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Sie wurden positiv getestet oder hatten Kontakt zu einer positiv getesteten Person?

Im Folgenden finden Sie die wichtigsten Informationen und Verhaltensregeln für den Fall, dass Sie positiv auf das Coronavirus getestet wurden sowie für den Fall, dass Sie Kontakt zu einer positiv getesteten Person hatten. AKTUELL: Die Kontaktpersonen-Nachverfolgung erfolgt nur noch im Zusammenhang mit besonders gefährdeten Gruppen und sensiblen Bereichen. Wichtige Hinweise für alle Kontaktpersonen finden Sie hier.

Sie wurden positiv auf das Coronavirus getestet?

Personen, die positiv auf Covid-19 getestet worden sind, müssen sich sofort in häusliche Isolation begeben - auch ohne, dass das Gesundheitsamt sich meldet (Infos dazu wer und wie getestet wird, finden Sie hier). Sie sind per Verordnung automatisch für 10 Tage quarantänisiert. Das gilt auch für jene, die bereits vor dem 16. Januar 2022 positiv getestet worden sind. Die Isolierung beginnt in der Regel mit dem Auftreten der ersten Symptome - wenn Sie keine Krankheitssymptome haben, beginnt sie mit dem Labortest. Die Quarantäne bei positivem Selbst-Schnelltest oder Antigentest beträgt ebenfalls 10 Tage. Diese Quarantäne erstreckt sich aber nicht auf Haushaltsangehörige. Es besteht die Verpflichtung zu einer umgehenden Nachtestung mittels PCR-Test.

Für die Isolation gilt:

  • Verlassen Sie Ihre Wohnung nicht.
  • Vermeidung aller Kontakte mit allen im Haushalt lebenden Personen.
  • Zweimal täglich Messen der Körpertemperatur und Führen des Tagebuchs bzgl. Symptomen und Körpertemperatur.
  • Generell im Haushalt zeitliche und räumliche Trennung von anderen Haushaltsmitgliedern. (Beispielsweise Mahlzeiten nicht gemeinsam einnehmen und der Aufenthalt in unterschiedlichen Räumen.)
  • Häufiges Händewaschen, Einhaltung einer Husten-und Niesetikette.

Das Gesundheitsamt steht in Kontakt mit positiv getesteten Personen. Ein Verstoß gegen die Quarantäne-Verpflichtung kann mit einem Bußgeld von bis zu 25.000 Euro begelegt werden. Auch eine strafrechtliche Verfolgung ist möglich. 

Kontaktieren Sie unbedingt Ihre unmittelbaren Kontaktpersonen. Geben Sie alle Informationen so präzise wie möglich weiter, damit Infektionsketten schnell durchbrochen werden und weitere Ansteckungen verhindert werden können. Die Kontaktpersonenliste finden Sie hier. Informieren Sie am besten auch Ihren Arbeitgeber über den Erhalt des positiven Testergebnisses.

Bei auftretenden schweren Symptomen wie Atemnot, Fieber über 38,5°C und schwerem Krankheitsgefühl wenden Sie sich sofort an Ihren Hausarzt oder außerhalb der Sprechzeiten an den ärztlichen Bereitschaftsdienst unter der Nummer 116117. Besprechen Sie Ihre Situation auf jeden Fall zunächst telefonisch. In akuten Notfällen rufen Sie die 112 an.

Bitte tragen Sie Ihr positives Testergebnis in der Corona-Warn-App ein. So können Personen, die sich in Ihrer Nähe aufgehalten haben, über ihre Risikobegegnung benachrichtigt werden. Die App unterstützt die Arbeit des Gesundheitsamtes, indem Sie Kontakte identifiziert, die sich ggf. in Quarantäne begeben müssen. Infektionsketten können so schneller identifiziert, das Gesundheitssystem entlastet und das neuartige Coronavirus schneller eingedämmt werden.

