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Erstellt:  Donnerstag, 14. Februar 2019

Schulen des Landkreises Fulda: Johannes-Kepler-Schule in Neuhof

Schulleiterin Karin Schneider setzt an der Johannes-Kepler-Schule auf ein breitgefächertes Angebot, so dass jeder der rund 1000 Schülerinnen und Schüler individuell gefördert wird. Foto: Gitte Diener

Schulleiterin Karin Schneider setzt an der Johannes-Kepler-Schule auf ein breitgefächertes Angebot, so dass jeder der rund 1000 Schülerinnen und Schüler individuell gefördert wird. Foto: Gitte Diener

Viele Wege individueller Förderung

NEUHOF, 14.02.2019 - „Wir sind eine Schule für alle“, so stellt Schulleiterin Karin Schneider die Johannes-Kepler-Schule in Neuhof vor. Damit beschreibt sie nicht nur die Schülerschaft, sondern gibt einen Einblick in das Selbstverständnis der Bildungseinrichtung.

Knapp 1000 Schülerinnen und Schüler besuchen die kooperative Gesamtschule. „Und dennoch haben wir den Anspruch, dass jedes einzelne Kind mit seinen besonderen Begabungen gefördert und gefordert wird“, betont die Pädagogin. Hauptschulabschluss, Realschulabschluss oder die gymnasiale Unter- und Mittelstufe sind in Neuhof möglich: „Was nach starren Schulkarrieren klingt, ist in Wirklichkeit alles andere als das“, sagt die Schulleiterin. Denn den einst festgelegten Weg zu verlassen und sich für einen anderen Zweig zu entscheiden, sei unproblematisch und werde unterstützt. „Der große Vorteil ist, dass hierfür kein Schulwechsel erfolgen muss.“ Nur Oberstufe und Abiturprüfung müssen die Schüler an Fuldaer Gymnasien absolvieren. „Hierfür werden sie bei uns aber sehr gut vorbereitet – ich spreche dabei auch aus persönlicher Erfahrung“, erzählt Karin Schneider mit einem Lachen und erklärt: „Auch ich war hier Schülerin und habe an der Winfriedschule mein Abi gemacht.“

Unabhängig vom Schulzweig gibt es für die Heranwachsenden zahlreiche Chancen, persönlichen Interessen und Neigungen Raum zu geben. So können sie etwa in der 5. und 6. Klassenstufe Schwerpunkte im künstlerischen, naturwissenschaftlichen oder sportlichen Bereich setzen. „In den sogenannten Profilen belegen die Schüler zwei freiwillige Vormittagsstunden pro Woche mehr – Zeit, um Sportarten und Kunststile zu erproben oder Chemieexperimente zu machen“, erläutert die Schulleiterin. Dabei profitieren sie von der Kooperation der Schule mit Unternehmen, Vereinen und Museen aus der Region. Klassische Arbeitsgemeinschaften am Nachmittag decken zudem zahlreiche Themen ab. Und sollten Schüler Nachholbedarf haben, können sie genauso auf passende Angebote zurückgreifen: „Wir haben etwa spezielle Förderkurse und die Besonderheit einer fachspezifischen Hausaufgabenbetreuung. Das bedeutet, dass die Jugendlichen je nach Bedarf auch in dieser Zeit in Mathematik, Deutsch, Englisch und Französisch fachlich kompetent unterstützt werden“, erzählt die Pädagogin.

Über die freiwilligen Wahlbereiche hinaus bietet das Schulprogramm ein nicht minder breites Spektrum: Ein besonderes Anliegen ist den Pädagogen ein gesundheitsfördernder Alltag – angefangen bei gesunder Ernährung über Bewegungsförderung bis hin zur Suchprävention. Kulturelle Veranstaltungen wie der Besuch von Zeitzeugen, Autorenlesungen oder Aufführungen des English Theatre ergänzen das Leben an der Johannes-Kepler-Schule. Und für den Fachunterricht steht eine optimale Ausstattung zur Verfügung: „Wir sind eine der modernsten Schulen des Landkreises“, sagt Karin Schneider nicht ohne Stolz. Im Rahmen der 16 Millionen Euro teuren Sanierung wurde in jedem Klassenraum zum Beispiel auch ein Beamer eingebaut. „Damit alle Lehrkräfte diese Möglichkeiten voll ausschöpfen können, sind wir beim Projekt ‚Kompetenzorientierte Medienbildung im Fachunterricht‘ dabei“, erzählt die Schulleiterin. Hier lernen die Pädagoginnen und Pädagogen, wie sie die Vorteile digitaler Medien sinnvoll und zielgerichtet im Unterricht anwenden können. „Und das kommt wiederum allen zugute“, ist Karin Schneider überzeugt.

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