Rettungsdienst
Der Rettungsdienst im Landkreis Fulda sorgt rund um die Uhr für die Sicherstellung der schnellen und qualifizierten Hilfe bei medizinischen Notfällen. Über die Notrufnummer 112 werden alle Einsätze koordiniert, bei denen Rettungswagen, Notarzteinsatzfahrzeuge oder andere spezialisierte Rettungsmittel benötigt werden.
Zu den klassischen Kernaufgaben im Bereich Rettungsdienst zählen neben der präklinischen Notfallversorgung und dem qualifizierten Krankentransport auch die Notfallverlegung von Neugeborenen und Säuglingen, die Psychosoziale Notfallversorgung, der Transport von stark adipösen Patienten und die Einsatzleitung Rettungsdienst bei größeren Schadenslagen.
Ergänzt werden die Leistungen des Rettungsdienstes durch das große, ehrenamtliche Engagement freiwilliger Helferinnen und Helfer, die den Rettungsdienst in vielen Gemeinden durch Projekte wie „Voraushelfer“ oder „Hebamme vor Ort“ tatkräftig unterstützen.
Der Rettungsdienst im Landkreis Fulda verfügt derzeit über insgesamt 18 Wachenstandorte, an denen im Wechselschichtbetrieb insgesamt 28 Rettungswagen, 4 Notarzteinsatzfahrzeuge und 2 Krankentransportwagen vorgehalten werden. Außerdem ist Fulda Standort des ADAC-Rettungshubschraubers „Christoph 28“ und eines Intensivtransportwagens für die Verlegung schwerkranker Patienten. Alle Leistungserbringer im Bereich Rettungsdienst für den Landkreis Fulda finden Sie unter den weiterführenden Links.
In enger Zusammenarbeit mit Polizei, Feuerwehr, Katastrophenschutz und Krankenhäusern, aber auch weiteren Hilfsorganisationen wie der Bergwacht, der DLRG und dem THW wird rund um die Uhr sichergestellt, dass Hilfe schnell dort ankommt, wo sie gebraucht wird.
Voraushelferinnen und Voraushelfer
Zur Optimierung der Notfallversorgung stehen mancherorts Einsatzkräfte, sogenannte Voraushelfer, zur Verfügung, die durch besondere räumliche Nähe zum Einsatzort in der Lage sind, Erstmaßnahmen am Notfallpatienten durchzuführen. Voraushelferinnen und Voraushelfer sind speziell ausgebildete Ersthelfer, die besonders bei akut und vital gefährdeten Notfallpatienten lebensrettende Sofortmaßnahmen bis zum Eintreffen des parallel alarmierten Rettungsdienstes durchführen. Aktuell sind im Landkreis Fulda 16 Voraushelfer-Gruppen aktiv.
Haben Sie Interesse als Voraushelfer mitzuwirken, dann wenden Sie sich an den Fachdienst Gefahrenabwehr.
PSNV
Jeden Tag machen Menschen die schmerzliche Erfahrung, dass Leben und Tod sehr nah beieinanderliegen. Verkehrsunfälle, Fälle von plötzlichem Kindstod, erfolglose Reanimationen im häuslichen Umfeld, nahestehende Menschen, die ihr Leben beenden – die Angehörigen bleiben verzweifelt zurück und wissen oft nicht, wohin mit ihrem Schmerz. Um in der Akutphase kompetent helfen zu können, gibt es im Landkreis Fulda die Psychosoziale Notfallversorgung (PSNV), die vom Rettungsdienst und der Polizei angefordert werden können.
Parallel dazu hat der Landkreis bereits seit einigen Jahren auch ein Team, das die Psychosoziale Notfallversorgung von Einsatzkräften im Fokus hat. Dieses Team ist befähigt, Einsatzkräfte des Rettungsdienstes und der Feuerwehr zu betreuen, die besonders belastende Einsätze absolviert haben. Alle Teammitglieder sind selbst in der Gefahrenabwehr tätig – als Feuerwehrleute, Notärzte, in Diensten des DRK oder der Malteser und wissen deswegen umso besser, wie schwer manche Ereignisse zu verarbeiten sind.
Bei Interesse an der ehrenamtlichen Mitarbeit in der Psychosozialen Notfallversorgung freuen wir uns auf Ihre Anfrage an den Fachdienst Gefahrenabwehr.