnisses erbracht werden und wenn ein Testkonzept für das Personal besteht.
  • in Hochschulen, Berufs- und Musikakademien, sowie bei ihren Präsenzveranstaltungen außerhalb der eigenen Gebäude, in Gebäuden und geschlossenen Räumen während der staatlichen Pflichtfachprüfung und der zweiten juristischen Staatsprüfung
  • in Gottesdiensten, bei Trauerfeierlichkeiten, Trauungen und sonstigen religiösen Zusammenkünften in geschlossenen Räumen (auch am Platz).
  • in allen Gesundheitseinrichtungen wie zum Beispiel Krankenhäusern und Arztpraxen
  • in Kindertageseinrichtungen müssen Personen, die dort tätig sind für die gesamte Dauer der Tätigkeit eine medizinische Maske tragen. Dies gilt nicht soweit dies aus pädagogischen Gründen im Ausnahmenfall erforderlich ist.
  • bei Angeboten der staatlichen Kinder- und Jugendarbeit sowie der Jugendsozialarbeit in geschlossenen Räumen.

Wo muss eine Mund-Nase-Bedeckung getragen werden?

  • in Schulen (wobei dringend empfohlen wird, wo immer möglich medizinische Masken zu tragen)
  • in den Verkehrsbereichen, Veranstaltungsräumen, Sitzungsräumen und Prüfungsräumen der Hochschulen, Berufsakademien und Musikakademien,
  • auf stark frequentierten Straßen und Plätzen unter freiem Himmel, wenn der Mindestabstand von 1,5 Meter nicht sichergestellt werden kann. Das gilt insbesondere in Fußgängerzonen.
  • in Fahrzeugen, wenn sich in einem Fahrzeug Personen aus mehr als zwei Hausständen befinden.
  • an Orten in Innenstädten mit viel Publikumsverkehr (Festlegung erfolgt durch die örtlich zuständigen Behörden).
  • in Übernachtungsbetrieben in Bereichen mit Publikumsverkehr (nicht im eigenen Zimmer)
  • während der Teilnahme an Zusammenkünften und Veranstaltungen als Besucherin oder Besucher sowie bei der Wahrnehmung von Bildungsangeboten, die in geschlossenen Räumen stattfinden.

Was ist eine Mund-Nasen-Bedeckung? Was gilt als medizinische Maske?

Eine Mund-Nasen-Bedeckung ist jede vollständige, an der Gesichtshaut anliegende Bedeckung von Mund und Nase, die aufgrund ihrer Beschaffenheit unabhängig von einer Kennzeichnung oder zertifizierten Schutzkategorie geeignet ist, eine Ausbreitung von übertragungsfähigen Tröpfchenpartikeln oder Aerosolen durch Husten, Niesen oder Aussprache deutlich zu verringern. Als medizinische Masken gelten OP-Masken oder virenfilternde Masken der Standards FFP2, KN95 oder N95 (oder Masken, die mit siesen Modellen vergleichbar sind - etwa KF94-Masken) .

Wer ist von der Maskenpflicht ausgenommen?

Die Pflicht gilt prinzipiell nicht für Kinder unter sechs Jahren und Menschen, die wegen gesundheitlicher Beeinträchtigung oder einer Behinderung keine Schutzmaske tragen können – es wird empfohlen, eine  ärztliche Bescheinigung mitzuführen.​ 

Von der Maskenpflicht ausgenommen ist zudem das Personal der o.g. Einrichtungen und Unternehmen, soweit kein Kontakt zu anderen Personen besteht oder gleichwertige Schutzmaßnahmen (Trennvorrichtungen) getroffen werden.

Bei körpernahen Dienstleistungen darf die Maske abgenommen werden, wenn die Dienstleistung nur ohne Maske in Anspruch genommen werden kann.

 

Plastikvisiere (Faceshields) sind keine zulässige Mund-Nasen-Bedeckung.

Ein Verstoß gegen die Vorschrift kostet 50 Euro Bußgeld. Die Pflicht gilt prinzipiell nicht für Kinder unter sechs Jahren und Menschen, die wegen gesundheitlicher Beeinträchtigung oder einer Behinderung keine Schutzmaske tragen können – es wird empfohlen, eine ärztliche Bescheinigung mitzuführen.

