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Informationen für Schulen und Kindertageseinrichtungen

Im Folgenden finden Sie Informationen zum Vorgehen bei Corona-Fällen in Ihrer Schule oder Ihrer Kindertageseinrichtung.
Regelungen des Landes Hessen zum aktuellen Schul- und Kita-Betrieb finden Sie im Bereich "Informationen für Eltern". Ergänzende Informationen des Kultusministeriums für Schulleitungen (Schreiben vom 21. Januar 2021) finden Sie hier

Informationen für Schulleitungen und Lehrer/innen

Im Falle eines Infektionsfalls an einer Schule bitten wir um Einhaltung des folgenden Handlungsschemas:

Ab dem 19.04.2021 stellt das Land Hessen flächendeckend in jeder Schulwoche zwei Antigen-Selbsttests pro Schülerin, pro Schüler zur Verfügung. Im Falle eines positiven Selbsttests bitten wir um Einhaltung des folgenden Handlungsschemas:

  • Die Schulleitung meldet dem Gesundheitsamt einmal pro Tag mit einem standardisierten Meldeformular über eine zentrale E-Mail-Adresse, wenn ein Schüler oder eine Schülerin positiv auf das Coronavirus mittels Selbst- oder PCR-Test getestet wird. Andere Meldungen über Klassenlehrer, Eltern oder Schüler sollen unterbleiben.
  • Der Präsenzunterricht wird für die gesamte Präsenzklasse an den darauffolgenden beiden Tagen ausgesetzt. Der Unterricht findet in dieser Zeit im Distanzunterricht statt.
  • Der Präsenzunterricht wird am Tag nach den zwei Tagen Distanzunterricht wieder aufgenommen. Vor Unterrichtsbeginn führen alle Schülerinnen und Schüler einen Antigen-Selbsttest durch.
  • Sofern ein Ausbruchsgeschehen in der Präsenzklasse erkennbar ist, d. h. mindestens eine weitere Schülerin oder ein weiterer Schüler ein positives Selbsttestergebnis erhält, ist das Gesundheitsamt des Landkreises Fulda über die Schulleitung per E-Mail unverzüglich mit einem standardisierten Meldeformular über eine zentrale E-Mail-Adresse in Kenntnis zu setzen.
  • Das Ermittlungsteam des Gesundheitsamtes tritt – möglichst am selben Tag – in direkten Austausch mit der Schulleitung ein.
  • Das Gesundheitsamt entscheidet in Absprache mit der Schulleitung, ob Quarantänemaßnahmen für die Klasse erforderlich sind. Lehrkräfte werden nach individueller Risikobewertung gemeldet, ermittelt und ggf.quarantänisiert.
  • Die Entscheidung wird durch die Schulleitung, ggf. über die Klassenleitung allen betroffenen Familien mitgeteilt.
  • Die Schulleitung übermittelt die (bereits vorbereitete) Kontaktpersonenliste an eine zentrale E-Mail-Adresse.
  • Das Kontaktpersonenmanagement des Gesundheitsamtes meldet sich dann im Nachgang bei den betroffenen Kontaktpersonen und leitet einzelfallbezogen Quarantänemaßnahmen ein.

Ausnahme: Abschlussklassen in Prüfungssituationen

Entgegen der genannten Regelungen wird die Präsenzklasse von Abschlussklassen in Prüfungssituationen mit Ausnahme der positiv getesteten Schülerin oder des Schülers nicht am folgenden Tag in Distanz unterrichtet. Hier sind jedoch an den auf den positiven Selbsttests folgenden beiden Tagen erneut von der gesamten Präsenzklasse Selbsttests durchzuführen. Sofern Ausbruchsgeschehen erkennbar sind, ist das Gesundheitsamt des Landkreises Fulda per E-Mail über die zentrale E-Mailadresse zu informieren. Das Gesundheitsamt wird sich anhand der Meldung mit der Schule in Verbindung setzen und die weitere Vorgehensweise individuell erarbeiten.

