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Pflegeeinrichtungen und Einrichtungen für Senioren bzw. Menschen mit Behinderung

An dieser Stelle finden Sie wichtige Informationen für Einrichtungsleitungen. 

In Ihrer Einrichtung gibt es einen Corona-Fall?

Bei Auftreten eines COVID-19-Falles in einer Alten- bzw. Pflegeeinrichtung wird um Einhaltung des folgenden Handlungsschemas gebeten (gilt auch für Werkstätten, Tagesförderstätten und Tagesstätten für Menschen mit Behinderungen, Reha-Kliniken, Tages- und Nachtpflegeeinrichtungen sowie Stationäre Einrichtungen für Kinder und Jugendliche):

  1. Die Einrichtungsleitung oder deren Vertreter meldet dem Gesundheitsamt mit einem standardisierten Meldeformular über eine zentrale E-Mail-Adresse, wenn ein Corona-Fall in der Einrichtung auftritt. Andere Meldungen über Personal, Betreuer, Bewohner oder Angehörige sollen unterbleiben. 
  2. Die Leitung des Ermittlungsteams des Gesundheitsamts tritt – möglichst am selben Tag – in direkten Austausch mit der Einrichtungsleitung. und bespricht nach Erstbewertung alle notwendigen Quarantäne- und Schutzmaßnahmen sowie erforderliche zu planende Testungen von Bewohnern/Patienten und Mitarbeitern. 
  3. Die Einrichtungsleitung übermittelt die angeforderte und ausgefüllte Liste für Bewohner/Patienten und Mitarbeiter an die zentrale Mailadresse.
  4. Das Gesundheitsamt kontaktiert nach Befundeingang alle positiv getesteten Mitarbeiter der Einrichtungen und veranlasst notwendige Quarantäneanordnungen von Kontaktpersonen. Positiv getestete Bewohner/Patienten werden ebenfalls ermittelt. Die Betreuer der positiv getesteten Bewohner/Patienten werden informiert, Kontaktpersonen werden ermittelt und kontaktiert.
  5. Das Gesundheitsamt benennt einen Ansprechpartner für die Einrichtungsleitung, alternativ ist ein Informationsaustausch über die zentrale Mailadresse möglich.
  6. Todesfälle werden dem Gesundheitsamt über ein standardisiertes Meldeformular gemeldet.
Besuchsregelung für Ihre Einrichtung

Altenheime, Pflegeeinrichtung und Behinderteneinrichtungen sind verpflichtet, ein Besuchskonzept zu erstellen. Nach Maßgabe dieser Konzepte dürfen Personen, die in Einrichtungen leben, Besuche empfangen. Besucher dürfen Alten- und Pflegeheime nur betreten, wenn sie einen aktuellen negativen Corona-Test vorweisen können (Ausnahme: Geimpfteund Genesene)

Ein Betretungsverbot für Einrichtungen besteht, wenn

  • die Person selbst oder Angehörige des gleichen Hausstands Krankheitssymptome für COVID-19, insbesondere Fieber, trockenen Husten (nicht durch chronische Erkrankung verursacht), Verlust des Geschmacks- oder Geruchssinns aufweisen oder
  • solange Angehörige des gleichen Hausstands vom Gesundheitsamt individuell abgesondert worden sind (§ 30 IfSG „Quarantäne“).
  • beim Besucher ein in der Einrichtung durchgeführter Antigen-Schnelltest positiv ist. In diesem Fall endet das Besuchsverbot nach 14 Tagen oder wenn ein danach durchgeführter PCR-Test negativ ist. Die Einrichtungsleitung kann abweichend davon im Rahmen des Sterbeprozesses Ausnahmen zulassen, wenn anderweitige Schutzmaßnahmen getroffen werden

Ausnahme: Gilt nicht für Geimpfte und Genesene, wenn das Betretungsverbot auf einer Symptomatik oder Absonderung einer oder eines Haushaltsangehörigen beruht und die Absonderung nicht aufgrund einer in Deutschland noch nicht verbreitet auftretenden Virusvariante erfolgt ist.