Einzelhandel

Alle Geschäfte sind geöffnet. Es gibt keine Quadratmeterbegrenzung mehr. In den Geschäften gilt die Maskenpflicht.

Dienstleistungen und Handwerk

Dienst- und Beratungsleistungen einschließlich Handwerkstätigkeiten sind weiterhin erlaubt.

Dienstleistungen der Körperpflege sind nach Terminvereinbarung und Namenserfassung möglich. Kundinnen und Kunden müssen eine FFP2-Maske tragen. Ein Test wird empfohlen.

Eine ausführliche Liste zu Dienstleistungen und Handwerk finden Sie hier.​

Gastronomie
  • Mit Hygiene- und Abstandskonzept geöffnet – drinnen und draußen. Kontaktdatenerfassung.
  • Maskenpflicht für Personal und Gäste bis zum Platz.
  •  
Beherbergungsbetriebe

Übernachtungsangebote einschließlich der Bewirtung der Übernachtungsgäste sind zulässig, wenn

  • bei Aufenthalten zu touristischen Zwecken ein Negativnachweis bei der Anreise; dies gilt nicht, wenn in der Unterkunft keine Gemeinschaftseinrichtungen betrieben werden,
  • die Kontaktdatenerfassung der Gäste erfolgt,
  • ein Hygienekonzept vorliegt und umgesetzt wird.
Öffentlicher Nahverkehr

Bei der Beförderung von Personen im öffentlichen Personennah- oder -fernverkehr einschließlich der entgeltlichen oder geschäftsmäßigen Beförderung von Personen mit Kraftfahrzeugen samt Taxen und Schülerbeförderung besteht für Fahrgäste sowohl während der Beförderung als auch während des Aufenthalts in einer zu dem jeweiligen Verkehr gehörenden Einrichtung die Pflicht zum Tragen einer Atemschutzmaske (OP-Maske, FFP2 oder vergleichbar)

Sport und Sportvereine
  • Mannschaftssport weiter möglich.
  • Schwimmbäder mit Personenbegrenzung geöffnet.
  • Fitnessstudios mit Kontaktdatenerfassung & Abstands- und Hygienekonzept geöffnet.
Schwimmbäder

Schwimmbäder

Schwimmbäder, Thermalbäder, Badeanstalten an Gewässern, Saunen und ähnliche Einrichtungen dürfen für den Publikumsverkehr nur öffnen, wenn

  • Besuche nur nach vorheriger Terminvereinbarung stattfinden,
  • maximal eine Person je angefangener für den Publikumsverkehr zugänglicher Grundfläche von zehn Quadratmetern eingelassen wird,
  • ein Abstands- und Hygienekonzept vorliegt und umgesetzt wird.
Gottesdienste

Zusammenkünfte, an denne mehr als 25 Personen teilnehmen, sind zulässig wenn

  • die Kontaktdaten der Teilnehmerinnen und Teilnehmer erfasst werden
  • ein Abstands- und Hygienekonzept vorliegt und umgesetzt wird

Die Kirchen und Religionsgemeinschaften stellen Regelungen für Gottes-dienste und andere Versammlungen zur Religionsausübung auf, die sich an den Empfeh-lungen des Robert Koch-Instituts sowie den entsprechenden Regelungen dieser Verord-nung orientieren.

Abfallentsorgung
  • Sämtliche Abfälle, die kontaminiert sein könnten, sollen in stabile, möglichst reißfeste Abfallsäcke gegeben werden. Ein Einwerfen von z.B. losen Taschentüchern in eine Abfalltonne ist zu unterlassen.
  • Die Abfallsäcke/-beutel sind anschließend durch Verknoten oder Zubinden zu verschließen und dann in die Restmülltonne zu geben. Sie dürfen nicht neben die Mülltonne gestellt werden.
  • Für getrennt gesammelte Abfälle (Altpapier, Gelbe Tonne/Gelber Sack) ist darauf zu achten, dass mindestens 3 Tage vor dem Abholtermin keine Abfälle in die jeweiligen Tonnen / Säcke gegeben werden. Gleiches gilt auch für die Restmülltonne.
  • Für Glasabfälle und Pfandverpackungen wird empfohlen, diese nicht über den Hausmüll zu entsorgen, sondern bis zur Aufhebung der Quarantäne im Haushalt aufzubewahren. Eine Reinigung der Oberflächen ist empfehlenswert
Zulassungs- und Führerscheinstelle

Die Zulassungsstelle Fulda bietet ihre Serviceleistungen weiterhin zu den allgemeinen Öffnungszeiten Montag bis Freitag von 7 bis 13 Uhr und Samstag von 9 bis 12 an. Eine Terminvereinbarung wird dringend empfohlen. Vorsprachen sind mit Termin auch außerhalb der allgemeinen Öffnungszeiten möglich. Termine können über die KreisApp oder unter Telefon (0661) 115 vereinbart werden. Händler können mit einer Anzahl von maximal fünf Vorgängen vorsprechen.

