Sicherheit auf dem Schulweg
Kinder gehören zu den schwächsten Verkehrsteilnehmern und verdienen daher im besonderen Maße unsere Rücksicht. Vor allem Schulanfänger sind im Straßenverkehr besonders gefährdet. Oft geschehen Verkehrsunfälle, weil die Kinder den Anforderungen der heutigen Verkehrsverhältnisse noch nicht gewachsen sind. Der sichere Schulweg ist zwar fester Bestandteil des Unterrichts in der Schule, sollte aber mit den Kindern frühzeitig eingeübt werden. In den Schulen werden Schulwegpläne erarbeitet, Bus-, Schüler- und Elternlotsen können eingerichtet werden. Die Schulwegpläne sind bei der jeweiligen Schule einzusehen.
Schulbuslotsen
Das Projekt „Schulbuslotsen“ ist ein Pilotprojekt des Landkreises. Die teilnehmenden Schülerinnen und Schüler haben sich zur Verfügung gestellt, um in einer Partnerschaft mit Schule, Polizei, Verkehrsbetrieben und dem Fachdienst Schulen in den Bussen sowie beim Ein- und Ausstieg in die Busse für Ordnung zu sorgen.
Seitdem die Schulbuslotsen eingesetzt werden, kommt es zu weniger Konflikten zwischen Schülerinnen und Schülern, Tätlichkeiten in den Bussen, Drängeleien und Verletzungsgefahren. Die Sachschäden und die Gewalthandlungen in den Bussen wurden minimiert und die Schulwegsicherheit erhöht . Die Schulbuslotsen sind Ansprechpartner für die mitfahrenden Schülerinnen und Schüler. Sie sollen während der Fahrt zwischen den Konfliktparteien ohne körperlichen Einsatz vermitteln.
Die Schülerinnen und Schüler, die sich für diese Aufgabe zur Verfügung stellen, werden durch die Schule, Polizei und Verkehrsbetriebe geschult und erhalten ein Zertifikat. Die Ausbildungsinhalte sind: Deeskalationstraining, Meditation, Gesprächsführung und Teamarbeit. Dieses Zertifikat kann man auch bei Bewerbungen für einen Ausbildungsplatz vorlegen. Anforderungsprofil ist: Freiwilligkeit, Fahrt mit dem ÖPNV oder Schulbus, Mindestalter 13 Jahre, Schülerinnen und Schüler mit sozialer Kompetenz, mindestens mittleres Leistungsniveau, Einverständnis der Klassenlehrkraft und der Eltern.
Die Schulbuslotsen werden durch die ständige Präsenz von Lehrerinnen und Lehrern als Ansprechpersonen in der Schule und durch Feedbackveranstaltungen begleitet. Wer selbst gerne Buslotse oder Buslotsin werden möchte, kann sich an die entsprechende Lehrkraft in der Schule wenden.Verkehrserziehung und Fahrradführerschein
Die Jugendverkehrsschule ist beim Polizeipräsidium Osthessen angesiedelt. Die Schülerinnen und Schüler erhalten in der Grundschule eine Fahrradausbildung und bekommen nach bestandener Prüfung einen Fahrradpass überreicht.
Im Rahmen des Sachkundeunterrichts im 4. Schuljahr erhalten die Schülerinnen und Schüler eine theoretisch und praktische Fahrradausbildung durch Schule und Polizei, die durch Übergabe des Fahrradpasses als Teilnahmebescheinigung abgeschlossen wird.
Regionaler Verkehrsdienst Fulda
- Jugendverkehrsschule des Landkreises Fulda
Brückenstraße 6
36100 Petersberg
Telefon: 0661 96956-61 oder -62
E-Mail: jvs-lkfd.ppoh@polizei.hessen.de - Jugendverkehrsschule der Stadt Fulda
Brückenstraße 6
36100 Petersberg
Telefon: 0661 96956-63 oder -64
E-Mail: jvs-lkfd.ppoh@polizei.hessen.de
- Jugendverkehrsschule des Landkreises Fulda
