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Regionalbewusst bauen und leben im Landkreis Fulda

Der Architekt David Körper hat im Jahr 2018 für sich und seine Familie auf einem Hanggrundstück ein Einfamilienhaus in Kleinsassen gebaut – Holzständerbauweise mit Strohdämmung, Holz-Massiv-Dach und Betonkeller. / Foto: Anna-Lena Bieneck

Wettbewerb rund um Haus und Garten

LANDKREIS FULDA (alb) Vor einem Monat haben wir im "Marktkorb" unsere Serie „Regionalbewusst bauen und leben“ gestartet und Beispiele vorgestellt. Jetzt sind die Menschen im Landkreis Fulda gefragt: Was verstehen sie unter regionalbewusst, und warum ist ihr Grundstück, ihr Haus oder ihr Garten, ein perfektes Beispiel hierfür?

„Regionalbewusstes Bauen ist kein Baustil. Es gibt keine einheitlichen Kriterien, die darüber entscheiden, ob ein Gebäude in die Region ,passt‘ oder nicht“, erklärt Jürgen Simon vom Fachdienst Regionalentwicklung. „Es geht nicht darum, festgelegte Merkmale zu erfüllen – sondern darum, sich vor dem Bau auf die Umgebung einzulassen und sich nach ihr auszurichten.“ Dies bedeutet, sich zum Beispiel folgende Fragen zu stellen: Wie ist die Bodenbeschaffenheit, aus welcher Richtung kommt der Wind, wie ist der Lichteinfall, muss ich mich an eine Hanglage anpassen? Auch die Frage nach den Materialien gehört dazu: Gibt es regionale Lösungen?

Diese Lösungen können ganz individuell aussehen. Auf der Projektseite „Regionalbewusst bauen und leben im Landkreis Fulda“ auf der Homepage des UNESCO-Biosphärenreservats Rhön finden sich drei Beispiele, die im Rahmen der Serie vorgestellt wurden. Auf der Webseite finden sich ab sofort Infos zum Wettbewerb „Bauen & Leben in der Region“, der bis zum 15. August 2021 läuft.

Mitmachen können Bauherrinnen und Bauherren beziehungsweise Eigentümerinnen und Eigentümer aus dem gesamten Landkreis. Zur Teilnahme wird ein Steckbrief ausgefüllt, auch Fotos dürfen natürlich nicht fehlen! Bewerben kann man sich mit einem Gebäude – oder einem Garten. „Wichtig ist, der Natur im Garten Platz zu geben“, sagt Janet Emig vom Verein Natur- und Lebensraum Rhön e. V. „Natürliche Baustoffe wie Holz oder Natursteinen können reizvolle Akzente setzen. Auch die Auswahl der Pflanzen ist ein wichtiges Gestaltungselement. Stauden und Blumenbeete sollten mit heimischen Arten bepflanzt werden, so bieten sie für Insekten Nahrung und Rückzugsmöglichkeiten“, erklärt Emig. Auch Wildfruchthecken bieten Vögeln und Kleinsäugern Unterschlupf, im Frühjahr Nahrung für Insekten und im Herbst Naschereien – auch für den Menschen.

Eine Jury – bestehend aus Jürgen Simon, Torsten Raab (Hessische Verwaltung UNESCO-Biosphärenreservat Rhön), Janet Emig (Verein Natur- und Lebensraum Rhön) sowie Mitglieder des Arbeitskreises Regionales Bauen und Leben – wird im August die Gewinnerinnen und Gewinner küren. Zu gewinnen gibt es 5 Segelflüge auf der Wasserkuppe, zudem werden unter allen Teilnehmenden Luftaufnahmen verlost, die ein professioneller Fotograf von den jeweiligen Grundstücken anfertigen wird.

Die vorgestellten Beispiele aus der Serie, den Steckbrief zum Ausfüllen und die Teilnahmebedingungen finden Sie auf der Homepage des UNESCO-Biosphärenreservats Rhön.

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