Kinder- und Jugendschutz, Prävention
Die Kinder- und Jugendförderung richtet sich mit vielfältigen Angeboten an Kinder und Jugendliche im Landkreis Fulda. Ziel ist es, junge Menschen in ihrer Entwicklung zu eigenverantwortlichen und gemeinschaftsfähigen Persönlichkeiten zu unterstützen.
Erzieherischer Kinder- und Jugendschutz
- Thematisierung grundlegender Gefährdungen wie Alkohol, Drogen und Medien
- präventive Projekte, Schulungen und Maßnahmenkataloge
- Ziel: Risiken frühzeitig erkennen und entgegenwirken
Prävention
- Vermittlung von Schutzfaktoren für ein gesundes Aufwachsen
- Stärkung von Lebenskompetenzen wie Selbstbewusstsein, Konfliktfähigkeit und Entscheidungsfähigkeit
- Workshops und Aktionen zu Themen wie:
- Medienkompetenz
- Gewaltprävention
- Alkohol- und Drogenprävention
- Umgang mit Stress und Belastungen
- Zusammenarbeit mit Schulen, Vereinen und sozialen Einrichtungen
- Ziel: Kinder und Jugendliche frühzeitig befähigen, Risiken zu erkennen und verantwortungsbewusst zu handeln
HaLT - Hart am Limit
„HaLT – Hart am Limit" ist ein bereits erprobtes Projekt zur Alkoholprävention, an dem sich der Landkreis Fulda bereits seit 2011 beteiligt. Ziel des Programms ist unter anderem die Verringerung/Verhinderung von riskantem Rauschtrinken unter Jugendlichen und die konsequente Einhaltung des Jugendschutzgesetzes.
Spezielle Hilfe bietet das Programm für Jugendliche, die nach exzessivem Alkoholkonsum mit einer Alkoholvergiftung in einer Klinik aufgenommen werden. Hier teilt sich das Projekt in zwei Bausteine – den sogenannten reaktiven Baustein und den proaktiven Baustein.
Im Bereich des reaktiven Bausteins werden die Jugendlichen von geschulten Fachkräften der Diakonie zeitnah im Krankenhaus aufgesucht. Dort werden bereits erste Gespräche mit den Jugendlichen, sowie mit deren Eltern geführt. Dieser Baustein wird durch die Krankenkassen finanziert.
Der proaktive Baustein wird von der Kinder- und Jugendförderung des Landkreises Fulda vertreten. Dieser umfasst eine Präventions- und Informationsstrategie, die sich vorwiegend an die örtliche Gastronomie, diverse Festveranstalter, den Einzelhandel und die örtlichen Vereine wendet. Darüber hinaus wird die Kooperation zwischen den verschiedenen psychosozialen und medizinischen Institutionen, den Lehrkräften der Schulen, den Vertretern der örtlichen Vereine, dem Ordnungsamt, der Polizei und der öffentlichen Jugendhilfe weiter ausgebaut.
Jugendschutz im Internet
Das Internet nimmt heute für Kinder und Jugendliche eine zentrale Rolle ein, sei es im Bereich Schule und Ausbildung oder als Kommunikations-, Freizeit- oder Unterhaltungsmedium.
Für eine gefahrlose Nutzung des Internets halten wir es einerseits für erforderlich, dass Eltern sich gemeinsam mit ihren Kindern über mögliche Gefahren auseinandersetzen. Rat und Hilfe finden sich z.B. auf den Seiten der- Bundesprüfstelle für Jugend gefährdende Medien
Die Bundesprüfstelle bietet Unterstützung für Eltern, Pädagoginnen und Pädagogen im Medienalltag und ist für den gesetzlichen Medienschutz zuständig.
Zum anderen gibt es verschiedene Stellen, bei denen Jugend gefährdende Seiten gemeldet werden können.
- Bundesprüfstelle für Jugend gefährdende Medien