Besucher und Personal haben zu jeder Zeit eine von der Einrichtung gestellte FFP2-oder KN95- oder N95-Maske ohne Ausatemventil zu tragen. Ausnahmen gelten für Seelsorger, Eltern minderjähriger Kinder, Rechtsanwälte, Therapeuten, Betreuer, Mitglieder des Einrichtungsbeirats, enge Angehörige und ambulante Hospizdienste im Rahmen des Sterbeprozesses und Fachkräfte der spezialisierten Palliativversorgung oder

  • Ein Betretungsverbot für eine gesamte Einrichtung aufgrund eines einzigen Infektionsfalles besteht nicht mehr.
  •  

Es gilt eine Testpflicht für das Personal mind. 2x pro Woche sowie bei Dienstantritt nach einer Abwesenheit von mehr als drei Tagen (Ausnahme: Geimpfte und Genesene)

Das RKI hat Empfehlungen für Alten- und Pflegeeinrichtungen und Einrichtungen für Menschen mit Beeinträchtigungen und Behinderungen sowie für den öffentlichen Gesundheitsdienst veröffentlicht.

Test- und Maskenpflicht

In Alten/Pflege/Behindertenheimen haben dort tätige Personen zu jeder Zeit eine von der Einrichtung gestellte FFP2-, KN95- oder N95-Maske (oder Masken, die mit siesen Modellen vergleichbar sind - etwa KF94-Masken) ohne Ausatemventil zu tragen.

Alten- und Pflegeheime sind verpflichtet, das in der Einrichtung tätige Personal (Eigen- und Fremddienste) mindestens zweimal pro Woche sowie bei Dienstantritt nach einer Abwesenheit von mehr als drei Tagen zu testen, die Durchführung der Testungen im einrichtungsbezogenen Konzept zu regeln und die durchgeführten Testungen zu dokumentieren. Ausnahme: Geimpfte und Genesene.

Für Besucherinnen und Besucher gilt ab dem 21. Dezember: Vor dem Besuch muss gegenüber der Einrichtung ein negatives Testergebnis (Antigen- oder PCR-Test) vorgelegt werden. Der Test darf maximal 48 Stunden zurückliegen oder muss vor Ort in der Einrichtung vorgenommen werden. Für die Sterbebegleitung kann die Einrichtungsleitung Ausnahmen zulassen, wenn anderweitige Schutzmaßnahmen getroffen werden. Die betreffenden Einrichtungen wurden vom Landkreis über die neue Regelung informiert.

Fragen? Wir helfen Ihnen gerne weiter!

Kontakt:

Landkreis Fulda
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Wörthstraße 15
36037 Fulda

Bürgerservice: 0661 115
Telefon: 0661 6006-0
Fax: 0661 6006-1099
E-Mail: buergerservice(at)landkreis-fulda.de

telefonische Erreichbarkeit:
Montag - Freitag 8 Uhr - 18 Uhr

 

Bürgertelefon des Gesundheitsamtes:
0661 6006-6009
telefonische Erreichbarkeit:
Montag - Donnerstag 7.30 - 16.30 Uhr
Freitag 7.30 - 15 Uhr


Hessenweite Hotline:
0800-5554666
telefonische Erreichbarkeit:
Für Fragen zu Gesundheit und Quarantäne: Montag 8 - 20 Uhr / Dienstag - Sonntag 9 - 15 Uhr.
Für weitere Fragen und Informationen Montag - Donnerstag  8 - 17 Uhr / Freitag 8 - 15 Uhr


Ärztlicher Bereitschaftsdienst:
116-117
Bei Symptomen und medizinischen Fragen den ärztlichen Bereitschaftsdienst kontaktieren.

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