Die Führerscheinstelle Fulda ist zu den allgemeinen Sprechzeiten Montag bis Freitag von 7 bis 13 Uhr und Samstag von 9 bis 12 Uhr für den Publikumsverkehr geöffnet. Auch für die Führerscheinstelle wird eine Terminvereinbarung dringend empfohlen. Vorsprachen sind mit Termin zudem auch außerhalb der allgemeinen Sprechzeit möglich. Diese können unter Telefon (0661) 115 vereinbart werden.

Zulassungsvorgänge sind auch wieder in der Zulassungsstelle Hünfeld möglich. Eine vorherige Terminvereinbarung ist sowohl für Privatkunden als auch für Händler unter Telefon (0661) 6006-1816 und (0661) 6006-1819 erforderlich.

AKTUELLER HINWEIS: Aufgrund der Corona-bedingten besonderen Belastung der Zulassungs- und Führerscheinstelle des Landkreises Fulda können  Zulassungsvorgänge von Bürgerinnen und Bürgern aus anderen Landkreisen nicht mehr bearbeitet werden. Außerdem ergeht die Bitte an Bürgerinnen und Bürger der Geburtsjahrgänge zwischen 1953 und 1958, die ihren alten – grauen oder rosafarbenen – Führerschein in einen neuen Kartenführerschein umtauschen müssen: Die gesetzliche Frist zum Umtausch läuft bis zum 1. Januar 2022. Entsprechend steht dafür noch genügend Zeit zur Verfügung. Bitte verschieben Sie den Umtausch möglichst auf die zweite Jahreshälfte 2021

Erreichbarkeit Kreisjobcenter

Es besteht die Möglichkeit, bei wichtigen Angelegenheiten persönlich im Kreisjobcenter des Landkreises Fulda vorzusprechen. Kunden werden jedoch gebeten, ihr Anlegen wenn möglich telefonisch oder per E-Mail zu klären. Weitere Informationen finden Sie hier.

Landwirtschaft

Sie haben Fragen zu Corona, die Ihren landwirtschaftlichen Betrieb betreffen?

Auf den folgenden Seiten (kein Anspruch auf Vollständigkeit) finden Sie hilfreiche Informationen:

Hilfe im Alltag

Die Corona-Pandemie stellt viele Menschen in ihrem Alltag vor große Probleme – doch Hessen steht zusammen. Es gibt eine große Welle der Hilfsbereitschaft für Menschen, die auf Unterstützung angewiesen sind. Um dieses Engagement zu bündeln, hat die Hessische Landesregierung die Aktion „Hessen helfen!“ gestartet.

Mit der Plattform will das Land Hessen dazu beitragen, dass sich Menschen, die helfen wollen und Menschen, die auf Hilfe angewiesen sind, finden. Von Nachbarschaftshilfe bis zur Unterstützung der Landwirtschaft.

Hier können Sie sich registrieren, wenn Sie Hilfe benötigen oder anbieten möchten.

Unterstützung für Unternehmen und Selbstständige

Angesichts der neuen Entwicklungen der Corona-Pandemie und den damit verbundenen Auswirkungen auf die Wirtschaft startet die Region Fulda GmbH gemeinsam mit den Gesellschaftern Stadt Fulda, Landkreis Fulda und Industrie- und Handelskammer Fulda sowie dem Beiratsmitglieder Kreishandwerkerschaft Fulda erneut den Corona-Helpdesk als Ansprechpartner für Unternehmen und Selbständige ab Montag, 2. November 2020. Hier geht es zum Corona-Helpdesk.

