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Facility-Based Water Protection

Anlagenbezogener Gewässerschutz

Der anlagenbezogene Gewässerschutz soll verhindern, dass Abwasseranlagen oder Anlagen mit wassergefährdenden Stoffen Flüsse, Seen oder das Grundwasser verschmutzen. Wenn es schon zu einer Verschmutzung gekommen ist, sorgt die Untere Wasserbehörde dafür, dass Schäden verringert oder beseitigt werden.

Anlagen und Einleitungen werden regelmäßig überwacht. Auch der Gewässerschutz in Betrieben wird kontrolliert.

Wenn eine Gefahr für Menschen oder die Umwelt besteht, kann die Behörde sofort Maßnahmen anordnen. In dringenden Fällen ist die Untere Wasserbehörde über eine 24-Stunden-Rufbereitschaft erreichbar. Meldungen sind über die nächste Polizeidienststelle einzureichen.

  • Heizöllageranlagen

    Wenn Sie eine Heizölanlage bauen und betreiben möchten, müssen Sie das vorher der zuständigen Wasserbehörde melden.

    Für oberirdische Heizöltanks mit mehr als 1.000 Litern und für alle unterirdischen Heizöltanks sind Sie selbst dafür verantwortlich, diese Anzeige rechtzeitig zu machen.

    Sie müssen der Wasserbehörde mindestens sechs Wochen vor dem Bau oder einer größeren Änderung schriftlich Bescheid geben (§ 40 AwSV).

    Anlagen müssen vor Inbetriebnahme und regelmäßig von einem Sachverständigen überprüft werden (§ 46 AwSV), wenn:

    • Anlagen und Anlagenteile unterirdisch verbaut sind,
    • oberirdische Anlagen mit mehr als 10.000 Litern Volumen,
    • oberirdische Anlagen mit mehr als 1.000 Litern Volumen, wenn sie in Schutzgebieten stehen (z. B. Wasserschutzgebiet, Heilquellenschutzgebiet oder Überschwemmungsgebiet).

    Heizöltanks mit einem Volumen über 1.000 Liter dürfen nur von Fachbetrieben nach § 62 AwSV gebaut, gereinigt, repariert oder stillgelegt werden.

    Der Fachbetrieb muss Ihnen schriftlich nachweisen, dass er die entsprechende Zulassung hat (§ 45 AwSV).

    Anlagen dürfen nur durch einen Fachbetrieb stillgelegt werden.

    Für Anlagen, die regelmäßig geprüft werden müssen, muss zusätzlich ein Sachverständiger die Stilllegung bestätigen.

    Wenn Heizöl austritt oder ein Umweltschaden auftritt, müssen Sie die Anlage sofort abschalten und die Wasserbehörde oder die Polizei informieren (§ 24 AwSV).

    Bringen Sie das Merkblatt „Betriebs- und Verhaltensvorschriften beim Betrieb von Heizöllageranlagen“ gut sichtbar in der Nähe Ihrer Anlage an (zu finden im Download-Bereich auf dieser Seite).

  • Sachverständige Stellen für Lageranlagen (z. B. Heizöllagerung)

    AGU-TSO e. V., Anlagenprüforganisation-Gewässerschutz-Umwelttechnik
    PrüfagenturFulda, Dipl.-Ing. (FH) Markus Booß, Emil-Sauer-Straße4, 36119 Neuhof
    Telefon: 06655 797600, E-Mail agu-Fulda@sandra-breitenbach.de

    Betreuungsgesellschaft fürUmweltfragen Dr. Poppe AG
    Teichstraße14-16, 34130 Kassel
    Telefon: 0800 9699600

    DEKRA Automobil GmbH
    GeschäftsstelleFrankfurt: Borsigallee 24 b, 60388 Frankfurt
    Telefon: 069 420830 
    Niederlassung Fulda: Danziger
    Street6, 36093 Künzell
    Telefon: 0661 94590