Für Lehrerinnen und Lehrer gilt:
Bei Lehrkräften und sozialpädagogischen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern an den öffentlichen Schulen entfällt die Präsenzpflicht, wenn sie oder Angehörige desselben Hausstands Krankheitssymptome wie Fieber, trockenen Husten oder Verlust des Geruchs- und Geschmackssinns haben. Die Schulleitung entscheidet in diesen Fällen über den konkreten Einsatz der Lehrkräfte und sozialpädagogischen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern.

Für Schülerinnen und Schüler gilt:
Schülerinnen und Schüler dürfen Schulen nicht betreten, wenn sie oder Angehörige desselben Hausstands Krankheitssymptome wie Fieber, trockenen Husten oder Verlust des Geruchs- und Geschmackssinns haben. Eines der Symptome reicht aus, um einen Schulbesuch zu untersagen. Ein reiner Schnupfen ohne weitere Krankheitsanzeichen und ohne nachweislichen Kontakt mit einem COVID-19 Infizierten führt nicht zu einem Betretungsverbot.

Regelungen zur Quarantäne für Schulen

Regelungen zur Quarantäne sind einzelfallabhängig möglich, wenn dies die Kontaktsituation erforderlich macht. Hierüber entscheidet das Gesundheitsamt.

Informationen für Kita-Leitungen und Erzieher/innen

Im Falle eines Infektionsfalls in einer Kita bitten wir um Einhaltung des folgenden Handlungsschemas:

  1. Die Kita-Leitung/der Träger meldet dem Gesundheitsamt mit einem standardisierten Meldeformular über eine zentrale E-Mail-Adresse, wenn ein Corona-Fall in der Kita auftritt. Andere Meldungen über Erzieherinnen oder Eltern sollen unterbleiben.
  2. Das Ermittlungsteam des Gesundheitsamtes tritt – möglichst am selben Tag – in direkten Austausch mit der Kita-Leitung/dem Träger ein.
  3. Das Gesundheitsamt entscheidet in Absprache mit der Kita-Leitung/dem Träger, ob alle anderen Kinder der Gruppe (vorläufig) quarantänisiert werden. Das gilt auch für die Erzieherinnen.
  4. Die Entscheidung wird durch die Kita-Leitung/den Träger, ggf. über die Gruppenleitung allen betroffenen Familien mitgeteilt.
  5. Die Kita-Leitung/der Träger übermittelt die (bereits vorbereitete) Kontaktpersonenliste dem Gesundheitsamt an eine zentrale E-Mail-Adresse.
  6. Das Kontaktpersonenmanagement des Gesundheitsamtes meldet sich dann im Nachgang bei den betroffenen Kontaktpersonen und leitet einzelfallbezogen Quarantänemaßnahmen ein.
  7. Sollte sich herausstellen, dass eine Quarantäne nicht notwendig ist, weil z.B. die Fallermittlung ergeben hat, dass keine Kontaktpersonen der Kategorie I in der Kita vorhanden sind, wird die Kita-Leitung/der Träger alle Betroffenen informieren.

Für Erzieherinnen und Erzieher gilt:
Beschäftigte
dürfen Kitas nicht betreten, wenn sie oder Angehörige desselben Hausstands Krankheitssymptome wie Fieber, trockenen Husten oder Verlust des Geruchs- und Geschmackssinns haben. Eines der Symptome reicht aus. Ein reiner Schnupfen ohne weitere Krankheitsanzeichen und ohne nachweislichen Kontakt mit einem COVID-19 Infizierten führt nicht zu einem Betretungsverbot.

Für Kinder gilt:
Kinder dürfen die Kindertageseinrichtung nicht betreten, wenn sie oder Angehörige desselben Hausstands Krankheitssymptome wie Fieber, trockenen Husten oder Verlust des Geruchs- und Geschmackssinns haben. Eines der Symptome reicht aus, um einen Kita-Besuch zu untersagen. Die Eltern können die Krankheitssymptome mit dem Kinderarzt abklären. Ein reiner Schnupfen ohne weitere Krankheitsanzeichen und ohne nachweislichen Kontakt mit einem COVID-19 Infizierten führt nicht zu einem Betretungsverbot.

