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Wenn Knochen brüchig werden

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Gesundheitsecke des Landkreises Fulda im September: Osteoporose

FULDA, 06.09.2018 - Osteoporose (auch: Knochenschwund) bezeichnet eine chronische Erkrankung, bei der die Substanz der Knochen weniger wird. Dies führt zu einem größeren Risiko, Knochenbrüche zu erleiden.

Umbauprozesse im Skelett

Um die Stabilität des Skeletts zu bewahren, finden permanent Umbauprozesse (sog. „Remodeling“) in unseren Knochen statt. Daran sind zwei Arten von Knochenzellen beteiligt: Osteoklasten bauen alten Knochen ab, Osteoblasten produzieren neue Knochensubstanz. Mit etwa 30 Jahren wird die maximale Knochendichte erreicht. Danach nimmt die Knochensubstanz ganz langsam ab, der Umbauprozess und die Erneuerung der Knochen finden aber weiterhin statt.

Bei der Osteoporose gerät die Balance zwischen Ab- und Aufbau der Knochenstruktur außer Kontrolle, sodass viel mehr Knochen abgebaut wird als bei gesunden Vergleichspersonen. Dies führt zu allgemein brüchigeren Knochen und einem erhöhten Risiko von Knochenbrüchen. Einfluss darauf haben verschiedene Botenstoffe und Hormone. So sorgt Östrogen beispielsweise für volle Kalzium-Speicher, die wichtig für die Mineralisierung der Knochen sind.

Frauen sind besonders häufig betroffen: Mit dem Einsetzen der Menopause verringert sich der Östrogenspiegel, sodass das Risiko für Osteoporose deutlich steigt. Zu den Risikofaktoren zählen neben dem weiblichen Geschlecht auch ein hohes Lebensalter, mangelnde Bewegung, bestimmte Medikamente, Calcium- und Vitamin D-Mangel, ungesunde Ernährung, Rauchen und übermäßiger Alkoholkonsum sowie eine familiäre Vorbelastung.

Osteoporose erkennen und behandeln

Osteoporose an sich ist nicht schmerzhaft. Erkannt wird die Erkrankung meist erst nach einem Knochenbruch (typischerweise Oberschenkelhals, Handgelenk oder Wirbelkörper) auf Röntgenbildern. Auch eine Knochendichtemessung gibt Aufschluss. Osteoporose kann ohne bekannte Ursache (primär) oder als Folge von anderen Erkrankungen oder Medikamenten (sekundär) entstehen. Die Behandlungsoptionen sind vielfältig und richten sich nach der Ursache.

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