Bei für Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer angeordneten Quarantänemaßnahmen der Gesundheits­­ämter oder einer anderen zuständigen Stelle ist das Land Hessen gegenüber den Arbeitgebern für einen Verdienstausfallschaden zur Entschädigung verpflichtet. Selbstständige können einen eigenen Antrag stellen. Der Nachweis kann – soweit vorhanden – durch das positive Testergebnis geführt werden. Liegt das Testergebnis nicht schriftlich vor, so muss eine Bescheinigung beim zuständigen Gesundheitsamt angefordert werden. Sofern der Arbeitnehmer selbst der Infizierte ist, ist das positive Testergebnis hochzuladen. Wird der Entschädigungsantrag für einen Arbeitnehmer gestellt, für den aufgrund der Infektion einer im selben Hausstand lebenden infizierten Person die Quarantäne allgemein angeordnet wurde, ist ebenfalls das positive Testergebnis vorzulegen. In solchen Fällen kann das positive Testergebnis an den nicht relevanten Stellen geschwärzt werden (z.B. Name, Geburtsdatum). Entsprechende Anträge sind auf Infoportal IfSG – (ifsg-online.de) zu stellen. 

 

Downloadbereich für Personen, die positiv auf das Coronavirus getestet wurden

Tagebuch
Coronavirus-Infektion und häusliche Quarantäne, "Quelle: Robert Koch-Institut"
Hygienetipps für Virusinfektionen, "Quelle: Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung"
Antworten auf häufig gestellte Fragen zum Coronavirus, "Quelle: Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung"

Positiv getestet: Wann darf man die Quarantäne wieder verlassen?

Personen, bei denen eine Infektion mit dem SARS-CoV-2-Virus auf Grundlage einer Testung mittels PCR-Test nachgewiesen ist, sind verpflichtet,

  • sich unverzüglich nach Erhalt dieses Testergebnisses auf direktem Weg in die eigene Häuslichkeit oder in eine andere eine Absonderung ermöglichende Unterkunft zu begeben und
  • sich für einen Zeitraum von 10 Tagen nach Vornahme des zugrundeliegenden Tests ständig dort abzusondern.

Die Quarantäne wird grundsätzlich auf zehn Tage befristet.


Freitestung aus der Quarantäne
Die Quarantäne kann vorzeitig beendet werden, und zwar

- generell nach 7 Tagen durch einen negativen PCR-Befund (Ct-Wert>30) oder einen negativen Schnelltest einer Teststelle

- für Schülerinnen und Schüler sowie Kinder unter sechs Jahren als Kontaktpersonen nach fünf Tagen mit Schnelltest

- Personen, die in den besonders vulnerablen Einrichtungen nach §§ 8 – 10 Coronavirus-Schutzverordnung tätig sind,
brauchen einen negativen PCR-Befund für die Aufnahme der Tätigkeit und müssen mindestens 48 Stunden symptomfrei sein.

Für Haushaltsangehörige und sonstige Kontaktpersonen besteht keine Quarantäneverpflichtung, wenn diese:

- geboostert sind,

-  höchstens seit drei Monaten vollständig geimpft sind (Bei Impfung mit Johnson & Johnson bedarf es einer Vervollständigung der Grundimmunisierung durch einen mRNA-Impfstoff zur Erlangung des 2G-Status.)

- geimpfte Genesene sind, wenn die erste Impfung höchstens drei Monate alt ist oder eine zweite Impfung vorliegt, oder
- frisch genesene Personen sind, deren positives PCR-Testergebnis höchstens drei Monate alt ist.

Wie bekomme ich einen Nachweis über meine Genesung?

Einen Genesungsnachweis erhalten Sie bei Ihrem Hausarzt oder in der Apotheke.

Positiv getestet: Wie lange ist man für andere ansteckend?

Nach bisherigen Erkenntnissen kann man andere Personen schon anstecken, bevor man selber Symptome bekommt. Auch nach dem Auftreten von Symptomen bleibt man mehrere Tage ansteckend. Wie lange das im Durchschnitt möglich ist, wird derzeit intensiv erforscht.

Eine Person aus Ihrem Hausstand wurde positiv getestet?

Auch ohne konkrete Anordnung des Gesundheitsamtes sind positiv Getestete für 10 Tage und die Angehörigen des gleichen Hausstands für 10 Tage automatisch per Verordnung quarantänisiert (Ausnahmen siehe unten). Näheres dazu finden Sie hier
 

Ausnahmen:

Für Haushaltsangehörige und sonstige Kontaktpersonen besteht keine Quarantäneverpflichtung, wenn diese:

- geboostert sind,

-  höchstens seit drei Monaten vollständig geimpft sind (Bei Impfung mit Johnson & Johnson bedarf es einer Vervollständigung der Grundimmunisierung durch einen mRNA-Impfstoff zur Erlangung des 2G-Status.)