    Fachbetriebsgemeinschaft Maschinenbau e. V.
    Lyoner
    Street18, 60528 Frankfurt
    Telefon: 069 66031842

    AnlagenprüforganisationGeopohl AG
    Johannes-Reitz-Straße6, 09120 Chemnitz
    Telefon: 0371 8449490
    PrüfstelleSchenklengsfeld: Konroder Street36 c, 36277 Schenklengsfeld
    Telefon: 06629 915493

    GSW mbH Gesellschaft für Sachverständigenach Wasserrecht
    Ing.-BüroReinke, PrüfagenturHessen, Wellebachstraße30, 34355 Staufenberg
    Telefon: 05543 4084, E-Mail reinke@ibreinke.de

    Gesellschaft zum Schutz von Wasser, Boden und Luft mbH
    Ing. BüroSkolimowski, 34225 Baunatal, Buschrosenweg 3
    Telefon: 05665 961473

    Ing.-Büro JörgTrietsch
    Neue Siedlung 8, 35649 Bischoffen
    Telefon: 0800 8866345

    SOUTEC e. V.
    EcoNet Leiders, Brandes und Partner, Göttinger Straße25, 34123 Kassel
    Telefon: 0561 983240

    TOS PrüfGmbH
    Ing.-Büro Dörfel, Rötweg6, 98574 Schmalkalden
    Telefon: 03683 405618

    TPD Technischer PrüfdienstBayern e. V.
    Ing.-BüroMartin Reichelt, Austraße5, 36381 Schlüchtern
    Telefon: 06661 607188, Mobil: 0151 40300662, E-Mail: tpd-reichelt@web.de

    TÜVRheinland Industrie Service GmbH
    Am Grauen Stein, 51105
    Köln
    Telefon: 0221 806-2339

    TÜVTechnische ÜberwachungHessen GmbH
    Knorrstraße36, 34121 Kassel
    Telefon: 0561 2091-201, E-Mail: heizoelannahme-kassel@tuevhessen.de

    ÜWG- SHK e. V. 
    PrüfstelleSiegbert Simon, Illbachweg 9, 36129 Gersfeld
    Telefon: 06656 911106, E-Mail simon@shk-simon.de

    PrüfstelleIng. Göring
    Vogelsbergstraße129 a, 69679 Schotten
    Telefon: 0174 3385763

    PrüfstelleDipl.-Ing. Matthias Stroh
    Am Daubensitz 14, 34626 Neukirchen
    Telefon: 06694 919039, E-Mail: matthias.stroh@t-online.de

  • Facilities for Handling Substances Hazardous to Water

    Wer eine Anlage baut oder verändert, in der mit wassergefährdenden Stoffen umgegangen wird, muss das der zuständigen Wasserbehörde mindestens sechs Wochen vorher melden.

    Die Meldepflicht gilt für alle Anlagen, die nach der Verordnung über Anlagen zum Umgang mit wassergefährdenden Stoffen regelmäßig geprüft werden müssen (§ 46 Abs. 2 und 3 AwSV). In den Anhängen 5 und 6 der AwSV steht genauer, welche Anlagen geprüft werden müssen, welche Prüfarten es gibt und wann sie stattfinden.

    Entscheidend ist dabei die Gefährdungsstufe der Anlage (§ 39 AwSV). Diese hängt davon ab, wie groß die Anlage ist und wie wassergefährlich der Stoff ist.

    Gemeldet werden müssen vor allem Anlagen, in denen flüssige, wassergefährdende Stoffe gelagert werden,– zum Beispiel:

    • unterirdische Anlagen,
    • oberirdische Anlagen mit einem Fassungsvermögen von mehr als
      • 100 m³ bei WGK 1 z. B. Frostschutzmittel,
      • 1 m³ bei WGK 2 z. B. Heizöl,
      • 0,22 m³ bei WGK 3 z. B. Altöl.

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