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Nigerianer Ademola Adeniran arbeitet bei Knettenbrech und Gurdulic / Vermittlung durch Arbeitgeberservice

Ademola Adeniran (2.v.r.) berichtet Beate Angelova (v.l.), Harald Römmel und Ulrich Nesemann von seiner bisherigen Zeit bei Knettenbrech und Gurdulic. Foto: Lisa Laibach

„Ich liebe meinen Job bei der Müllabfuhr“

FULDA, 25.09.2020 - Ademola Adeniran (49) ist vor vier Jahren aus seiner Heimat Nigeria nach Deutschland gekommen. Seit drei Jahren wohnt er nun mit seiner Frau in Fulda. Wie auch in seiner ehemaligen Heimat arbeitet er hier als Müllwerker bei der Firma Knettenbrech und Gurdulic. Vermittelt an den Job wurde er durch den Arbeitgeberservice des Landkreises Fulda.

 

„Ademola Adeniran ist ein Vorzeigebeispiel in der Arbeitsvermittlung, wie man ihn nur ganz selten hat“, erklären Fachdienstleiter Ulrich Nesemann und Harald Römmelt vom Arbeitgeberservice des Landkreises Fulda. Der 49-jährige Adeniran hat sich im Juli 2019 im Rahmen eines Bewerber-Speeddatings im Arbeitsgeberservice vorgestellt und dabei den Wunsch geäußert, als Müllwerker zu arbeiten. „Ich liebe meinen Job bei der Müllabfuhr. Mir war wichtig, dass ich auch in Deutschland als Müllwerker arbeiten kann“, sagt Adeniran. Das betonte er auch beim Bewerber-Speeddating. „Ich habe seine Motivation und seinen Wunsch nach einer Arbeit in dem Beruf direkt gespürt“, blickt Römmelt zurück, der erklärt, dass das persönliche Gespräch besonders wichtig ist, um den Menschen besser kennenzulernen, den man später dann an eine Firma weitervermitteln möchte. Alleine einen Job zu finden, war für Adeniran nicht so einfach. „Ich war sehr froh, dass ich Herrn Römmelt kennengelernt habe und er mir bei der Suche geholfen hat“, erklärt der 49-jährige Nigerianer.

 

Noch am gleichen Tag nahm Römmelt Kontakt mit Beate Angelova auf, Assistentin der Geschäftsführung bei Knettenbrech und Gurdulic. Geschäftsführer Michael Wack und Beate Angelova waren direkt begeistert: „Wir wollten Ademola unbedingt eine Chance geben.“ Zwei Wochen später stand das Vorstellungsgespräch an, ein paar Tage später hat er dann als Müllwerker bei Knettenbrech und Gurdulic begonnen. Auf eine Probebeschäftigung hat die Firma direkt verzichtet. „Wir sind direkt aufs Ganze gegangen, vor allem weil Ademola schon viele Jahre in seiner Heimat in dem Beruf gearbeitet hat“, erklärt Angelova und fügt hinzu, dass sie sich nicht getäuscht haben. Seit 1. August 2020 hat der 49-Jährige nun einen unbefristeten Arbeitsvertrag in der Firma. „Ademola macht einen tollen Job, ist tüchtig und eine absolute Bereicherung für unser Team“, erklärt Angelova. Und auch sein Deutsch wird von Woche zu Woche besser. „Wir haben in unserer Firma eine Deutschlehrerin engagiert, die in Kleingruppen die Sprache mit unseren ausländischen Mitarbeitern verbessert“, so die Assistentin der Geschäftsführung.

 

Die Arbeit in einer deutschen Firma unterscheidet sich nur wenig von der in Nigeria. „Der Job ist körperlich sehr anstrengend. In Nigeria war die Arbeit noch um einiges härter aufgrund der weniger technisierten Gerätschaften. In Deutschland sind die Geräte viel moderner“, erläutert Adeniran. Nur das Wetter ist so ganz anders als in Afrika: „Der Winter ist wirklich kalt“, sagt er lachend. „Aber auch daran gewöhnt man sich.“

 

Nach Deutschland ist er wegen der Liebe gekommen. Hier hat er seine heutige Frau kennengelernt. Nach Stationen in Aachen und Stuttgart landete er schließlich vor drei Jahren in Fulda. „Hier fühle ich mich wohl, habe meine ganzen Freunde und meine Hobbys“, erzählt Adeniran, der in seiner Freizeit viel Sport macht, laufen geht und Fußball spielt. „Ich wollte nicht nur Tourist in diesem Land sein, sondern ich möchte wissen, wie Deutschland wirklich ist.“

 

Auch wenn Ademola Adeniran seinen Job liebt, möchte er sich gerne weiterentwickeln und auf der Karriereleiter weiter nach oben: „Ich könnte mir beispielsweise vorstellen auch als Fahrer oder Baggerfahrer bei Knettenbrech und Gurdulic zu arbeiten.“ Dabei möchte ihn die Firma gerne unterstützen. „Ademola ist für alles offen und sehr engagiert. Das schätzen wir sehr an ihm“, erklären Angelova und Wack.

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