Die "Hygieneempfehlungen zum Schutz von Kindern und Beschäftigten in Kindertageseinrichtungen sowie von Kindertagespflegepersonen in Hessen während der SARS-CoV-2-Pandemie" (Sozialministerium, Stand: 8. Januar 2021) finden Sie hier.

Regelungen zur Quarantäne für Kitas

Alle anderen Kinder aus der Gruppe eines positiv getesteten Kindes werden vom Gesundheitsamt quarantänisiert. Per Post erhalten sie dann die Quarantänebescheide und weitere Informationen des Gesundheitsamtes.

Ausnahmen von den Regelungen zur Quarantäne sind einzelfallabhängig möglich, wenn dies die Kontaktsituation erforderlich macht. Hierüber entscheidet das Gesundheitsamt.

Informationen für Kindertagespflegestellen
  1. Die Kindertagespflegeperson meldet dem/der zuständigen Mitarbeiter/in im Jugendamt mit einem standardisierten Meldeformular per E-Mail, wenn ein Coronafall in der Kindertagespflegestelle auftritt. Das Jugendamt leitet das Meldeformular über eine zentrale E-Mail-Adresse an das Gesundheitsamt weiter.
  2. Das Ermittlungsteam des Gesundheitsamtes tritt – möglichst am selben Tag – in direkten Austausch mit der Kindertagespflegeperson.
  3. Das Gesundheitsamt entscheidet in Absprache mit der Kindertagespflegeperson, ob alle Kinder der Gruppe (vorläufig) quarantänisiert werden. Dies gilt auch für die Kindertagespflegeperson und ihre Familie. Die Entscheidung wird durch die Kindertagespflegeperson allen betroffenen Familien mitgeteilt.
  4. Die Kindertagespflegeperson übermittelt die (bereits vorbereitete) Kontaktpersonenliste dem/der zuständigen Mitarbeiter/in im Jugendamt.
  5. Das Kontaktpersonenmanagement des Gesundheitsamtes meldet sich dann im Nachgang bei den betroffenen Kontaktpersonen und leitet einzelfallbezogen Quarantänemaßnahmen ein.
  6. Sollte sich herausstellen, dass eine Quarantäne nicht notwendig ist, weil z.B. die Fallermittlung ergeben hat, dass keine Kontaktpersonen der Kategorie I in der Kindertagespflegestelle vorhanden sind, wird die Kindertagespflegeperson alle Betroffenen informieren.

Im Übrigen gelten für die Kinder und die Kindertagespflegepersonen die gleichen Regelungen wie für die Kita.

Weitere Informationen

Die aktuelle Verordnung zur Bekämpfung des Corona-Virus (§2 Kindertageseinrichtungen und Kinderhorte) finden Sie hier.

Aktuelle Informationen des Hessischen Ministerium für Soziales und Integration finden Sie hier.

Aktuelle Informationen für das Schuljahr 2020/2021 finden Sie hier.

Die Hygieneempfehlungen zum Schutz von Kindern und Beschäftigten in Kindertageseinrichtungen sowie von Kindertagespflegepersonen in Hessen finden Sie hier.

Fragen? Wir helfen Ihnen gerne weiter!

Kontakt:

Landkreis Fulda
Bürgerservice
Wörthstraße 15
36037 Fulda

Bürgerservice: 0661 115
Telefon: 0661 6006-0
Fax: 0661 6006-1099
E-Mail: buergerservice(at)landkreis-fulda.de

telefonische Erreichbarkeit:
Montag - Freitag 8 Uhr - 18 Uhr

 

Bürgertelefon des Gesundheitsamtes:
0661 6006-6009
telefonische Erreichbarkeit:
Montag - Donnerstag 7.30 - 16.30 Uhr
Freitag 7.30 - 15 Uhr


Hessenweite Hotline:
0800-5554666
telefonische Erreichbarkeit:
Für Fragen zu Gesundheit und Quarantäne: Montag 8 - 20 Uhr / Dienstag - Sonntag 9 - 15 Uhr.
Für weitere Fragen und Informationen Montag - Donnerstag  8 - 17 Uhr / Freitag 8 - 15 Uhr


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Bei Symptomen und medizinischen Fragen den ärztlichen Bereitschaftsdienst kontaktieren.

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