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Zertifizierung der Kreisverwaltung / Vereinbarkeit von Familie und Beruf fördern

Als sich Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Kreisverwaltung im vergangenen Februar trafen, um Maßnahmen zur besseren Vereinbarkeit von Familie und Beruf zu diskutieren, galten die Abstandsregeln der Corona-Pandemie noch nicht. Foto: Landkreis

Brief und Siegel: Landkreis ist familienfreundlicher Arbeitgeber

LANDKREIS FULDA, 17.07.2020 - Auszeichnung für den Arbeitgeber Landkreis Fulda: Das Hessische Innenministerium hat die Kreisverwaltung mit dem Gütesiegel „Familienfreundlicher Arbeitgeber“ ausgezeichnet. Vorausgegangen war ein produktiver und kreativer Prozess, an dem Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter beteiligt waren. Die Verleihung des Gütesiegels sollte ursprünglich im Schloss Biebrich erfolgen, war aber wegen der Pandemie abgesagt worden.

 

Gutes benennen und Verbesserungen entwickeln – so lässt sich zusammenfassen, was in einer Zielvereinbarung niedergeschrieben worden ist. Als kommunaler Arbeitgeber ist es dem Landkreis wichtig, attraktive Arbeitsbedingungen zu bieten und Lösungen für eine familienfreundliche Personalpolitik zu entwickeln. „Wir tun das nicht erst seit gestern, aber wir möchten unsere Bemühungen forcieren“, sagt Vize-Landrat Frederik Schmitt und ergänzt: „Der Kreis unserer Beschäftigten ist letztlich ein Spiegelbild der Gesellschaft – und wir alle sehen klar und deutlich, welche Herausforderung die demografische Entwicklung in den Familien und damit auch am Arbeitsmarkt darstellt.“

 

Der Arbeitskreis Vereinbarkeit Familie und Beruf ist bereits seit 2013 in diesem Themenbereich aktiv und hatte sich auch jetzt in den aktuellen Zertifizierungsprozess eingebracht. Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter verschiedener Ebenen und Fachdienste diskutierten beispielsweise in einem Workshop über Ist- und Soll-Zustand der Maßnahmen. Daraus entstand ein Konzept, in dem auch die bereits existierenden Maßnahmen Platz fanden – vielfältige Teilzeitmöglichkeiten, ein Pilotprojekt zum Thema „Führen in Teilzeit“, das Patenprojekt etwa für Beschäftigte in Elternzeit, flexible Arbeitszeit ohne Kernzeiten sowie Tele-Arbeit und Ferienfreizeiten für Kinder der Beschäftigten sind nur ein Ausschnitt davon. Angedacht sind in den nächsten Jahren zum Beispiel weitere gesundheitsfördernde Angebote und solche zur Unterstützung von Mitarbeitern, die Angehörige pflegen, sowie spezielle Angebote im betrieblichen Fortbildungsprogramm.

 

Dazu gehört auch eine Vernetzung mit anderen Landesbehörden in Fulda, die bereits jetzt Früchte getragen hat. So haben Eltern von Kindergartenkindern die Möglichkeit, das Angebot der CityKids zu nutzen: In Engpässen und Notfällen bei der Betreuung von Kindern zwischen zwölf Monaten bis zum Schuleintritt können Eltern, die beim Landkreis beschäftigt sind, eine Betreuung spontan in Anspruch nehmen. Die Betreuung erfolgt in der Einrichtung Kita Dreikäsehoch in der Mackenrodtstraße in Fulda.

 

„Wir haben viele hilfreiche Angebote auf den Weg gebracht, die auch gern angenommen werden“, sagt Simone Stern, Gleichstellungsbeauftragte des Landkreises Fulda, und ergänzt: „Familienfreundliche Maßnahmen sind immens wichtig. Denn wir können nicht auf die vielen gut qualifizierten Frauen verzichten und müssen entsprechende Konzepte bieten.“

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