Suche-Biete-Plattform: Wirtschaft und Politik in der Region Fulda haben ein gemeinsames Kooperationsportal für Gewerbetreibende und Selbständige gestartet. Auf www.b2b-region-fulda.de wird zunächst eine reine Suche-Biete-Information geboten. Alle Einträge werden händisch freigeschaltet und sollten  einen gewissen Mehrwert im Rahmen der Bewältigung der Corona-Krise bieten. Angestrebt ist, die Plattform langfristig zu einer leistungsfähigen regionalen Wirtschaftsbörse zu entwickeln. Gesuche und Gebote im Bereich „Personal“ werden nicht aufgenommen - hier wird auf das Portal der Industrie- und Handelskammer Fulda www.teamtausch.de verwiesen.

Wichtige Hinweise zu weiteren Unterstützungsmöglichkeiten finden Sie hier:

(kein Anspruch auf Vollständigkeit)

Wichtige Hinweise und Formulare zum Thema Kurzarbeitergeld finden Sie hier:

Kurzarbeitergeld - Hinweise zum Antragsverfahren
Kurzarbeitergeld - Merkblatt für Arbeitgeber

Kurzarbeitergeld - Merkblatt für Arbeitnehmer
Kurzarbeitergeld - Anzeige über Arbeitsausfall
Kurzarbeitergeld - Antrag auf Kurzarbeitergeld
Kurzarbeitergeld - Abrechnungsliste - Anlage zum Leistungsantrag
Kurzarbeitergeld - Vordruck Einverständniserklärung
Kurzarbeitergeld - Tabelle zur Berechnung des Kurzarbeitergeldes (Kug)
 

Fördermöglichkeiten für Vereine

Der Fachdienst Jugend, Familie, Sport, Ehrenamt weist darauf hin, dass Vereine und Initiativen die Möglichkeit haben, Fördermittel zu beantragen.

Förderprogramm „Weiterführung der Vereins- und Kulturarbeit“ des Landes Hessen

Das Programm dient zur Abwendung pandemiebedingte existenzbedrohlicher Engpässe im ideellen Bereich, also im Bereich der klassischen Vereinsarbeit. Insgesamt gilt das Programm für alle 41.000 gemeinnützigen Vereine und Initiativen in Hessen.
Laut der entsprechenden Richtlinie können Mittel beispielsweise für

  • Nachwuchsarbeit
  • Mieten / Betriebskosten (Wasser, Strom, weitere Nebenkosten)
  • Instandhaltungen
  • Kosten für bereits in Auftrag gegebene und durch die Pandemie abgesagten Projekte (Storno- und Reisekosten, Ausfallhonorare, Werbung, Sachkosten o.ä.)

beantragt werden. Diese Mittel können ab 1. Mai 2020 beim fachlich zuständigen Ministerium beantragt werden. Dabei ist zu beachten, dass finanzielle Notlagen, die bereits vor dem 11. März bestanden haben, davon nicht abgedeckt werden. Das Antragsformular finden Sie auf dieser Seite: https://www.hessen.de/fuer-buerger/corona-hessen/soforthilfe-fuer-gemeinnuetzige-vereine 

Für die gemeinnützigen Sportvereine beispielsweise, die Mitglied im Landessportbund Hessen e.V. sind, hat das Hessische Ministerium des Innern und für Sport ein Team „Corona-Vereinshilfe“ auf die Beine gestellt. Anfragen können an die E-Mail-Adresse corona-vereinshilfe(at)sport.hessen.de gerichtet werden.

Soforthilfe aus dem Bereich Kultur können Vereine, Kulturbetriebe und Spielstätten sowie Laienensembles beantragen, die nicht von der öffentlichen Hand getragen werden und in einem der folgenden Verbände Mitglied sind

  • Landesarbeitsgemeinschaft der Kulturinitiativen und soziokulturellen Zentren (LAKS) in Hessen
  • Landesvereinigung Kulturelle Bildung (LKB) Hessen
  • Landesjugend Trachtenverband
  • Hessischer Landestrachtenverband
  • Hessischer Literaturrat
  • Landesmusikrat
  • Landesverband Professionelle Freie Darstellende Künste (laPROF)
  • Landesverband der Jugendkunstschulen in Hessen, Verband hessischer Amateurtheater
  • Hessischer Museumsverband

und die unter dem Dach der Initiative HessenFilm versammelten Einrichtungen. Die Anträge können beim Hessischen Ministerium für Wissenschaft und Kunst unter corona-vereinshilfe(at)hmwk.hessen.de gestellt werden.

