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Erster Fuldaer Hackathon war ein voller Erfolg

Die Jury zeichnete die Gewinner mit einem Preisgeld aus. Foto: Lisa Laibach

Kluge technische Ideen für alltägliche Probleme

FULDA. Rauchende Köpfe, jede Menge Kaffee und viele tolle Ideen: Zum ersten Mal hat in Fulda ein Hackathon stattgefunden, bei dem 50 IT-begeisterte Schüler, Studenten und Interessierte an technischen Lösungen zu verschiedenen Problemstellungen getüftelt haben. Die Sieger des Hackathons wurden mit einem Preisgeld ausgezeichnet.

Wie kann man die Dörfer der Region umweltfreundlich vernetzen? Ist es möglich, dass sich fremde Menschen zu Outdoor-Aktivitäten verabreden? Und kann man die Inhouse-Navigation in großen Gebäuden und Ämtern vereinfachen? Mit einer dieser Problemstellungen hat sich jedes der zehn Teams beim ersten Hackathon in Fulda beschäftigt. Der Fuldaer Hackathon ist neben dem Frankfurter der erste in Hessen und wurde von der Volkshochschule des Landkreises, der RhönEnergie, dem Engineering-High-Tech-Cluster Fulda e.V., der Hochschule Fulda und Trive.me (EDAG) organisiert. Rund ein Jahr dauerten die Vorbereitungen für den 25-Stunden-Hackathon.

Es galt, digitale Lösungen für diese Probleme zu finden. Dafür hatten die Teilnehmer 25 Stunden Zeit. Geschlafen wurde deshalb – wenn überhaupt – nur sehr wenig. Mit Energydrinks und Club Mate hielten sich die Tüftler bei Laune. „Die Stimmung war sehr gut“, berichtet Frederik Schmitt, Erster Kreisbeigeordnet, der gegen 23 Uhr beim Hackathon vorbeischaute. „Alle haben konzentriert an ihren innovativen Lösungen gearbeitet und sich intensiv ausgetauscht.“ Und das bis zur letzten Minute.

Nach 25 Stunden war dann Schluss. Jedes Team hatte drei Minuten Zeit, um vor einer neunköpfigen Jury und dem Publikum seine Ideen und Umsetzungen zu präsentieren. Im Anschluss beriet sich die Jury fast eine dreiviertel Stunde und kürte die drei Gewinnerteams.

Platz eins sicherte sich das Team „chant rerun campus“ (crc). Sie entwickelten ein System zur besseren Navigation in Behördenhäusern am Beispiel des Fuldaer Landratsamts. „Ihr habt ein System geschaffen, dass sowohl Alt als auch Jung benutzen können und das immer wieder erweiterbar ist“, lobte Dr. Arnt Meyer, Geschäftsführer der RhönEnergie, die das Preisgeld in Höhe von 2000 Euro zur Verfügung gestellt hatte.

Das Preisgeld in Höhe von 1500 Euro wurde von Trive.me (EDAG) gesponsert. Geschäftsführer Holger Merz kürte „404“ zum zweiten Gewinnerteam. Sie entwickelten pfadtinder, eine App, um sich mit anderen Menschen zu Outdoor-Aktivitäten zu verabreden und Kontakte zu knüpfen. „Ihr habt eine tolle Präsentation und vor allem eine professionelle technische Umsetzung der Problemstellung abgeliefert“, betonte Merz bei der Übergabe.

Mit der Mobilität im ländlichen Raum beschäftigte sich das Team „Outlinker“. Sie kreierten eine App für ÖPNV, Rufbusse und den Privatverkehr – quasi eine Mitfahrgelegenheit für die Region Fulda. „Ihr hattet das beste Design, eine technisch ausgereifte Idee und habt vor allem die sozialen Komponenten berücksichtigt“, lobte Robert Michaelides, Geschäftsführer des Unternehmens, das das Preisgeld in Höhe von 750 Euro gesponsert hatte.

Zudem entschied auch das Publikum: Mit einer knappen Mehrheit gewann das Team „404“ den Publikumspreis in Höhe von 750 Euro, der von Peter Jehn, Geschäftsführer von Drimalski & Partner, übergeben wurde.

„Ihr habt für euch, aber auch für die Region und die Hochschule eine sehr gute Visitenkarte abgegeben. Es ist toll, was in den 25 Stunden geleistet und kreiert wurde“, lobte Frederik Schmitt abschließend.

 

Die Jury
Frederik Schmitt (Erster Kreisbeigeordneter Landkreis Fulda), Eric Limpert (Landkreis Fulda), Dr. Martine Herpers (Hochschule Fulda), Dr. Arnt Meyer (RhönEnergie), Johannes Georg (EDAG), Heiko Herchet (trive.me), Christoph Burkard (Region Fulda), Peter Jehn (Drimalski & Partner), Victor Klüber (Proemion).

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