- geimpfte Genesene sind, wenn die erste Impfung höchstens drei Monate alt ist oder eine zweite Impfung vorliegt, oder

- frisch genesene Personen sind, deren positives PCR-Testergebnis höchstens drei Monate alt ist.

Allgemeine Hinweise für Kontaktpersonen finden Sie hier:

Freitesten aus der Quarantäne:

Die Quarantäne kann vorzeitig beendet werden, und zwar

- generell nach 7 Tagen durch einen negativen PCR-Befund (Ct-Wert>30) oder einen negativen Schnelltest einer Teststelle

- für Schülerinnen und Schüler sowie Kinder unter sechs Jahren als Kontaktpersonen nach fünf Tagen mit Schnelltest

- Personen, die in den besonders vulnerablen Einrichtungen nach §§ 8 – 10 Coronavirus-Schutzverordnung tätig sind, brauchen einen negativen PCR-Befund für die Aufnahme der Tätigkeit und müssen mind. 48h symptomfrei sein

Sie haben eine Warnung der Corona-Warn-App erhalten?

Ein zentraler Bestandteil der Bekämpfung jeder Pandemie ist das Unterbrechen der Infektionsketten. Die Corona-Warn-App kann dazu einen wichtigen Beitrag leisten und die zentrale Arbeit der Gesundheitsämter beim Nachverfolgen der Kontakte unterstützen.

Die Corona-Warn-App der Bundesregierung informiert Sie, wenn Sie sich längere Zeit in der Nähe einer Person aufgehalten haben, bei der später eine Infektion mit dem Coronavirus festgestellt wurde. Zeigt die App "grün", besteht kein Handlungsbedarf. Zeigt sie "rot", kontaktieren Sie Ihren Hausarzt/Ihre Hausärztin auf oder rufen Sie den Ärztlichen Bereitschaftsdienst an (Telefon 116117).

Die Corona-Warn-App nutzt die Bluetooth-Technik, um den Abstand und die Begegnungsdauer zwischen Personen zu messen, die die App installiert haben. Die Smartphones „merken“ sich Begegnungen innerhalb der vergangenen 14 Tage, wenn die vom RKI festgelegten Kriterien zu Abstand und Zeit erfüllt sind. Werden Personen, die die App nutzen, positiv auf das Coronavirus getestet, können sie freiwillig andere Nutzer darüber informieren. Wenn Sie die App installiert haben, prüft diese für Sie, ob Sie die Corona-positiv getestete Person getroffen haben. Falls die Prüfung positiv ist, zeigt Ihnen die App eine Warnung an. Zu keinem Zeitpunkt erlaubt dieses Verfahren Rückschlüsse auf Sie oder Ihren Standort.

Wie müssen Sie sich verhalten, wenn Sie Kontaktperson sind?

Die Kontaktpersonen-Nachverfolgung erfolgt nur noch im Zusammenhang mit besonders gefährdeten Gruppen und sensiblen Bereichen. Wichtige Hinweise für alle Kontaktpersonen finden Sie hier.

Für Haushaltsangehörige und sonstige Kontaktpersonen einer positiv getesteten Person besteht keine Quarantäneverpflichtung, wenn diese:

- geboostert sind,

-  höchstens seit drei Monaten vollständig geimpft sind (Bei Impfung mit Johnson & Johnson bedarf es einer Vervollständigung der Grundimmunisierung durch einen mRNA-Impfstoff zur Erlangung des 2G-Status.)

- geimpfte Genesene sind, wenn die erste Impfung höchstens drei Monate alt ist oder eine zweite Impfung vorliegt, oder

- frisch genesene Personen sind, deren positives PCR-Testergebnis höchstens drei Monate alt ist.

Was sollten Sie tun, wenn Sie Symptome bekommen?

Für alle Kontaktpersonen gilt: Wenn Sie Symptome haben oder entwickeln (wie Husten, Schnupfen, Halsschmerzen, Fieber, Krankheitsgefühl), werden Sie damit zu einem „begründeten Verdachtsfall". Bitte melden Sie sich telefonisch bei Ihrer Hausärztin oder Ihrem Hausarzt.