Gefördert werden auch Vereine, Initiativen und Organisationen, die sich in anderen gesellschaftlichen Bereichen engagieren. Dazu gehören beispielsweise Naturschutzvereinigungen, Jägervereinigungen, Umweltbildungseinrichtungen, Jugendwaldheime, Einsatzstellen für das Freiwillige Ökologische Jahr (FÖJ), Wildparke, Falknereien und Tiergärten, Angel- und Fischereivereine, Naturparkvereine, Tierschutzvereine, Opferhilfe, Hospizdienste- und initiativen, Flüchtlingshilfe, Nachbarschaftshilfe und Landfrauen sowie Dach- und Fachverbände der Kindertagesbetreuung. Zuständig für die Anträge sind hier das Hessische Ministerium für Umwelt, Klimaschutz, Landwirtschaft und Verbraucherschutz (corona-vereinshilfe(at)umwelt.hessen.de) sowie das Hessische Ministerium für Soziales (corona-vereinshilfe(at)hsm.hessen.de).

Unabhängig vom Förderprogramm zur „Weiterführung der Vereins- und Kulturarbeit“ können Sport- und Kulturvereine sowie Organisationen mit dauerhaftem wirtschaftlichem Geschäftsbetrieb auch von den Regelungen zum Kurzarbeitergeld profitieren, wenn ihnen in diesem Bereich eine existenzbedrohende Liquiditätslücke entsteht.

  • Für Rückfragen steht der Treffpunkt Aktiv des Landkreises Fulda zur Verfügung: Telefon (0661) 6006 9487 oder -9490, E-Mail: treffpunktaktiv(at)landkreis-fulda.de
Die Krise meistern: Tipps für Eltern und Familien

Verunsicherung und Ängste aufgrund der Veränderungen in Zeiten von Corona können bei jedem auftreten: Eltern, Kinder und Jugendliche verarbeiten auf  individuelle Weise den Wegfall von Strukturen und sozialen Kontakten, Home-Office und materielle Sorgen bringen manche Familien an ihre Grenzen. Dadurch entstehen leicht Konflikte innerhalb der Familie. Auf dieser Seite finden Sie hilfreiche Tipps des Teams der Fuldaer Beratungsstelle für Eltern, Kinder und Jugendliche.

Kontakt:
Aufgrund steigender Zahlen von Erkrankungen und Verdachtsfällen in Zusammenhang mit Corona finden derzeit telefonische Beratungen statt. Persönliche Beratungen in der Beratungsstelle für Eltern, Kinder und Jugendliche sind ausschließlich unter Einhaltung der Hygienevorschriften und nach Terminvereinbarung möglich. Erreichbar ist die Beratungsstelle Montag bis Freitag von 8.30 bis 12.30 Uhr, Montag bis Donnerstag auch von 14 bis 16 Uhr. Kontakt unter Telefon (06 61)  901578-0 oder per Mail unter erziehungsberatung(at)landkreis-fulda.de. Infos auch unter www.erziehungsberatung-fulda.de

Fragen? Wir helfen Ihnen gerne weiter!

Kontakt:

Landkreis Fulda
Bürgerservice
Wörthstraße 15
36037 Fulda

Bürgerservice: 0661 115
Telefon: 0661 6006-0
Fax: 0661 6006-1099
E-Mail: buergerservice(at)landkreis-fulda.de

telefonische Erreichbarkeit:
Montag - Freitag 8 Uhr - 18 Uhr

 

Bürgertelefon des Gesundheitsamtes:
0661 6006-6009
telefonische Erreichbarkeit:
Montag - Donnerstag 7.30 - 16.30 Uhr
Freitag 7.30 - 15 Uhr


Hessenweite Hotline:
0800-5554666
telefonische Erreichbarkeit:
Für Fragen zu Gesundheit und Quarantäne: Montag 8 - 20 Uhr / Dienstag - Sonntag 9 - 15 Uhr.
Für weitere Fragen und Informationen Montag - Donnerstag  8 - 17 Uhr / Freitag 8 - 15 Uhr


Ärztlicher Bereitschaftsdienst:
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Bei Symptomen und medizinischen Fragen den ärztlichen Bereitschaftsdienst kontaktieren.

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