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80 Einsendungen zum Thema "Meine Zeit zu Hause"

Robin, 7 Jahre, hat bei einem Spaziergang im Wald jede Menge Tiere beobachten können.

Lukas, 4 Jahre, vermisst am meisten seinen Urlaub in Locarno (Schweiz).

Die 10-jährige Anni hat mit ihrer Familie aus ihrer Schaukelanlage einen Kletterparcours gebaut.

Der 5-jährige Adrian vertreibt sich seine Zeit am liebsten im Garten auf dem Trampolin.

Das Gewinner-Gedicht von Lina (8).

Die abenteuerliche Geschichte von Amelie (11).

Mal- und Schreibwettbewerb: Ein Landkreis voller junger Künstler

LANDKREIS FULDA Meine Zeit zu Hause: Unter diesem Motto stand ein Mal- und Schreibwettbewerb für Kinder, zu dem die Jugendförderung des Landkreises aufgerufen hatte. Die Resonanz war überwältigend: Rund 80 Einsendungen kamen in nur wenigen Tagen zusammen. Die Jury hat nun sechs Gewinner gekürt – eine alles andere als einfache Aufgabe.

Die jungen Künstlerinnen und Künstler haben ihrer Fantasie freien Lauf gelassen: Sie erzählen von Abenteuern im Weltraum und mutigen Kindern, die es mit einer Hexe aufnehmen. Andere berichten über ihre Zeit zu Hause und haben ihre Erlebnisse in Gedichten festgehalten. Viele der Beiträge zeigen, dass sich die Kinder verantwortungsbewusst mit dem Thema Corona auseinandersetzen. In ihren Texten und Bildern erklären sie, warum Abstand halten und zu Hause bleiben wichtig und Klopapier hamstern Blödsinn ist.

„Von der regen Teilnahme und der Vielseitigkeit der Beiträge waren wir überwältigt“, sagt Andreas Höhl, stellvertretender Leiter des Jugendamts. Gemeinsam mit Jugendamtsleiterin Edith Jordan und Kollegin Mareike Stumpf, die den Wettbewerb organisiert hat, hatte er die schwierige Aufgabe, in den drei Altersklassen 4 bis 6, 7 bis 9 und 10 bis 12 Jahre jeweils zwei Gewinner zu küren. „Das ist uns absolut nicht leichtgefallen“, erzählt Höhl. Lukas (4 Jahre), Adrian (5), Robin (7), Lina (8), Anni (10) und Amelie (11), deren Beiträge auf dieser Seite abgebildet sind, dürfen sich in den kommenden Wochen über eine Überraschung freuen. „Aber nicht nur die Gewinner haben einen Preis verdient. Auch alle anderen Teilnehmer werden ein kleines Dankeschön bekommen.“

Gewinner-Gedicht von Lina (8)

Es ist Coronazeit, ich darf niemanden besuchen,
deswegen muss ich ab und zu fluchen.

Deswegen rufe ich alle an,
damit ich sie wenigstens hören kann.

Die Schule ist aus, ich bleibe zu Haus.

Jeder kauft Klopapier wie verrückt,
falls es ihn am Popo einmal drückt.

Corona darf sich nicht weiter verbreiten,
deswegen müssen alle zu Hause bleiben!

Gewinner-Geschichte von Amelie (11)

Die Schule war aus. Ich war der Letzte, der die Klasse verließ. Draußen hing noch eine Jacke. Aber es war nicht meine. Ein anderer musste meine Jacke angezogen haben. Was sollte ich tun? Es regnete und es war kalt. Also zog ich die fremde Jacke an und ging. Die Jacke war schwer und schlug bei jedem Schritt gegen meine Beine. Die Jackentaschen waren prall gefüllt. Ich fasste in die linke Außentasche und hatte einen merkwürdigen Schlüssel in der Hand. Ich kann euch nur sagen – dieser Schlüssel war kein gewöhnlicher Schlüssel! Es konnte nur ein verzauberter Schlüssel sein.

Ich dachte mir, zu diesem Schlüssel muss es doch auch ein Schloss geben, und startete sofort meine spannende Suche. Kaum hatte ich diesen Gedanken im Kopf, stand vor mir eine große eiserne Tür, darüber ragten fantasievolle Köpfe, die plötzlich mit mir sprachen: „Steck den Schlüssel in das Schloss!“ Einer rief zu mir „Trau dich nur“, und dann stimmten alle mit ein: „Los, tu es endlich!“ Also steckte ich den Schlüssel in das Schloss, er passte, die Tür sprang auf.

Vor mir lag ein riesiges Piratenschiff. Ich traute meinen Augen nicht! „Genau auf dich habe ich gewartet“, rief mir eine Piratin zu. „Ich bin Miss Die-die-alle-Meere-bereist und benötige deine Hilfe.“ Sie erzählte mir von ihrer Not und dass Käpten Blutsäbel das wichtige Familienamulett gestohlen hatte, das ihr beim Bereisen der Meere Glück bringt. Wir schmiedeten einen Plan, um die Verfolgung des Käpten aufzunehmen. Wie gesagt war mein Schlüssel kein gewöhnlicher, denn ich könnte ihn jetzt als Zauberstab umwandeln. Ich müsste nur drei Zauberworte sagen und meinen größten Wunsch äußern.

Als wir endlich in der Bucht ankamen, wo das Schiff des Käpten lag, musste ich nun mutig sein und meine Aufgabe erfüllen. Ich nahm meinen Zauberstab in die Hand, zielte auf das Schiff und sagte meinen Zauberspruch: „Insel, Sand, Meeresprise.“ Danach kam mein Wunsch: „Du und dein Schiff werdet winzig klein!“ Augenblicklich verdunkelte sich der Himmel, graue Wolken türmten sich, grelle Blitze zuckten und grüner Nebel stieg auf. Wie angewurzelt blickten wir auf dieses Spektakel. Als sich alles wieder legte und der Himmel blau wurde, war von dem Schiff und dem Käpten nichts mehr zu sehen. Doch was funkelte und glitzerte da am Strand? Es war das Amulett! Glücklich nahm Miss Die-die-alle-Meere-bereist ihr Amulett zu sich. Überglücklich bedankte sie sich bei mir.

Damit ich wieder zurück in meine Welt kam, musste ich mich dreimal im Kreis drehen und den Schlüssel ins Meer werfen. Da stand ich wieder im triefenden Regen.

 

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