Hinweis: Bei auftretenden schweren Symptomen wie Atemnot, Fieber über 38,5°C und schwerem Krankheitsgefühl wenden Sie sich sofort an Ihren Hausarzt oder außerhalb der Sprechzeiten an den ärztlichen Bereitschaftsdienst unter der Nummer 116117. Besprechen Sie Ihre Situation auf jeden Fall zunächst telefonisch. In akuten Notfällen rufen Sie die 112 an.

Ansprüche auf Ersatz des Verdienstausfalls für Arbeitnehmer und Selbständige

Bei für Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer angeordneten Quarantänemaßnahmen der Gesundheitsämter oder einer anderen zuständigen Stelle ist das Land Hessen gegenüber den Arbeitgebern für einen Verdienstausfallschaden zur Entschädigung verpflichtet. Selbstständige können einen eigenen Antrag stellen.

Für die ersten sechs Wochen wird die Entschädigung in voller Höhe des Verdienstausfalls gewährt. Vom Beginn der siebenten Woche an wird sie in Höhe des Krankengeldes gewährt, soweit der Verdienstausfall die für die gesetzliche Krankenversicherungspflicht maßgebende Jahresarbeitsentgeltgrenze nicht übersteigt.

Bei Arbeitnehmern hat der Arbeitgeber für die Dauer des Arbeitsverhältnisses, längstens für sechs Wochen, die Entschädigung für das RP Darmstadt auszuzahlen. Die ausgezahlten Beträge werden dem Arbeitgeber auf Antrag vom RP Darmstadt erstattet. Im Übrigen wird die Entschädigung vom RP Darmstadt auf Antrag gewährt.

Der Nachweis kann – soweit vorhanden – durch das positive Testergebnis geführt werden. Liegt das Testergebnis nicht schriftlich vor, so muss eine Bescheinigung beim zuständigen Gesundheitsamt angefordert werden. Sofern der Arbeitnehmer selbst der Infizierte ist, ist das positive Testergebnis hochzuladen. Wird der Entschädigungsantrag für einen Arbeitnehmer gestellt, für den aufgrund der Infektion einer im selben Hausstand lebenden infizierten Person die Quarantäne allgemein angeordnet wurde, ist ebenfalls das positive Testergebnis vorzulegen. In solchen Fällen kann das positive Testergebnis an den nicht relevanten Stellen geschwärzt werden (z.B. Name, Geburtsdatum). 

Weitere Informationen zur Anspruchsstellung stehen unter www.ifsg-online.de und beim RP Darmstadt zur Verfügung.

Informationen zu Entschädigung wegen Kinderbetreuung finden Sie hier.

Sie haben eine allgemeine medizinische Anfrage an das Gesundheitsamt?

Für allgemeine Anfragen, die im Zusammenhang mit SARS CoV-2 (Corona) stehen, können Sie sich an die Corona-Hotline des Landkreises Fulda wenden. Die Hotline ist von Montag bis Donnerstag von 7.30 Uhr bis 16.30 Uhr und am Freitag von 7.30 Uhr bis 15.00 Uhr unter der Rufnummer (0661) 6006-6009 erreichbar. Zudem haben Sie die Möglichkeit, Ihre Fragen über >>>das Kontaktformular an den Landkreis Fulda zu senden.

Liste - Corona Kontaktpersonen

Fragen? Wir helfen Ihnen gerne weiter!

Kontakt:

Landkreis Fulda
Bürgerservice
Wörthstraße 15
36037 Fulda

Bürgerservice: 0661 115
Telefon: 0661 6006-0
Fax: 0661 6006-1099
E-Mail: buergerservice(at)landkreis-fulda.de

telefonische Erreichbarkeit:
Montag - Freitag 8 Uhr - 18 Uhr

 

Bürgertelefon des Gesundheitsamtes:
0661 6006-6009
telefonische Erreichbarkeit:
Montag - Donnerstag 7.30 - 16.30 Uhr
Freitag 7.30 - 15 Uhr


Hessenweite Hotline:
0800-5554666
telefonische Erreichbarkeit:
Für Fragen zu Gesundheit und Quarantäne: Montag 8 - 20 Uhr / Dienstag - Sonntag 9 - 15 Uhr.
Für weitere Fragen und Informationen Montag - Donnerstag  8 - 17 Uhr / Freitag 8 - 15 Uhr


Ärztlicher Bereitschaftsdienst:
116-117
Bei Symptomen und medizinischen Fragen den ärztlichen Bereitschaftsdienst kontaktieren.

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